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Der Plötzenseer Totentanz von Alfred Hrdlicka

Der Plötzenseer Totentanz von Alfred Hrdlicka
Tafel Emmaus - Abendmahl - Ostern Zur Foto-Galerie
Der Plötzenseer Totentanz ist ein Kunstwerk des Wiener Malers und Bildhauers Alfred Hrdlicka in der Gedenkkirche im Evangelischen Gemeindezentrum Plötzensee in Berlin - das wichtigste Werk zeitgenössischer kirchlicher Kunst in Berlin.

Auf 16 Tafeln greift Hrdlicka das Motiv der mittelalterlichen Totentänze auf und verweist damit auf die heutige Bedrohung der Menschen und Völker durch Gewalt, Macht und Willkür. Auf allen Tafeln sind zwei Rundfenster zu sehen sowie ein Balken mit Fleischerhaken – ein Hinweis auf den ehemaligen Hinrichtungsschuppen im nahegelegenen Gefängnis (heute Gedenkstätte Plötzensee). Hrdlickas Werk ist in der Kunstgeschichte die erste Totentanzdarstellung im Hauptraum einer Kirche; gleichzeitig ist es die erste völlige Neuschöpfung eines monumentalen Totentanzes im 20. Jahrhundert. Es zählt „zum Eindrucksvollsten seines Oeuvres“ und wurde als „das wichtigste Werk zeitgenössischer kirchlicher Kunst in Berlin“ bezeichnet.

Besichtigungen der Kirche und der Bildtafeln: – jeden Donnerstag von 16.00 bis 18.00 Uhr (Offene Kirche), – nach den Sonntags-Gottesdiensten (normalerweise am 2. und 4. Sonntag im Monat), – oder nach Vereinbarung: 030 – 381 34 78 (Gemeindebüro). Barrierefreier Zugang.

Foto Galerie


Quelle: QIEZ / Leserreporter

Evangelisches Gemeindezentrum Plötzensee, Toeplerstraße 1-5, 13627 Berlin

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