Feine Küche

Neu in Charlottenburg: Levante-Fusionsküche im Eli

Schon die Vorspeisen sind purer Genuss!
Schon die Vorspeisen sind purer Genuss!
In einer kleinen Seitenstraße des Ku'damm hat vor einigen Monaten das Eli seine Türen eröffnet. Das Küchenteam serviert dort modern interpretierte Gerichte der Levante, also aus dem Nahen und Mittleren Osten, im zeitlosen 1920er-Jahre Ambiente. Wir waren schon mal vor Ort ...

Wer in Berlin israelisch oder arabisch essen möchte, muss meist nicht lange suchen. Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Neukölln bieten zuverlässige Adressen für Hummus, Baba Ganoush & Co.. Der Foodie-Trend hatte es bisher aber noch nicht in den Berliner Westen geschafft. Bisher – denn mit dem Restaurant Eli gibt’s jetzt auch in Charlottenburg einen Ort, der die Geschmäcker der Levante auf erfinderische und zeitgemäße Art und Weise auftischt.

Hinter dem Konzept steht bereits ein bekannter Berliner Gastronom: Konstantin Pinski, der mit seinem Restaurant Masel Topf bereits seit 2014 ein Stück Tel Aviv nach Prenzlauer Berg bringt. „Bereits seit Längerem habe ich nach der Möglichkeit gesucht, ein ähnliches Konzept wie das Masel Topf in West-Berlin zu verwirklichen. Der Standort in der Sybelstraße kam mir dann gelegen, vorher war der Laden ganze 9 Jahre lang ohne Betreiber“, sagt Konstantin.

In den ehrwürdigen Räumen war auch die Restaurant-Institution Heinz Kardell zu Hause, einst eine bewerte kulinarische Adresse in West-Berlin. Mit den 70 Jahre alten italienischen Kacheln hat Konstantin versucht, mit moderner Sanitärtechnik und Trockenbau-Wänden das alte Flair zu erhalten – und es ist gelungen! Weiße Tischdecken, dunkle Holz-Töne und Zitate von alten Denkern an den Wänden schaffen einen eleganten, altertümlichen Stil, der uns nostalgisch an vergangene Zeiten erinnert.

Verantwortlich für die Gaumenfreuden ist der gebürtige Moldawier Pavel Colesnicenco, der mittlerweile auch Geschäftspartner im Restaurant Eli ist und sein handwerkliches Können bei einem großen israelischen Koch lernen durfte. Eigentlich hatte er vor Jahren im Mazel Topf als Hilfskoch gestartet, sich jedoch schnell durch sein kreatives und konsequent-gutes Arbeiten zum Küchenchef hochgearbeitet.

 

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Nach einem kurzen Blick in die recht übersichtliche Speisekarte, die saisonal wechselt, entscheiden wir uns für Levante Rolls mit Filoteig, Hähnchen, Orangenblütenwasser, Labneh und Sumac (8,50 €) sowie für Black Salmon mit Lachs und Tahini-Guacamole (10,50 €) – ein köstlicher Mix, der das Beste aus aller Welt auf die Teller bringt. Weiter geht’s mit Kadaifi Shrimps serviert auf Mango Salsa, Rosen und Harissa (12,50 €) – eigentlich kennen wir Kadaifi nur als Dessert – und sind wir von der herzhaften Variante sehr begeistert! Zum Hauptgang bestellen wir das super-zarte Honey Brisket mit Rinderbrust, Harissa-Kartoffel-Püree mit Feigen Sauce (22,50 €) sowie den aromatischen Wolfsbarsch mit Mangold, Pinienkerne, Gnocchi und Salbei Sauce (23 €). Zum Nachtisch gibt’s eine erfrischende, sommerliche Lemon Tarte mit Baharat Mürbeteig, Zitronen Creme und Sumac (7 €) sowie die köstlich-vollmundige Schoko Cremeux mit Tahini, Pistazien, Kadaifi und Oliven Öl (7 €).

Wer im Sommer gerne draußen sitzen möchte, kann das bereits mit einer kleinen Anzahl an Tischen tun. Ab Mitte Juni eröffnet dann auf der anderen Hausseite eine größere Terrasse für bis zu 40 Personen, wo es am Wochenende dann sogar Livemusik geben wird. Dann kannst du bei einem Glas israelischen Wein und sanften Klavierklängen die warmen Abende ausklingen lassen!

Restaurant Eli, Sybelstraße 33, 10629 Berlin

Festnetz +49 (30) 32799 799

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Dienstag bis Sonntag von 17:00 bis 0:00 Uhr

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