Pilotprojekt am Teufelssee

BSR goes Forst

BSR goes Forst
Ein ungewohnter Anblick: Mitten im Forstrevier rund um den Köpenicker Teufelssee leuchten jetzt orangefarbene BSR-Abfalleimer.
Wendenschloss - Normalerweise ist die BSR ausschließlich für die Reinigung von Straßen und Plätzen in Berlin zuständig. Zum Leidwesen vieler Park- und Waldbesucher, die sich oft mit weniger zuverlässigen Angeboten und entsprechend vermüllten Flächen zufrieden geben müssen. Doch nun expandiert die Stadtreinigung endlich ins Grüne.

Anfang des Monats hat die BSR in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Forstamt die Müllentsorgung im Köpenicker Forstrevier Teufelssee übernommen. Gerade hier gibt es viel zu tun, schließlich ist das Gebiet rund um das Gewässer südliche des Großen Müggelsees dank mehrerer Badestrände, Naturlehrpfad, Waldspielplatz und Parkplatz stark frequentiert. Und entsprechend vermüllt. Deshalb hat das Forstamt nun die BSR um Hilfe gebeten und Reinigungsschwerpunkte, Abfallaufkommen sowie gewünschte Reinigungshäufigkeit festgelegt. Nun darf man sich zurücklehnen und abwarten, was die fleißigen Helfer von der BRS in Sachen Waldreinigung so alles zustande bringen.

Folgende Punkte stehen auf der Agenda: mindestens einmal wöchentliche Reinigung der Badestrände (im Sommer bis zu drei Mal täglich), flexibler Arbeitseinsatz der zwei freiwilligen BSR-Teams, die künftig für das Gebiet zuständig sind, sowie der Einsatz von Reinigungsfahrzeugen und im Bedarfsfall weiterer Technik, etwa von Ladekranfahrzeugen. Außerdem wurden bereits 50 Papierkörbe im Waldgebiet, an Spielplätzen, Schutzhütten und Wegen angebracht. In den ersten Wochen seit Start des Pilotprojektes konnten so bereits 56 Kubikmeter (das entspricht 56.000 Liter) Abfall und Sperrmüll eingesammelt werden.

Die BSR freut sich übrigens über ihr neues Tätigkeitsfeld: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BSR machen auf Berlins Straßen und Plätzen einen guten Job. Was da funktioniert, können wir uns auch in anderen Bereichen vorstellen“, so BSR-Chefin Tanja Wielgoß. Bei dem Pilotprojekt möchte man auch für künftige Aufgaben lernen. „Wichtig ist für uns, Erfahrungen zu sammeln, denn der Badestrand hier im Revier ist etwas anderes als der Ku‘damm. Mit der Erfahrung aus dem Piloten wissen wir dann auch, wie viel das Sauberhalten kostet. Nach einem Jahr haben wir alle Jahreszeiten, Witterungsverhältnisse und Auswirkungen auf die Müllentwicklung vor Ort gesehen. So bekommen wir auch für diese Arbeitsprozesse das notwendige Know-How.“

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