Mietbare Arbeitsplätze für Studenten

Im BETT ist es so richtig nett!

Im BETT ist es so richtig nett!
Wer an der Wilhelminenhofstraße 19 einen Blick in den Hinterhof riskiert, kann das "BETT" entdecken. Zur Foto-Galerie
Oberschöneweide - Sogenannte Co-Workingspaces, eine Art Gemeinschaftsbüro, kennen wir schon. Die Variante speziell für Studenten, für die extra ein geschichtsträchtiges Haus an der Wilhelminenhofstraße gemietet wurde, war uns komplett neu. "BETT – Raum für Designkomparative" nennt sich das spannende Projekt.

Studenten sollten nicht allein in ihrem Kämmerchen oder in der Bibliothek hocken und vor sich büffeln. Ist ja langweilig. Vor allem, wo sie dafür doch auch ins BETT können. Ja, BETT ist in diesem Fall doppeldeutig. Denn so nennt sich auch der studentisch organisierte Co-Workingspace in einem Hinterhaus der Wilhelminenhofstraße 19. „Man hat doch mehr Bock zusammen zu arbeiten als alleine“, erklärt einer der beiden Initiatoren, Peter Rudolph, der selbst Design an der benachbarten HTW studiert. „Der Hauptunterschied unseres CoWorking-Spaces zu anderen ist, dass sich bei uns großteils Studenten ‚ihr Büro‘ teilen. Nur dass dieses hier keines ist.“

Schließlich wohnt der sympathische Rudolph mit drei anderen Leuten zusammen selbst im Haus, im Dachgeschoss. Wohnzimmer und Küche, die für alle studentischen Mieter da sind, fungieren gleichzeitig als WG-Küche und WG-Wohnzimmer. Blumen stehen auf dem Tisch, auf dem Vintage-Sofa lümmelt eine Katze, der Bücherschrank ist voll bis oben hin und an der Wand hängen jede Menge Memos – Arbeit ja, aber warum soll man es sich dabei nicht schön machen und gegenseitig voneinander profitieren?

Arbeiten auf 260 Quadratmetern

Die meisten der derzeit 15 Mieter sind Kommunikationsdesign-Studenten, sie machen ihren Abschluss in Mode oder Bekleidungstechnik. Die Arbeitsplätze verteilen sich auf zwei Etagen und insgesamt 260 Quadratmeter. Für maximal 20 Mieter ist Platz. „Aber es sind ja selten alle gleichzeitig da“, sagt Rudolph. Das BETT hat im November 2013 seinen Alltagsbetrieb aufgenommen. „Der Prozess, bis Makler und Vermieter uns die Räumlichkeiten geben wollten, war langwierig“, erinnert sich Rudolph. Früher war in dem schönen Backsteinbau eine Brauerei untergebracht.

Das Bett ist als Verein organisiert, dessen Name vollständig „BETT – Raum für Designkomparative“ lautet. Wie man auf so einen Namen kommt? Der Student lacht. „Ach, keine Ahnung!“, sagt er. „Wir haben so lauter Quatsch herumüberlegt. Und das Bett ist nun mal der Ort, wo man sich am liebsten den ganzen Tag aufhält – und wo man auch am liebsten arbeiten würde.“

Kostenpunkt für die monatliche Miete samt Strom, Internet, Arbeitsmaterialien – und jeder Menge Inspiration: 80 Euro.

Du möchtest am liebsten gleich einziehen? Mehr Infos findest du hier.

„Da möchte man doch glatt wieder Student sein! Ich bin jedenfalls Fan von diesem Haus, das einen irgendwie an Pippi Langstrumpfs Villa Kunterbunt erinnert, in dem es idyllisch, aber auch irgendwie stylish – und vor allem sehr herzlich zugeht.“

Foto Galerie

BETT - Raum für Designkomparative, Wilhelminenhofstraße 19, 12459 Berlin

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BETT - Raum für Designkomparative

Wer an der Wilhelminenhofstraße 19 einen Blick in den Hinterhof riskiert, kann das "BETT" entdecken.

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