Louisa's Place

Feines Boutiquehotel am Ku'Damm

Feines Boutiquehotel am Ku'Damm
Die preußische Königin Luise, die Namenspatronin des Hotels, hätte sich sicher wohlgefühlt. Zur Foto-Galerie
Sich in einem Hotel heimisch zu fühlen, ist etwas Besonderes. Denn so schön manch luxuriösen Häuser auch sein mögen, sie sind doch immer ein wenig fremd. Ganz anders das Louisa's Place am Ku'Damm. Es ist eines der kleinsten und feinsten, ganz sicher aber das herzlichste Hotel Berlins. Hier fühlt man sich auf Anhieb wohl – und das ist so gewollt.
Man muss klingeln, um den kleinen Empfangsraum in dem herrschaftlichen Stadthaus betreten zu können. Einen Portier gibt es im Louisa’s Place nicht. Eine geschäftigte Lobby ebenso wenig. Stattdessen wird man freundlich, nahezu freudig als Gast in diesem kleinen Luxus-Refugium begrüßt. Bereits beim Ankommen spürt man: Das Louisa’s Place ist kein typisches Hotel und will es auch nicht sein. Es ist, wie das Hotel sich selbst beschreibt, ein „Zu Hause auf Zeit“. Die Bezeichnung könnte trefflicher nicht gewählt sein. 
 

„Macht was ihr wollt, so lange es herzlich ist.“

 
Gerade einmal 47 Suiten umfasst das Louisa’s Place. Allesamt sind großzügig geschnitten und mit eigener Küchenzeile ausgestattet. Eher wie eine Privatwohnung, weniger wie ein Hotelzimmer, muten die Privatsuiten an. Kaum verwunderlich, dass sich viele Gäste hier für mehrere Wochen einmieten. Sicherlich schätzen viele den exklusiven Standart des Hauses. Die meisten Gäste fühlen kehren aber vor allem wegen des Services im Louisa’s Place ein. Denn Herzlichkeit, das betont Hotelmanager Sven Schimank, ist hier das oberste Gebot. „Wir haben hier flache Hierarchien, weil wir ein kleines Hotel sind. Ich sage oft zu meinem Team: ‚Macht was ihr wollt, so lange es herzlich ist.’ Denn wir können eine Nische abbilden und ganz individuell auf den Gast eingehen.“ Schimank, erfahren im leitenden Hotellerie-Geschäft, schuf mit dem Louisa’s Place, das 2003 eröffnet, die Art Hotel, in dem er auch selbst nächtigen würde.
 

Louisa’s Place am Ku’Damm: Namenspatin ist Königin Luise

Der Name des Hotels lehnt im Übrigen an die preußischen Königin Luise an, die als eine besonders herzliche Gastgeberin galt. Die „Königin der Herzen“ hätte sich im Louisa’s Place sicherlich wohl gefühlt: das elegante Interieur hat etwas aristokratisches. Entworfen wurde die Einrichtung von der mittlerweile verstorbenen Designerin Etchika Werner. Sie hatte den Ruf einer Künsterlin und stattete, gemeinsam mit Sven Schimank, das Louisa’s Place mit erlesenen Antiquitäten aus. Besonders eindrucksvoll ist das Kaminzimmer. Die holzvertäfelten Wände werden von vergoldeten, Original-Intarsien aus der Zeit Louise Seize geschmückt. Das Parkett ist aufwendig verlegt. Wenn man hier bei einer Tasse Tee in den gemütlichen Sofas versinkt, fühlt man sich für einen Moment in eine vergangene, glanzvolle Zeit zurück versetzt. 

Der Wellness-Bereich im Louisa’s Place am Ku’Damm

Nur weil dass Louisa’s Place von übersichtlicher Größe ist, bedeutet das nicht, dass der Gast auf etwas verzichten müsste: „Natürlich ist alles klein bei uns und doch haben wir alles“, erklärt Sven Schimank. Selbst über einen überraschend großen Pool im Untergeschoss, einen kleinen Fitnessraum und Sauna verfügt das feine Luxus-Hotel. Der Wellness-Bereich ist das Reich von Katrin Wilke. Die erfahrene Spa-Managerin (unter anderem im Adlon und im A-Rosa Scharmützelsee) bietet eine feine Auswahl an Behandlungen und Massagen an. Die Produkte, die sie verwendet, sind von der Marke Dermaviduals – eine Linie, die individuell auf den Gast abstimmbar ist. So kann Katrin Wilke bei ihren schönen Behandlungen auf die persönlichen Bedürfnisse des Gastes eingehen. Individuelle Wünsche – sie gelten viel im Louisa’s Place.
 

Die Vesper Bar im Louisa’s Place: ein Alleinstellungsmerkmal von vielen

 
Direkt neben dem Louisa’s Place befindet sich das Restaurant Balthazar, in dem Holger Zurbrüggen seine „metropolian cuisine“ kreiert. Wenige Schritte weiter liegt die coole Vesper Bar, benannt nach dem Drink aus James Bonds „Casino Royale“. Das Interieur der ist sehr stilvoll, im Look der 1960er und 1970er gehalten, mit dunkel gestrichenen Wänden und indirekten Lichtquellen. Die Bar beitet eine üppige Auswahl an klassischen wie ausgefallenen Drinks (und im Übrigen einen hervorragenden Chardonnay). In der Gegend rund um den Adenauerplatz sucht man eine derart stylische Bar vergebens. Und so ist die Vesper Bar eines der vielen besonderen Alleinstellungsmerkmale des Louisa’s Place. 

Foto Galerie

Louisa's Place, Kurfürstendamm 160, 10709 Berlin

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