Plan des Bezirksamts

432 Altkleidercontainer sollen verschwinden

Nur noch 20 Altkleidercontainer sollen in Pankow, Weißensee und Prenzlauer Berg stehen bleiben.
Nur noch 20 Altkleidercontainer sollen in Pankow, Weißensee und Prenzlauer Berg stehen bleiben.
Illegal aufgestellte Container für Altkleider sind den Behörden schon lange ein Dorn im Auge. Sammelstellen mit karitativ aussehenden Logos führen häufig die Verbraucher in die Irre. Das Bezirksamt Pankow will nun massiv dagegen vorgehen.

Das Ende der gesetzeswidrig aufgestellten Altkleiderboxen ist nah, aber schwerer zu erreichen als gedacht. Der Bezirk Pankow will von 452 Containern nur 20 stehen lassen. Ein großes Problem bei der Entfernung ist jedoch der Standort der Boxen. Viele von ihnen stehen auf Privatgelände und sind so für den Bezirk nicht unmittelbar zugänglich. Wie der Plan des Bezirksamts im Detail durchgeführt werden soll, steht daher noch nicht fest; sicher ist, dass die Aufräumaktion noch diesen Sommer beginnen soll. Finanziert werden soll sie durch Strafzahlungen für illegal aufgestellte Container.

Das größte Problem bei den Sammelstellen ist nicht einmal, dass die getragene Kleidung gar nicht an karitative Einrichtungen geht. Dem Bezirk machen vor allem der Vandalismus und die Verschmutzung rund um die Kleidercontainer Sorge. Wenn die Textilien zerstört werden, kommen noch weniger den wirklich Bedürftigen zugute.

Wer ganz sicher sein will, dass alte Kleidungsstücke an Bedürftige gehen, sollte diese an anderen Sammelstellen abgeben. Viele Kirchengemeinden und Wohlfahrtsverbände nehmen Kleiderspenden jederzeit gerne in Empfang.

Die Adressen zu den Kleiderkammern und anderen Sammelstellen finden Sie hier.

 

432 Altkleidercontainer sollen verschwinden, Greifswalder Straße, 10405 Berlin

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