Ratgeber

So hat Corona die mobile Mediennutzung verändert

person holding black Android smartphone while leaning on table
Die Shoppingtour, der Besuch des Restaurants, das Treffen mit lieben Menschen und die ausgelassene Party – auf all diese beliebten Freizeitaktivitäten müssen wir bedingt durch die Corona-Pandemie verzichten. Stattdessen haben sich die meisten Menschen nun alternative Beschäftigungen gesucht ...

Vor allem bei jungen Menschen steht die Mediennutzung ganz hoch im Kurs. Aber auch Senioren entdecken mehr und mehr die Möglichkeiten der Digitalisierung für sich. Besonders am Handy verbringen wir nun mehr Zeit als vor der Pandemie, wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht.

Deutlich mehr Zeit am Smartphone

Um rund 20 Prozent hat die Handynutzung im vergangenen Corona-Jahr in Deutschland zugenommen. Das ergab die Auswertung „The State of Mobile 2020“ des Analyse- und Datenexperten App Annie. Im Durchschnitt verbringen Nutzer/-innen 14 Prozent mehr Zeit in mobilen Apps als noch im Jahr zuvor. Etwa 2,3 Stunden pro Tag ist unser Blick konzentriert auf das mobile Endgerät gerichtet. Weltweit wurden im ersten Halbjahr 2020 sogar 64 Milliarden mobile Apps heruntergeladen, das sind rund zehn Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2019.

Die Auswirkungen des hohen mobilen Medienkonsums

Aufgrund der enormen Einschränkungen ist es wenig verwunderlich, dass die digitale Welt eine größere Bedeutung erhalten hat. Das Handy bietet mit seinen vielen Apps eine Menge Möglichkeiten, um den Verzicht von alltäglichen Gewohnheiten und beliebten Beschäftigungen auszugleichen beziehungsweise zu ersetzen. Dabei machen uns die vielen praktischen Funktionen das Leben etwas leichter. Außerdem ist es dank Smartphone spielend leicht, soziale Kontakte zu pflegen und miteinander zu kommunizieren. Das veränderte Nutzungsverhalten bedeutet aber auch, dass deutlich mehr Datenvolumen am Handy benötigt wird. Reichte bislang noch ein Basis-Tarif, sind jetzt eher sechs oder sogar acht GB Datenvolumen gefragt. Wer zum Handy-Vielnutzer geworden ist, für den kann es sich lohnen, den Handytarif auf den Prüfstand zu stellen. Ein Tarifvergleich ist dabei nicht nur eine gute Gelegenheit, die unterschiedlichen Leistungen der Tarife zu vergleichen, sondern auch um nach einem möglichen Sparpotential Ausschau zu halten.

Tipp: Wer viele Apps heruntergeladen und bereits viel Speicherplatz auf seinem Handy verbraucht hat, sollte bei dieser Gelegenheit zudem überlegen, ob ein neues Handy mit größeren Speicherkapazitäten sinnvoll wäre. Wird ein neuer Handyvertrag abgeschlossen, könnte es unter dem Strich günstiger werden, sich direkt für einen Vertrag inklusive Smartphone zu entscheiden.

Diese Apps liegen hoch im Kurs

Seit Corona erledigen selbst bisherige Handymuffel vieles über die digitalen Apps: Mit wenigen Klicks kaufen wir Lebensmittel und Kleidung mit ihnen ein, wir sind zu wahren Gamern bei Online-Spielen geworden, absolvieren unser tägliches Fitnessprogramm per App und gehen darüber hinaus sogar mit der App auf Partnersuche. Zu den beliebtesten und am häufigsten installierten Apps gehörten 2020 nach wie vor Messenger-Dienste und Kommunikationsplattformen, wie WhatsApp, Instagram, Telegram, Zoom sowie TikTok und Snapchat. Seit Beginn der Pandemie haben zusätzlich die Apps von großen Lebensmitteldiscountern einen wahren „Run“ erlebt. Und nicht zu vergessen: Von über 20 Millionen Menschen wurde in Deutschland die Corona-Warn-App heruntergeladen. Darüber hinaus werden wir auch immer mal wieder auf neue, interessante Apps aufmerksam, die dann natürlich auch gerne installiert werden.

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