• Mittwoch, 30. Mai 2012
  • von Nikolaus Triantafillou

Restaurant Lin’s Mandarin II in Charlottenburg

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  • Restaurant Lin's Mandarin II Charlottenburg
    Das Prachtstück des hellen und freundlichen Restaurants ist das umfangreiche Buffet. Foto: QIEZ - ©QIEZ
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    Das Restaurant liegt in der ruhigen Uhlandpassage, nicht weit entfernt vom Kurfürstendamm. Foto: QIEZ - ©QIEZ
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    Der Eingang zu Lin's Mandarin 2. Die Uhlandpassage ist von allen umliegenden Straßen aus zugänglich. Foto: QIEZ - ©QIEZ
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    Die Zwischendecke und die Rundum-Verglasung lassen viel Licht in den Gastraum. Foto: QIEZ - ©QIEZ
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    In Lin's Mandarin II kann der Gast sich auch am Rohkost-Buffet bedienen. Die Zutaten werden dann beim "Live Cooking" frisch gekocht oder gebraten. Foto: QIEZ - ©QIEZ
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    Die frischen Zutaten machen Appetit. Außerdem werden im Restaurant keine künstlichen Geschmacksverstärker verwendet. Foto: QIEZ - ©QIEZ

In der Uhlandpassage wird an gastronomischen Innovationen gearbeitet. Herr Lin, Besitzer des Restaurants Lin’s Mandarin II, gibt sich nicht mit dem Bestehenden zufrieden, sondern ist stets daran interessiert, neue Entdeckungen aus der chinesischen Küche nach Berlin zu bringen. Als einer der ersten hat er das "Live Cooking Buffet" in Deutschland eingeführt.

Ein Buffet ist ja schon eine tolle Sache. Jeder Hungrige kann sich daran selbst bedienen und von verschiedenen Speisen die jeweils gewünschte Menge wählen. Das chinesische Restaurant Lin’s Mandarin II in der Uhlandpassage, nicht weit entfernt vom Einkaufs-Boulevard Kurfürstendamm, geht noch einen Schritt weiter. Für Gäste, die ihr Essen gerne am Buffet zusammenstellen, es aber trotzdem knackfrisch serviert haben möchten, hat sich der Besitzer Herr Lin etwas einfallen lassen: Ein Teil des Buffets ist für Rohkost reserviert. Der Gast füllt seinen Teller nach Belieben mit Gemüse, Fleisch oder Fisch und gibt ihn dann bei der offenen Küche ab. Wenige Minuten später erhält er sein Essen frisch gebraten an den Tisch.

Lin nennt das "Live Cooking". Kein Wunder – er hat das Konzept bei Verwandten in Chicago kennengelernt und als einer der ersten in Deutschland eingeführt. Seit 23 Jahren ist er hierzulande als Gastronom tätig. Ihm gehört auch das ursprüngliche Lin’s Mandarin am Spandauer Damm, dessen Ableger das Restaurant an der Uhlandstraße ist. Letzteres liegt trotz seines zentralen Standorts angenehm ruhig in der Uhlandpassage, die von allen umliegenden Straßen aus zugänglich ist. Durch die Rundum-Verglasung wirken die großzügigen Räume hell und freundlich, eignen sich gut für größere Gesellschaften. Von der hölzernen, lichtdurchlässigen Zwischendecke hängen hübsche chinesische Lampenschirme.

Buffet für jeden Geschmack

Natürlich können sich die Gäste auch am warmen Buffet bedienen, das einen schönen Querschnitt der chinesischen Küche bietet. Von traditionellen Suppen über verschiedene Fleischsorten, Gemüse, Fisch, Meeresfrüchte und Salat bleibt kaum ein Wunsch offen. Zur Verfeinerung stehen zahlreiche Soßen bereit. Und wenn der Nachwuchs mit den ungewohnten Speisen fremdelt, greifen die Eltern dankbar auf die ebenfalls angebotenen Pommes Frites zurück. Im Dessert-Bereich warten chinesische und europäische Nachspeisen, darunter auch Eis. Das Mittagsbuffet (ohne Live Cooking, zwischen 12 und 15:30 Uhr) kostet 8,90 Euro, für das reguläre "Buffet à la Lin’s Mandarin 2" zahlt der Gast 15,90 Euro. Und kann nach Belieben essen. Neben dem Buffet werden selbstverständlich auch traditionelle chinesische Gerichte von der Karte angeboten.

Herr Lin mag die Tradition, doch ist der eifrige Restaurantbesitzer auch stets daran interessiert, sein Angebot weiterzuentwickeln und auf die Vorlieben der Gäste einzugehen. Lange dachte er darüber nach, auf die in der chinesischen Küche traditionell verwendeten Geschmacksverstärker wie Glutamat zu verzichten. Den Ausschlag gab letztendlich ein prominenter Gast. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen und ehemalige Verbraucherschutzministerin Renate Künast riet ihm in einer Unterhaltung, den Schritt zu wagen. Seit Anfang des Jahres wird bei Lin’s Mandarin II nun ohne künstliche Geschmacksverstärker gekocht. Herr Lin hat einen guten Ersatz gefunden: Er verwendet jetzt Hühnerbrühe.

Charlottenburg

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Quelle: QIEZ
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