Neuer Job für den Rapper

Bushido moderiert jetzt im Radio

Bushido moderiert jetzt im Radio
Nicht nur Rapper und Labelchef: Bushido kann ab sofort auch Radiomoderator.
Verrückte Radiowelt: Bushido moderiert sich jetzt in der Morningshow von KissFM selber an. Wir haben mal für dich reingehört…

Ab sofort muss Bushi richtig früh raus. Seit 8. Oktober moderiert er die Morgensendung bei 98.8 Kiss FM. Von 5 bis 10 Uhr teilt sich der Rapper das Mikrofon mit den Moderatoren Nina und Big Moe.

„Ich hab in meinem Leben schon einiges erreicht“, erklärt Bushido den neuen Job. „Ich bin glücklicher Familienvater mit einer tollen Frau und super Kids, habe ein schickes Häuschen mit einer nicen Karre davor, habe Millionen Platten verkauft und mit richtig geilen Künstlern Mukke gemacht. Aber eine Sache fehlt noch: Ich wollte schon immer meine eigene Radioshow und die hab ich mir jetzt gegönnt!“

Wir haben für euch reingehört. Als erstes läuft sein Track Papa, den er für seine Kinder geschrieben hat und auf dem man sie reden hört. Passt schon. Schließlich ist Kiss FM der Hip Hop-/ R’n’B-Sender der „Mudderstadt“.

BUSHIDO übernimmt KISS FM

Ab Montag haben wir einen Neuen. Ihr kennt ihn vielleicht: Bushido!

Gepostet von 98.8 KISS FM am Freitag, 5. Oktober 2018

 

Dann kommt die große Fragerunde. Und hier wird es echt fanlastig. Die Leute können Entweder-oder-Fragen stellen und Anis Mohamed Youssef Ferchichi, so Bushidos richtiger Name, antwortet.

„Hättest du lieber kein Geld und viel Spaß bei deinem Job oder keinen Spaß, dafür aber viel Geld?“ Bushido entscheidet sich fürs Geld und lacht. „Gerade habe ich ja beides. Spaß in meinem Job und viel Geld.“

„Wenn du nur noch flüstern oder schreien könntest, was würdest du wählen?“ Bushido: „Flüstern! Sonst müsste ich die ganze Zeit meine Frau anschreien.“ Und so weiter und so fort.

Moderator auf Probe

Bis jetzt klingt das nach einer ziemlichen Selbstvermarktungskampagne. Ob die sich auf Dauer bewährt, werden wir sehen. Bushido hatte sich selbst bei Programmdirektor York Strempel beworben und gesagt, er hätte Bock auf die Morningshow. „Da sage ich nicht Nein“, so Strempel. „Aber natürlich gibt’s auch für Rap-Ikonen eine Probezeit und jetzt gucken wir mal!“

Auf Facebook sind die Hörer bis jetzt geteilter Meinung. Von „Dieser Mann ist tief verwoben in die Berliner Clan-Strukturen. Ich finde es unmöglich, dass ihr ihm eine Plattform bietet“, bis „Cool, ich würde nach Jahren wieder anfangen Kiss FM zu hören, er ist immerhin eine Raplegende“, ist alles dabei.

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