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10 gute Gründe zur Wahl zu gehen!

10 gute Gründe zur Wahl zu gehen!
Dem deutschen Volke sind die Politiker verpflichtet. Das sind keine leeren Worte: Geh zur Wahl!
Es ist Bundestagswahl und du gehst nicht hin? Ganz schön blöd. Ok, weil du es bist, haben wir zehn sehr gute Gründe zusammengetragen, die dich ganz sicher überzeugen, dass du dein Kreuz machen solltest. Wir glauben an dich, mach du es auch! Jede Stimme zählt...

Wahlrecht ist ein echtes Privileg!

Alle vier Jahre hast du die Wahl, wer sich für dich und deine Rechte einsetzt. Das ist nicht selbstverständlich. Es gibt leider immer noch Länder, in denen Wahlen ohne Bedeutung sind wie in Nordkorea oder China. In anderen Ländern wie Saudi-Arabien und im Sultanat Brunei dürfen Frauen nicht an der Wahl teilnehmen. Dann gibt es Länder, in denen Menschenrechte mit Füßen getreten werden oder das offizielle System vom inoffiziellen Machtgeschachere ablenken soll. Hier in Deutschland hast du nicht nur das Privileg, wählen zu dürfen, das Ergebnis wird sogar tatsächlich umgesetzt. Hast du darüber schon einmal nachgedacht? Lies die Geschichten von unterdrückten Menschen, von unschuldig Inhaftierten, von gleichgeschalteten Bürgern… Dein Wahlrecht ist etwas außerordentlich Großartiges. Schätze das. Echt!

Demokratie braucht viele

In einer Diktatur braucht es kein Volk: Einer bestimmt oder bestenfalls entscheidet eine kleine Elite, der Rest muss folgen. Nur wenn man keinen Kopf zum Denken hat, kann man so ein System als praktisch empfinden. Zum Glück ist das in Deutschland anders. Hier werden wir dazu erzogen, uns Gedanken zu machen. Das fördert unterschiedliche Meinungen, die in die Politik einfließen. Um möglichst viele von uns zufrieden zu stellen, müssen alle wählen gehen. So gestalten wir unser Land mit, schließlich sind die Politiker nur unsere Stellvertreter, keine abgehobene Community, die sich nicht um uns schert, wie Parolenhetzer behaupten. Lass die Parteien wissen, was dich bewegt, indem du zur Wahl gehst. Wenn das jeder macht, haben wir die beste Chance auf ein Land mit Gleichberechtigung, Gerechtigkeit und Zukunft.

Wahlverweigerung nützt den Falschen

„Ich gehe echt lieber zum Brunch am Sonntag als zur Wahl“, denkst du. „Als ob meine Stimme irgendwas ändern würde„, meinst du. „Keiner von denen macht doch zu 100 Prozent, was ich will“, protestierst du. „Denen da oben werde ich es zeigen, nicht mit mir„, rufst du und bleibst schmollend zu Hause. „Ist eh zu voll in der Stadt, Marathon und so…“ Also ehrlich: Wie alt bist du? Wenn du wählen darfst, dann weil andere dachten, du bist mit der Volljährigkeit reif dafür. Beweise dir selbst, dass du das Zeug dazu hast, nicht wie ein trotziges Kind zu handeln, sondern Verantwortung zu übernehmen. Deine Wahlverweigerung hilft garantiert den Falschen, dann doch lieber jemanden wählen, der in etwa das umsetzt, was dir gut tut. Oder? Das oder ist eindeutig rhetorisch gemeint. Geh hin!

 

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Jede Stimme ist wichtig

Wer sich klein macht, wird untergebuttert. Nimm dich doch bitte selber wichtig. Bei Abstimmungen zählt jede Stimme, das kennst du sicher aus deinem Alltag… Du diskutierst mit deinen Freunden, ob ihr Strandurlaub macht oder in die Berge reist, du streitest mit deiner Familie, ob der Sonntag im Bett verbracht wird oder ein Ausflug guttut, und abends steht zur Debatte, ob du mit Kollegen in den KitKat Club oder ins Berghain gehst. Wenn nicht alle spontan einer Meinung sind, was selten der Fall ist, wird abgestimmt. Und manchmal ist es genau deine Stimme, die entscheidet. So ist das auch bei der Bundestagswahl. Deine Stimme ist nicht nur eine von vielen, deine Stimme kann entscheiden.

Nur durch die Wahl vertritt jemand deine Meinung

Du willst die Welt verändern? Du hast Angst, dass unser Land in die falsche Richtung läuft? Wenn ich dürfte, wie ich könnte und würde, hätte ich schon lange… Jaja, hör auf, am Küchentisch zu nörgeln, suche dir lieber jemanden aus der Vielzahl der Parteien und Kandidaten, der denkt wie du. Der handelt statt zu lamentieren. Den wählst du dann zu deinem Stellvertreter. So einfach ist es, deine Meinung in der Demokratie kundzutun. Und so simpel ist es, gehört zu werden.Und wenn dir das nicht reicht, gehe selbst in die Politik. Aber bis du endlich höchstpersönlich im Bundestag sitzt, mach weiterhin dein Kreuz. Du hast die Wahl, nutze sie!

Deine Wahl verhindert Extremismus

Die Gewinner einer geringen Wahlbeteiligung sind die Extremisten. Mit Hass und populistischen Parolen bewegen sie ihre Wähler zur Wahlurne. Die etablierten Parteien haben es schwerer. Einige Wähler denken, die Merkel wird eh gewählt, ob ich da nun mein Kreuz mache oder nicht. Andere meinen, eine große Partei wie die SPD braucht doch nicht auch noch meine Stimme, um zu gewinnen. Grün liegt im Aufwärtstrend mit oder ohne mein Kreuz… Egal, was du dir für eine Ausrede überlegst, sie stimmt nicht. Je weniger tatsächliche Stimmen die demokratischen Parteien bekommen, desto größer wird die Macht der kleinen Links- und Rechts-Außenparteien. Das nennt man Prozentrechnung. Lass es nicht darauf ankommen, schlimmstenfalls schaffst du die Demokratie ab. Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte unseres Landes. Zeig klare Kante gegen Extremisten.

Es geht um deine Zukunft

Sogar die Null-Bock-Generation hat den Popo hochkriegt, um zu demonstrieren und zur Wahl zu gehen. Deine Zukunft wirst du dir doch nicht aus der Hand nehmen lassen wollen! Übernimm Verantwortung und zeige, dass dich Politik interessiert. Nicht weil du jede Debatte verfolgst oder du dich durch endlose Kommentare in anspruchsvollen Zeitungen arbeitest: Im Bundestag werden Entscheidungen getroffen, die dein Leben und deine Zukunft gestalten. Du wärst ja ganz schön blöd, da nicht deinen Kandidaten ins Rennen zu schicken, der zu deinem Besten agiert. Heutzutage ist Politikverdrossenheit uncool, wer will schon das dumme Schaf sein, wenn er mehr drauf hat als blöken. Spring über deinen Weidezaun und mach dein Kreuz, damit du nicht verpasst, dich glücklich zu machen.

Lass nicht machen, mach selbst!

Läuft doch… denkste: Sogar wenn du absolut zufrieden bist mit der Politik, musst du wählen gehen. Mit deiner Stimme nimmst du Einfluss und sorgst dafür, dass Kurs gehalten wird. Das ganze demokratische System funktioniert nämlich so, dass durch Abstimmung der Wille des Volkes umgesetzt wird. Und den muss das Volk mindestens alle vier Jahre kundtun. Wir sind das Volk, wenn wir auf der Straße demonstrieren, Volksentscheide einreichen und wählen gehen! Gehen nur die anderen, bleibst du auf der Strecke.

Du bestimmst, wer Kanzler wird

In Großbritannien und den USA stehen die jungen Leute ganz schön auf dem Schlauch. Sie wollten den Brexit nicht und auch Trump war nicht ihr Wunschkandidat. Der fatale Fehler, der sie alle verbindet: Sie sind nicht zur Wahl gegangen und haben der konservativen Elterngeneration die Mehrheit überlassen. Lerne daraus! Du regst dich auf dem Sofa über Frau Merkel auf? Du denkst, Martin Schulz redet zu viel? Egal was du vor deinem Fernseher zeterst oder wer dich in Begeisterung versetzen kann: Es wird nie jemand erfahren. Um zu bestimmen, wer der nächste Kanzler wird, musst du aufstehen und dein Kreuz machen gehen. Denn die Partei mit den meisten Stimmen stellt den Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin.

Wählen ist Bürgerpflicht

Ja, Schluss mit dem verständnisvollen Geschmuse hier: Zur Wahl zu gehen, ist deine verdammte Pflicht. Natürlich bist du ein freier Mensch und du wirst sicher nicht im Gefängnis landen, solltest du die Wahl verweigern. Wenn du nicht wählen gehst, fällt nur eines der wichtigsten Instrumente der Demokratie aus… Wie bitte soll die Politik im Namen des Volkes regieren, wenn das Volk sich ausschweigt? Das öffnet skrupellosen Parteien Tür und Tor. Daher ist es nur zu verständlich, dass das letzte Mittel zur Wahlrettung die Einführung der Wahlpflicht wäre… Manche müssen zu ihrem Glück gezwungen werden, dabei sollte es selbstverständlich sein, seine demokratischen Vorteile zu schätzen.

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