Brauhaus von Brlo

Hier schmeckt Bier auch ohne Fleisch

Hier schmeckt Bier auch ohne Fleisch
Direkt neben den Bahngleisen der U1 entsteht das Brauhaus von "Brlo" in einem Gebäude aus Übersee-Containern.
Urbane Mitte - Das Berliner Craft Beer "Brlo" bekommt endlich ein Zuhause. Noch im Juni öffnet der eigene Biergarten mit Public-Viewing und einem bisher einmaligen Food-Konzept. Wir wissen, was das Brauhaus besonders macht und warum es nicht lange bleiben darf.

Noch nie von der Urbanen Mitte gehört? So heißt das Areal zwischen den beiden Hälften vom Park am Gleisdreieck. Bald entstehen dort Bürogebäude, Lebensmittel-Versorger und Angebote für Kunst, Kultur, Sport und Gastronomie. Der Startschuss für die Entwicklung des Geländes fällt in wenigen Wochen mit dem Brlo Brwhouse – der ersten eigenen Brauerei für das Start-up Brlo aus Berlin. Nach zwei bis vier Jahren macht das gesamte Brauhaus dann Platz für Neues in der Urbanen Mitte. Und das geht aus einem Grund besonders einfach …

Weltneuheit: Kreuzbergs mobiles Brauhaus im Container

Die Brauerei mitsamt Restaurant und Bar kommt nämlich in einem Gebäude aus Übersee-Containern unter – und ist mit seinen zwei Ebenen die erste mobile Brauerei dieser Größe. Dass ihre Bier-Spot nur temporär bleibt und besonders mobil ist, gefällt Brlo-Geschäftsführerin Katharina Kurz: „Im Moment hat das Projekt am Gleisdreieck die richtige Größe für unser Unternehmen“, erklärt sie und dass der Umzug in ein paar Jahren kein Problem wäre. „Die Hütte bleibt ja“, fasst sie lachend zusammen. Entworfen haben diese Hütte übrigens die gleichen Architekten, die auch für das neue Street Art Museum in Berlin verantwortlich sind. Für das neue Restaurant und den Biergarten im Brauhaus am Gleisdreieck haben Katharina und ihre Kollegen sich ein ganz besonderes Food-Konzept überlegt.

Das erste (fast) vegetarische Grillrestaurant

Denn zwei Dinge werden das Essensangebot im Brauhaus auszeichnen: Grillen und Gemüse. „In der Masse, in der wir arbeiten, wäre Barbecue nur mit minderwertigem Fleisch möglich“, erklärt die Geschäftsführerin. Darum lässt Brlo es lieber sein. Ab und zu wird zwar auch Fleisch auf den riesigen Smoker im Restaurant kommen – dann aber nur in kleinen Mengen und in Bio-Qualität. Öfter verwöhnt dich Streetfood-Koryphäe und Brauhaus-Koch Ben Pommer mit im Salzteig gegarten Blumenkohl und anderen vegetarischen Schmackofatzien. Und dann wären da natürlich noch 20 verschiedene Biere vom Fass.

Ein Pop-up-Biergarten dank Baustelle

So richtig los geht es mit dem Brlo Brwhouse erst zum Ende des Sommers. Bis dahin hat das Team schon mit sehr viel Liebe einen Pop-up Biergarten aus dem Boden gestampft: Die Braustelle. Da haben rund 250 Leute Platz zum Biertrinken. 20 Sorten gibt es später in der richtigen Bar im Container. Die Hälfte kommt aus der eigenen Brauerei. Neben den bisherigen Stamm-Sorten werden dann wechselnde, saisonale Biersorten verzapft. Und weil Brlo die Biervielfalt auf der Welt zelebrieren will, gibt es außerdem zehn Biere von befreundeten Brauern und aus der ganzen Welt.

Apropos Freunde: Mit dem außergewöhnlichen Brauhaus wolle man nicht nur die Craft Beer-Szene und Parkbesucher glücklich machen, sagt Katharina. „Wir wollen bewusst auch ein Mehrwert für die Umgebung und ein Hotspot für die Nachbarschaft sein.“ Die dürfte gegen diese neuen Gastro-Pioniere am Gleisdreieck wenig einzuwenden haben.


Mehr neue Bierprojekte in Berlin:

Park am Gleisdreieck, Möckernbrücke, 10963 Berlin
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