Workshops und Vorträge

Kampf dem Rassismus

Eine Demonstration gegen Rassismus in Berlin 2012.
Eine Demonstration gegen Rassismus in Berlin 2012.
Vom 11. bis 24. März 2013 finden bundesweit die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. In Berlin werden mehr als hundert Veranstaltungen ausgetragen.

Das Projekt Internationale Wochen gegen Rassismus vereint seit 1994 Vereine, Gewerkschaften, Kirchen, lokale Initiativen, Städte und Gemeinden, die sich gegen Fremdenhass und Ausgrenzung engagieren. Jedes Jahr um den 21. März, dem UN-Tag gegen Rassismus, werden zwei Wochen lang Veranstaltungen und Aktionen wie Vorträge, Workshops oder Theaterprojekte gegen Rassismus in ganz Deutschland organsiert. Auch in Berlin sind zahlreiche Projekte geplant.

Eines davon heißt „STUBE against Racism“. Dabei werden Rassismuserfahrungen über Theatermethoden durch die Evangelische Studierendengemeinde Berlin (ESG) verarbeitet. Ziel ist es, den Teilnehmern die Kurzspielformen des Improvisationstheaters beizubringen, verschiedene Facetten des Bühnenverhaltens zu erlernen und den Umgang mit Emotionen zu üben. An zwei Tagen wird geprobt (15. und 16. März), wobei alle Teilnehmer eingebunden werden. Uraufführung des Stücks ist am 16. März um 20 Uhr im Saal des Konvikts in der Borsigstraße 5 in Mitte.

Doku und Fußball

In Friedrichshain wird der Film „Was steckt hinter Pro NRW?“ vom Medienprojekt Wuppertal gezeigt. Die Dokumentation, die Ende 2012 gedreht wurde, durchleuchtet die Ziele, Strukturen und Methoden von rassistischer Meinungsmache der rechtpopulistischen Partei Pro NRW. In dem Film kommen viele Rechtspopulisten durch Interviews und Mitschnitten von Reden zu Wort. Experten der Info-und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus analysieren die Aussagen. Der Betrachter wird sich so über die rassistischen und volksverhetzenden Strömungen der Bürgerpartei klar. Nach der Vorführung, die am 19. März um 20:30 Uhr in der Kreutzigerstraße 23 beginnt, informiert die „Initiative gegen Rechts“  über Pro Berlin – dem Hauptstadt-Ableger von Pro NRW.

Sportlich geht es hingegen am 22. März an der Montessori-Schule (Köpenzeile 125) in Köpenick zur Sache. Die Köpenicker Grundschulen organisieren ein Hallenfußball-Turnier, bei dem Toleranz und Fairness im Vordergrund stehen. Gefördert vom Zentrum für Demokratie Köpenick wird dem runden Leder unabhängig von Geschlecht, Konfession und Hautfarbe hinterhergejagt. Gemischte Teams nehmen dabei in jeder Altersklasse teil und versuchen die begehrten Pokale zu erringen. Die Spieler und Spielerinnen sollen bei dem Turnier erkennen, dass Gelbe Karten unabhängig von der Nationalität gezeigt werden und ein Torjubel Ländergrenzen überwinden kann.  

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus werden unter anderem mit Mitteln des Auswärtigen Amtes, dem Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge sowie der Robert-Bosch-Stiftung gefördert. Organisiert wird das Projekt vom Interkulturellen Rat in Deutschland. 2012 fanden mehr als 1200 Veranstaltungen in rund 300 Orten statt.

Mehr Infos unter: http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de


Lesen Sie mehr:

Kampf dem Rassismus, Borsigstraße 5, 10115 Berlin

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