Top-Liste

Top 10: Frühstück und Brunch in Berlin

Top 10: Frühstück und Brunch in Berlin
Die einen nennen es Frühstück, die anderen schon Brunch: Wir lieben die wichtigste Mahlzeit des Tages!
Wir lieben Frühstück: Ob klassisch oder hip, Hauptsache Qualität und Atmosphäre stimmen. Wo man in Berlin besonders gut Frühstücken und Brunchen gehen kann, verraten wir dir in unserer Top-Liste.

Le Bon (Kreuzberg)

Das Frühstück hier ist inzwischen so populär, dass das etwas beengte Restaurant eigentlich anbauen müsste, um dem Andrang gerecht zu werden. Zum Glück gibt es im Sommer eine kleine Terrasse unter schattigen Bäumen. Wer ein herkömmliches Angebot mit Aufschnitt, Käse und gekochtem Ei sucht, sollte woanders hingehen. Hier steht die neue Generation Frühstücksklassiker im Mittelpunkt: Avocado-Toast, Eggs Benedict mit hausgemachten Muffins oder Shakshuka – das sind in würziger Tomaten-Paprika-Salsa gebackene Eier mit Kichererbsen, Sesamsauce und Koriander-Minz-Salat. Wer es süß mag, bestellt zum Beispiel getoastetes Bananenbrot mit Konfitüre oder karamellisierte Grapefruit mit Ingwer und Minze. Fazit: Moderne Frühstücks-Kreationen, die auch auf Instagram eine gute Figur machen.
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Datscha (Friedrichshain)

Eine Datscha bezeichnet im Russischen ein ländliches Gartenhaus. Der Begriff wurde in der ehemaligen DDR eingedeutscht. Das Ambiente der Datscha in Friedrichshain changiert entsprechend zwischen rustikal und retro. Neben Klassikern wie Rühreier oder Käsefrühstück, gibt es natürlich russisch angehauchte Frühstücksvariationen wie Quarkpfannkuchen mit saurer Sahne, Obst und Konfitüre, gebeizter Lachs mit Rührei, Blinis mit Lachskaviar, Kartoffelpiroggen oder Heringstartar mit Meerrettich. Sonntags wird dann zum Brunch richtig groß aufgefahren: Für viele zählt dieser deswegen zu den besten der Stadt. Für 13 Euro werden kalte und warme, süße und deftige Speisen aufgetischt, und zwar so üppig, dass ein eiskalter Wodka danach obligatorisch ist. Toll finden wir, dass es auch jede Menge Fisch auf dem Buffet gibt. Tipp: Inzwischen hat die Datscha sogar Ableger in Kreuzberg und Prenzlauer Berg!
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Roamers (Neukölln)

Das Roamers kann man getrost als Referenz für das mega-hippe Neukölln bezeichnen: Vollbärte, Tattoos, unkonventionelle rustikale Einrichtung und ein Faible für sukkulente Pflanzen, die in ihrer Hipness eine Renaissance erleben. Aber man würde dem Roamers Unrecht tun, wenn man dieses Kleinod darauf reduzierte. Die Frühstücksvarianten sind umwerfend, eigentlich müsste man sie Kunstwerke nennen, weil sie eine unverwechselbare Bildsprache besitzen. Die wechselnden Kreationen werden meist auf Holzbrettern angerichtet und mit frischen Kräutern oder sogar Blumen dekoriert. Zum Beispiel Spiegeleier mit Holunderblüten, Pfifferlingen, karamellisiertem Ziegenkäse, Avocado und einem kleinen Salat. Die Macher wissen das alles auch perfekt in Szene zu setzen – auf Instagram und Facebook zum Beispiel. Ein Geheimtipp ist das Roamers verständlicherweise nicht mehr. Leider!
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Silo Coffee (Friedrichshain)

In der Kaffee-Bar unweit vom Boxhagener Platz bekommt man nicht nur richtig guten Kaffee, der von den Eigentümern selbst geröstet wird, sondern auch süßes und herzhaftes Frühstück: Pancakes aus dem Ofen etwa, serviert in kleinen gußeisernen Pfännchen mit Beeren, Ahornsirup und Mascarpone. Auch das unvermeidliche Avocado-Toast darf hier nicht fehlen. Besonders gut finden wir, dass man sich sein Frühstück nach dem Baukastenprinzip zusammenstellen kann: pochierte Eier mit Toast, die man dann mit gebackenen Bohnen, Ziegenkäse, Pilzen oder Avocado kombinieren kann. Die Zutaten stammen wenn möglich von lokalen Produzenten – zum Beispiel vom Ökodorf Brodowin oder aus der Markthalle Neun.
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A Never Ending Love Story (Charlottenburg)

Bonbonfarbene Wände treffen auf schwere, rustikale Holztische – Charlottenburg hat hier auch ein kleines Szene-Café, in dem sich das junge West-Berliner Publikum wohl fühlt. Auf der Frühstückskarte stehen Klassiker wie Pancakes oder Rühreier in verschiedenen Variationen. Und wer Lust auf pikante Guacamole, gesunde Smoothies oder hippe Chia-Bowls hat, kommt hier auch auf seine Kosten. Eins ist klar: Das Lokal hat kulinarisch ebenso viel zu bieten wie sein Schwestercafé What do you fancy love?. Ja, diese Liebe wird so schnell nicht enden!
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Café Ora (Kreuzberg)

Bis vor kurzem war das Ora noch eine Apotheke, die aus der Zeit gefallen schien – mit schweren, kunstvoll gedrechselten Holzregalen, in denen Erlenmeyerkolben und antiquierte Drogerie-Gefäße aus Porzellan standen. Als das Apotheker-Paar sich zur Ruhe setzte, haben die Nachmieter die Einrichtung für ihre Brasserie einfach übernommen. Gut so! Denn herausgekommen ist ein wirklich atmosphärisches Interior-Konzept zwischen Wiener Kaffeehaus und Pariser Bistro. Das Angebot von French Toast bis zu pochierten Eiern ist zwar eher klein, dafür aber in jeder Hinsicht tadellos. Vor allem das selbst gebackene Sauerteigbrot ist eine Wucht.
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Benedict Berlin (Wilmersdorf)

In Tel Aviv ist das Benedict ein extrem angesagter Frühstücks-Hot Spot, immer rappelvoll und täglich 24 Stunden geöffnet. Jetzt gibt es den Hotspot also auch in Berlin, die erste Filiale außerhalb Israels. Hier dreht sich alles Tag und Nacht nur ums Frühstück. Selbstredend werden hier die namensgebenden Eggs Benedict in diversen Variationen zubereitet – mit Räucherlachs, mit Pilzen oder mit Shrimps und Spargel. Ansonsten reist das Angebot kulinarisch einmal um die Welt: Ob deutsches, englisches oder russisches Frühstück, ob spanische Frittata oder vietnamesisches Omelett – hier wird jede regionale Vorliebe bedient. Auch ein typisch israelisches Frühstück gibt es, das mit Eiern, einer Art Feta-Käse und Thunfischsalat serviert wird.
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Zuckerfee (Prenzlauer Berg)

Erste Anlaufstelle für Naschkatzen! Kulinarisch dreht es sich hier vor allem Frühstücke, die immer auch eine zuckersüße Hauptzutat haben. So kommt das The Sugarplum fairy mit Pancakes und warmen Heidelbeeren plus Rührei und Bacon an den Tisch. Wem das nicht reicht, der kann auch noch leckeren selbstgemachten Kuchen, Waffeln und heiße Schokolade bestellen… Oder doch in die mit Bonbons gefüllten Gläser auf dem Tresen greifen. Hmmm… Auch die Einrichtung passt perfekt zum Konzept: Goldener Stuck, pastellfarbene Wände und verschnörkelte Kronleuchter lassen uns gleich wie im heimischen Wohnzimmer fühlen.
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House of Small Wonder (Mitte)

Das Konzept stammt aus New York, wo im hippen Stadtteil Williamsburg das erste House of Small Wonder eröffnete. Die Berliner Dependance ist eine wirklich wundersame Location, etwas versteckt über eine Wendeltreppe zu erreichen, lichtdurchflutet, mit vielen Grünpflanzen und floralen Tapeten. Ein bisschen fühlt man sich hier wie in einer idyllischen Gartenveranda. Das kulinarische Konzept: Frühstück, Brunch und Lunch – modern interpretiert mit etwas japanischen Einschlag. So werden die Eier beispielsweise mit Joghurt-Scones und Wasabi-Hollandaise serviert.
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Café Einstein Stammhaus (Tiergarten)

Berlin war einst berühmt für seine klassische Kaffeehaus-Kultur. Davon ist heute fast nichts mehr übrig geblieben. Einer der wenigen Orte, wo die gute alte Kaffeehaus-Tradition noch hoch gehalten wird, ist das Café Einstein – allerdings nach Wiener Art. In einer prachtvollen Neorenaissance-Villa beginnt der Tag stilvoll mit einer Melange, serviert von livrierten Kellnern, dazu druckfrische Tageszeitungen und eine Frühstücks-Étagère mit Lachs, Käse, Geflügelsalat mit Madras-Curry, Ziegenkäse, Obst und Ei. Oder für den kleinen Hunger das Wiener Frühstück mit zwei Semmeln, Butter, Marillenmarmelade und Eier im Glas. Wer hier frühstücken geht, mag es classy und pfeift auf hippe Frühstückskreationen.
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Roamers, Pannierstraße 64, 12043 Berlin

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