Neuer Bürokomplex HumboldtHafenEins

Grüner ackern

Grüner ackern
HumboldtHafenEins liegt direkt an der Spree, mit Blick auf Hauptbahnhof und Regierungsviertel. An den Arkaden und der Promenade wird noch gearbeitet.
Friedrich-Wilhelm-Stadt – Nach Angaben des Entwicklers ist es das umweltfreundlichste Bürogebäude der Stadt. Nun wurde HumboldtHafenEins, gegenüber dem Hauptbahnhof an der Spree gelegen, an den Hauptnutzer und neuen Eigentümer PricewaterhouseCoopers übergeben. Auch Gastronomie und Einzelhandel sind geplant.

Der neue Komplex liegt äußerst zentral und repräsentativ. Nicht nur der moderne Hauptbahnhof befindet sich in unmittelbarer Nähe – benachbart sind auch das Regierungsviertel, die Charité und das gerade entstehende Viertel Europacity. Bescheidenheit ist an einem solchen Ort vermutlich fehl am Platz. So hat der niederländische Projektentwickler OVG mal eben das nach eigenen Angaben „derzeit grünste Bürogebäude Berlins“ gebaut, das in dieser Hinsicht auch deutschlandweit zu den Top 10 gehört. Man wollte HumboldtHafenEins „in jeder Hinsicht innovativ und zukunftsweisend“ realisieren und damit „Maßstäbe (…) setzen“, so Unternehmensgründer Coen van Oostrom.

Zu den Eckdaten gehören ein integriertes Blockheizkraftwerk, Lüftungsanlagen, die 75 Prozent Wärmerückgewinnung erreichen, eine Fassade mit „bester Dämmung“ und eine Drei-Scheiben-Verglasung. Das Gebäude orientiert sich an einer Nord-Süd-Achse durch Spreebogen und Humboldthafen und hat eine mäandernde Form verpasst bekommen. Die rund 30.000 Quadratmeter Bürofläche teilen sich der Eigentümer, die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers, und der Impfstoff-Hersteller Sanofi Pasteur.

Noch keine Mieter für gastronomische Flächen

Interessant für Besucher dürfte die Promenade entlang des Humboldthafens sein. Für sie wurde das Gelände eineinhalb Meter abgesenkt, um es auf eine Ebene mit der Kaimauer zu bringen. Ab Ende Juni sollen Berliner wie Touristen am Hafenbecken flanieren können – und künftig, so die Hoffnung der Entwickler und Eigentümer, in eines der Cafés und Restaurants einkehren, die unter den Arkaden des HumboldtHafenEins geplant sind.

Noch allerdings wird um das laut OVG fertiggestellte Gebäude herum eifrig gearbeitet. Wer die Flächen für Gastronomie und Einzelhandel künftig betreiben wird, steht laut PricewaterhouseCoopers noch nicht fest; Gespräche hätten noch keine stattgefunden, da die Vollendung des Gebäudes und der eigene Einzug oben auf der Prioritätenliste stünden.

Grüner ackern, Kapelle-Ufer 1, 10117 Berlin
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