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Brasilien-Tipps für das WM-Jahr in Berlin

Brasilien-Tipps für das WM-Jahr in Berlin
Dieses Jahr findet die Fußball WM in Brasilien statt. In Berlin gibt es einige Orte, um das Land und die Kultur kennen zu lernen.
Dieses Jahr ist Brasilien in aller Munde, schließlich findet die Fußballweltmeisterschaft der Herren in dem südamerikanischen Land statt. Die brasilianische Kultur hat aber natürlich noch viel mehr zu bieten als Ballsport und Karneval. Um davon einen Eindruck zu bekommen, muss man nicht gleich ein teures Flugticket kaufen - auch hier in Berlin kann man sich mit den ganz besonderen Seiten Brasiliens, etwa dem leckeren Essen und der rhythmischen Musik, vertraut machen. QIEZ zeigt euch die besten Adressen - nicht nur zur WM ein echtes Highlight!

Café do Brasil

Der Publikumsliebling hat letzten Sommer an einem neuen Standort wieder aufgemacht. Nach den Jahren am Mehringdamm findet sich das Restaurant heute in der nahegelegenen Dudenstraße. Hier gibt es typisch brasilianische Küche mit allerlei Frittiertem und natürlich dem Nationalgericht „Feijoada“, einem leckeren Eintopf mit schwarzen Bohnen, Wurst und Reis. Jeden ersten Sonntag im Monat kann hier von 11 bis 15 Uhr gebruncht werden. Es empfiehlt sich, einen Tisch zu reservieren, denn das Lokal ist nicht sehr groß und schnell gefüllt.
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BR101

An der Torstraße liegt die brasilianische Bundesstraße BR101. Na ja, nicht ganz. Aber zumindest ist hier eine gemütliche Cocktailbar nach der 4.772 Kilometer langen Küstenstraße, die sich längs der brasilianischen Atlantikküste erstreckt, benannt. Passend dazu tragen die 60 angebotenen Drinks die Namen von Stränden und Städten an der BR101. Das Innere der Bar ist mit Landkarten Brasiliens und Surfboards an den Ziegelsteinwänden geschmückt. Montags bis samstags gibt es zur Happy Hour jeden Cocktail für 4 Euro und danach noch für 5 bis 8 Euro.
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Forum Brasil

Der gemeinnützige Verein Forum Brasil e.V. hat 2007 das gleichnamige Zentrum in der Möckernstraße gegründet. In diesem Kultur- und Sozialzentrum finden zahlreiche Kurse statt. Auf dem Programm stehen beispielsweise brasilianisches Portugiesisch, Deutsch für BrasilianerInnen und unterschiedliche Tanzkurse. Neben dem bekannten Klassiker Capoeira (und Capoeira Angola), der sowohl für Kinder als auch für Erwachsene angeboten wird, können auch afro-brasilianische Tänze erlernt werden. Schlüsselfigur des Centro ist dessen künstlerischer Leiter und Mitbegründer Murah Soares. Der Choreograf und Tänzer veranstaltet verschiedene Workshops, etwa zu rituellen Tänzen der afro-brasilianischen Religion Candomblé, die ihre Wurzeln in Westafrika hat. Außerdem können mit Soares Studienreisen nach Salvador und Rio de Janeiro unternommen werden.
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A Livraria

Die italienisch-brasilianische Buchhandlung wurde 2006 eröffnet und ist eine etablierte Adresse für portugiesisch-(und italienisch-)sprachige Bücher und brasilianische Musik in Berlin. Außerdem finden hier regelmäßig Lesungen, Konzerte und Filmvorstellungen statt, womit die GründerInnen Catia Russo und Edney Pereira einen Beitrag zur Verbreitung der brasilianischen und italienischen Kultur leisten möchte. Zusätzlich wurden allein 2013 drei Festivals ausgerichtet, darunter „Brasilien trifft Berlin“. Und wer in der Livraria ein tolles Buch gefunden hat, kann sich auch gleich noch mit typisch brasilianischen Knabbereien und Lebensmitteln eindecken.
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Brasil Brasileiro

Dem Namen nach wohl das brasilianischste Restaurant in Berlin. Es handelt sich um eine „Churrascaria Rodizio“, eine Art All-You-Can-Eat-Steakhouse. Das direkt aus Brasilien oder Argentinien eingeflogene Fleisch wird auf die traditionelle Art der südamerikanischen RinderhirtInnen zubereitet. Der Rodizio ist ein Drehspieß-Grill, an dem die Fleischstücke wie beim klassischen Grillen über dem Feuer garen – um dann von den KellnerInnen direkt auf die Teller geschnitten zu werden. Davor können die Gäste am Vorspeisen-Buffet zulangen und brasilianische Köstlichkeiten probieren. Für alles wird ein Festpreis von rund 25 Euro bezahlt und dann der Teller so lange aufgefüllt, bis alle satt sind. Von Freitag bis Sonntag gibt es dazu abends Showeinlagen mit Samba- und Capoeira-TänzerInnen. Sowas passiert wohl in den echten Rodizio-Restaurants in Brasilien nicht – wer aber mehr Wert auf Unterhaltung statt auf Authentizität legt, kommt hier am Wochenende auf seine Kosten.
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Tanzstudio Dança Frevo

Am Mehringdamm wird getanzt! Im Tanzstudio Dança Frevo gibt es eine große Auswahl an Tänzen, die nicht nur Spaß machen, sondern auch ganz schon fit halten. Der namensgebende Tanz zum Musikstil Frevo aus dem Nordosten Brasiliens brachte es 2012 auf die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO. Mit kleinen Tanzschirmen, den „sombrinhas de frevo“ und zahlreichen Sprüngen und Elementen aus dem Capoeira, ist der Frevo ein sehr temporeicher, fröhlicher Tanz, der vor allem den Karneval in Recife und Olinda prägt. Auf dem Kursprogramm stehen außerdem Samba, Samba Jazz, Afro Brasil sowie der Paartanz Forró. Ordentlich geschwitzt wird auch bei den Fitness-Kursen mit dem „Brasil Power Dance“.
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Forum Brasil, Möckernstraße 72, 10965 Berlin

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