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Top 10: Underground-Clubs in Berlin

Top 10: Underground-Clubs in Berlin
Die Berliner Club-Szene ist international bekannt, daran wird sich wohl auch in nächster Zeit nichts ändern.
Klar, Berlin ist das Mekka für alle Techno-Fans: Jedes Wochenende pilgern Party-Touristen in berühmt-berüchtigte Clubs wie das "Berghain" oder ins "Kater Blau". Dabei hat Berlins Clublandschaft doch so viel mehr zu bieten. Hier kommen die zehn besten charmant-schmuddeligen Underground-Clubs.

OHM (Mitte)

Das OHM ist einer der Clubs, in denen du gut und gerne auch alleine erscheinen kannst, um Spaß zu haben und die ganze Nacht (und noch länger) zu tanzen. Direkt an der Köpenicker Straße gelegen wird im OHM, genau wie im prominenten Nachbarclub Tresor, hauptsächlich elektronische Musik aufgelegt. Außerdem sind in dem einstigen Batterieraum des ehemaligen Heizkraftwerks hin und wieder künstlerische Installationen und Performances zu sehen, die sich mit den Partys verbinden.
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Zur Klappe (Kreuzberg)

Der Name dieser kleinen Location spielt auf die Geschichte des Ortes an. Denn die Klappen waren früher öffentliche Toiletten, in denen sich schwule Männer trafen um Sex zu haben. Heute wird in der Klappe, die sich an der Kreuzung Mehringdamm/Yorckstraße unter der Erde befindet, sowohl Kunst gezeigt, getrunken und ausgiebig gefeiert. Ob auf ist, siehst du daran, ob die Klappe auf ist. Besonders beliebt: die Partyreihe Dystopian, bei der die Kunstbar in rauen, dystopischen Klängen versinkt.
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Sameheads (Neukölln)

Junge Menschen mit ausgefallenen Frisuren und noch ausgefalleneren Outfits trifft man im Sameheads. Hinter dem Passage Kino an der Richardstraße Ecke Berthelsdorfer Straße gibt eine große Fensterfront den Blick frei auf diesen doch skurrilen und ausgeflippten Ort, der hauptsächlich eine Plattform für Kreative aus den Bereichen Musik, Mode und Kunst darstellt. Am Wochenende verwandelt sich der Laden oben zu einer Bar und unten im Keller zu einem Club, in dem ein heiterer Elektromix von internationalen DJ-Größen läuft.
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Ein Beitrag geteilt von Sameheads (@sameheads) am Jan 3, 2019 um 10:29 PST

Melancholie 2 (Mitte)

Wer den Eingang erst mal gefunden hat, den erwartet ein kleines, kunterbuntes Paralleluniversum. In der Nähe des U-Bahnhofs Heinrich-Heine-Straße gelegen, müssen Nachtschwärmer durch einen Späti durch, um in den winzigen Club im Keller zu gelangen. Intim und mit Top-Stimmung gehört die Diskothek Melancholie 2 zu den Clubs, die uns an die Anfangszeit der Berliner Techno-Szene erinnern lassen. Auf sehr engem Raum (auf die Tanzfläche passen circa 150 Leute) feiert man zu dunklen, elektronischen Sounds, begleitet von flimmernden Lichtern und glückserfüllten Tänzern. Besonders zu empfehlen sind die regelmäßig stattfindenden Partyreihen Wrong Era und REIF.
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Griessmühle (Neukölln)

Während die Clubdichte in Friedrichshain wohl am höchsten ist, sind die Underground-Tanzflächen in Neukölln noch vergleichsweise rar gesät. Gott sei Dank gibt es aber die Griessmühle! Etwas versteckt gelegen, hinterm S-Bahnhof Sonnenallee, auf einem alten Industriegelände liegt sie – eine Oase für Tanzwütige. Vor allem bei gutem Wetter lockt der Outdoor-Bereich am Teltowkanal mit Schaukeln, romantischem Lagerfeuer und improvisiertem Charme. Im Innenbereich wird auf verschiedenen Floors zu geradlinigem House und Techno das Tanzbein geschwungen. Und alle zwei Wochen findet hier abends vorher ein Flohmarkt, der Mühlenmarkt, statt.
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About blank (Friedrichshain)

Einer der angesagtesten Läden für Techno und House ist das about blank am Ostkreuz. Organisiert von einem Kollektiv, gibt es hier einen linken politischen Überbau. So wird auch auf eine klare feministische Ausrichtung Wert gelegt. Am Wochenende werden die Nächte im Indoor- und Outdoorbereich zu House und Dubstep-Beats durchgetanzt. Und wenn im Morgengrauen die ersten Pendler zur S-Bahn strömen, kommt es schon mal vor, dass das Partyvolk für die Afterhour noch immer vor dem about blank Schlange steht.
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Mensch Meier (Prenzlauer Berg)

Verwinkelt, verworren und ein wenig verkommen: Das Mensch Meier liegt im Industriegebiet am östlichen S-Bahn-Ring, quasi im Bezirks-Dreieck zwischen Prenzlauer Berg, Lichtenberg und Friedrichshain, und ist mittlerweile ein wichtiger Spot der Berliner Clubkultur geworden. Auf drei Floors bekommst du hier feinsten Techno, Hip-Hop, Funk und Drum’n’Bass auf die Ohren. Organisiert wird das Mensch Meier von den Machern der Räu­ber­höhle auf dem FusionFestival. Fazit: Diesen Club solltest du dir nicht entgehen lassen.
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Palomabar (Kreuzberg)

Dieser Mini-Club ist zwar nicht ganz leicht zu finden (mitten im Neuen Kreuzberger Zentrum), doch hat man die Räumlichkeiten der Palomabar an der Kreuzberger Skalitzer Straße einmal betreten, vergeht die Zeit hier garantiert wie im Flug. Während du durch die großen Fenster auf den Kotti guckst, füllt sich der Club im Laufe des Abends und ist spätestens gegen 1 Uhr rappelvoll. Früh da sein lohnt sich also und wenn’s doch zu voll wird, kann im Monarch direkt nebenan weiter gefeiert werden.
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Anita Berber (Wedding)

Die wilden 20er Jahre in Berlin werden oft mit ihrem Namen verbunden: Anita Berber. Die Auftritte der Berliner Tänzerin in Varietés und Nachtclubs waren gewagt und skandalumwittert, schließlich galt sie als Vamp und als Femme fatale. In Erinnerung an diese Zeiten eröffnete im September 2013 das Anita Berber in der Pankstraße im Wedding. Ein mondäner Ort zwischen Club und Bar, der dich in eine längst vergangene Ära versetzt. Cabarets, Burlesque-Shows und abstrakte Lesungen dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Aber auch die hochwertigen Cocktails und die ziemlich gute elektronische Musik, die aus den Boxen ertönt, verschlagen Nachtschwärmer Wochenende für Wochenende ins Anita Berber.
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Burg Schnabel (Treptow)

In bester Nachbarschaft zur IPSE, zum Chalet und dem Club der Visionäre reiht sich die Burg Schnabel ins Ausgehmekka am Schleusenufer ein. Mit beeindruckender Inneneinrichtung, die mit viel Beton und Stahl eine industrielle Atmosphäre schafft und einer aufwendigen Lichttechnik wird im Innen- und Außenbereich gut gelaunt gefeiert. Etwa 400 Party-Gäste können in der Burg Schnabel zu elektronischer Musik tanzen.
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