Köpenick, Marienfelde, Neukölln [...]
Erster Spatenstich in Marienfelde

Degewo plant 1500 neue Wohnungen

Am 18. März 2013 fiel der Startschuss für ein umfangreiches Neubauprogramm des Wohnungsunternehmens degewo  in Marienfelde. Stadtentwicklungssenator Michael Müller und degewo-Vorstandsmitglied Frank Bielka führten den ersten Spatenstich aus.

An der Waldsassener Straße in Marienfelde entstehen bis zum Frühjahr 2014 52 Wohnungen. Die degewo finanziert die fünf- bis sechsgeschossigen Gebäude mit rund 5,69 Millionen Euro. Alle Wohnungen sind barrierearm und neun davon werden auf die Bedürfnisse von Behinderten zugeschnitten sein. Der Mietpreis wird bei durchschnittlich 8,50 Euro kalt liegen. Mitte März 2013 begannen die Bauarbeiten, die der Beginn eines umfangreichen Neubauprogramms der degewo in Berlin sind.

„Wir planen mittelfristig den Neubau von rund 1.500 Wohnungen in verschiedenen Quartieren und haben uns um weitere Wohnungen am Tempelhofer Feld beworben“, sagte degewo-Vorstandsmitglied Bielka beim ersten Spatenstich. „Das ist ein gewaltiger Schritt, der dem Wohnungsmarkt in der Hauptstadt neue Impulse geben wird. Wir wollen damit aktuellen Engpässen entgegenwirken und steigende Mieten abfedern“, so Bielka weiter.

Über 100 Millionen für neue Wohnungen

Stadtentwicklungssenator Michael Müller freute sich über den Baustart. „Berlin braucht neue Wohnungen. Ich kann die Initiative der degewo, zügig mit Neubaumaßnahmen zu beginnen, daher nur ausdrücklich begrüßen. Das heute begonnene Projekt passt sich gut in die bestehende Bebauung und Infrastruktur des Quartiers Mariengrün ein. Auch diesen Aspekt sollten wir bei allem Drang nach neuen Wohnungen nicht vernachlässigen“, meinte Müller.

Neben Marienfelde sollen zeitnah auch in Treptow-Köpenick und in Neukölln Wohnungen errichtet werden, später werden weitere Bezirke einbezogen. Bielka rechnet für die ersten 1.000 Wohnungsneubauten mit einem Finanzierungsaufwand von circa 130 Millionen Euro. Vor allem die gute Bilanz und finanzielle Entwicklung der letzten Jahre lassen Spielraum für Investitionen, zeigt sich Bielka optimistisch und verweist auch auf den Modernisierungsprozess bestehender Wohnungen. Rund 500 Millionen Euro sollen bis 2020 aufgewendet werden, um unter anderem die Wohnquartiere in der südlichen Gropiusstadt zu sanieren.    

mehr Infos unter: http://www.degewo.de

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Degewo plant 1500 neue Wohnungen, Waldsassener Straße, 12279 Berlin

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