Wiedereröffnung in der City West

C/O Berlin startet durch

C/O Berlin startet durch
Das C/O Berlin zeigt ab sofort wieder Fotokunst. Zur Foto-Galerie
City West - Nach dem Verkauf des Postfuhramtes in Mitte 2012 musste sich die renommierte Kunsthalle für Fotografie nach einer neuen Heimat umschauen. Gefunden hat man diese im 1957 errichteten Amerika-Haus unweit des Hardenbergplatzes. Nach fast zweijähriger Umbau- und Sanierungszeit startet die Galerie C/O nun mit einem fulminanten Programm in die Zukunft.

Heute Nachmittag ist es endlich so weit. Dann präsentiert C/O Berlin auf einer Ausstellungsfläche von rund 2.300 Quadratmetern im ehemaligen Kulturzentrum der USA am Bahnhof Zoo wieder internationale Fotokunst und ein breites kulturelles Rahmenprogramm. Fast 24 Monate hat es gedauert, den neuen Standort fit zu machen für das ambitionierte Programm der C/O Foundation, die seit ihrer Entstehung im Jahr 2000 zunächst lange Jahre in der Mitte Berlins beheimatet war und schließlich einem neuen Eigentümer weichen musste.

Viel hat sich seit dem Beginn der Bauarbeiten im sogenannten Amerika-Haus getan. Aus einem dunklen, verschachtelten Bau mit PVC und vergitterten Fenstern ist ein optimales Ausstellungszentrum mit Foyer, Bookshop und Café sowie Klimaanlage und einem neu gestalteten Vorplatz geworden. Die Ausgangslage scheint also perfekt, um die City West in Zusammenarbeit mit dem benachbarten Museum für Fotografie, der Helmut-Newton-Stiftung und der nahen Akademie der Künste zu einem neuen Hotspot für (Foto-)Kunst in der Hauptstadt zu machen. Das Programm der nächsten Monate kann sich sehen lassen: Geplant sind unter anderem eine Ausstellung mit Exil-Bildern der Widerstandskämpferin Lore Krüger aus den Jahren 1939 bis 1946 sowie eine Anton Corbijn Werkschau.

Das Eröffnungsprogramm

Das neu gestaltete Amerika-Haus. (c) dpa
Doch lange muss man nicht auf große Höhepunkte warten: Ende Oktober startet die C/O Galerie gleich mit vier Ausstellungen in den neuen „Lebensabschnitt“. Gezeigt wird zum einen die Ausstellung „Ich war verliebt in diese Stadt“ mit Bildern von Will McBride, aufgenommen zwischen 1956 und 1963 in Berlin. Die Wahl des Künstlers fiel nicht zufällig, schließlich war McBride 1958 der erste Fotograf, dessen Bilder im Kulturzentrum Amerika-Haus ausgestellt wurden. Einen Einblick in die Geschichte der Fotografie gewährt die Fotoagentur Magnum, die bis Mitte Januar 2015 mehr als 100 Kontaktbögen – ein Überblick über die gesamten Aufnahmen eines Films – aus sieben Jahrzehnten präsentiert. Mit der dritten Ausstellung setzt C/O Berlin seine Serie „Talents“ fort. Darin arbeiten sich Fotografin Luise Schröder und Journalistin Hannah Petersohn in Bild und Text am „Mythos Dresden“ ab.

Und dann hat sich das Ausstellungshaus noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen: An sechs eigens konstruierten Fotoautomaten können sich die Besucher im Stil von Elliott Erwitt, Marin Parr und anderen namenhaften Fotografen ablichten lassen. Die entstandenen Bilder kann man direkt als Ausdruck mit nach Hause nehmen oder als digitale Datei online stellen.


Zur Eröffnung der neuen C/O Galerie im Amerika-Haus am 30. Oktober kann ab 16 Uhr übrigens jeder kommen, der Eintritt ist frei. Aber vielleicht ist es gar keine schlechte Idee, den Trubel ersmal abzuwarten und sich die Ausstellungen irgendwann in den nächsten Tagen ganz in Ruhe anzugucken. Geöffnet ist täglich von 11 bis 20 Uhr. Weitere Infos bekommst du hier.

Foto Galerie

C/O Berlin, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin

Telefon 030 28444160
Fax 030 284441619

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Täglich von 11:00 bis 20:00 Uhr

C/O Berlin

Aufgefrischter Fünfzigerjahre-Stil, nachts hell beleuchtet: Das Amerika Haus mit der Fotogalerie C|O Berlin in der Hardenbergstraße.

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