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Der Spezialist für Sake in Berlin: Tokuri

Der Spezialist für Sake in Berlin: Tokuri
Formschöne Sake-Accessoires gibt es auch bei Tokuri. Zur Foto-Galerie
Kantstraße - Food-Blogger Jan-Peter Wulf ist ein großer Sake-Fan. Diesmal stellt er uns einen Laden auf der Kantstraße vor, in welchem man sich hingebungsvoll dem japanischen Tradtionsgetränk widmet.
Das freundliche und persönliche Anschreiben, mit dem Maximilian Fritzsch mir die zugesandte kleine Selektion seiner Spezialitäten erklärt (u.a. „Okuhida“, Japans einziger aus Sakereis gewonnener und nach russischer Methode gefertigter Wodka und „Jo-Con“, ein 38-prozentiger Junmai-Sake, dem nach dem Brauen Wasser entzogen wurde), ist nicht am Rechner abgetippt und ausgedruckt, auch nicht mit dem Kuli runtergekritzelt. Es ist auf feinem Papier mit einer kunstvollen Handschrift zum Verlieben verfasst – steht das sinnbildlich für die besondere Handwerklichkeit der Produkte, die er in seinem Shop „Tokuri“ vertreibt?
 
Seit ziemlich genau zwei Jahren gibt es diesen Fachhandel für japanischen Premium-Sake in der Kantstraße. „Wir importieren ausschließlich direkt und beziehen unsere Sake von kleinen Brauereien, den Jizake, die lediglich Kleinstmengen produzieren“, so Fritzsch. „Unsere Vision ist es, den japanischen Sake fest in Deutschland zu etablieren und aus der asiatischen Ecke hinein in eine globalisierte Getränkewelt zu führen.“ Der Betriebswirt, Sake-Sommelier und „Certified Sake Professional“ kam bei einem Auslandspraktikum in Osaka erstmalig Kontakt mit dem Traditionsprodukt. Seitdem ist er regelmäßig in Japan, natürlich auch, um neue Sake zu verkosten. „Wir bieten ausschließlich Sake höchster Qualität an und wählen sorgfältig aus, welche Artikel den Weg nach Deutschland finden. Auch saisonale Besonderheiten, spezielle Pressungen und Raritäten wie nicht gealterte oder unpasteurisierte Sake prägen unser Portfolio“, erklärt Fritzsch, der auch als Juror bei der „London Sake Challenge“ 2014 und 2015 tätig war.
 
Sake-Kenner: Maximilian Fritzsch
 
Neben Privatkunden – wie Sake-Kenner, Japanfans oder auch Weinliebhaber, die Neues entdecken wollen -, versorgt man auch Geschäftskunden mit seinen Produkten, u.a. den „Supermarket“ im „Bikini Berlin“, Hotels wie das „Regent“ oder das „Van der Valk“, Restaurants mit Schwerpunkt japanische Küche und Clubs. Rund 50 Getränke sind derzeit verfügbar – neben Sake und o.g. Wodka auch Sparkling Sake, Rum, Shochu, Whisky aus Japan und diverse Accessoires wie Tokkuris (Karaffen), Ochokos (Becher/Schalen), Masu (Zedernholzquader) sowie Sake- und Degustationsgläser. Untersetzer. Alle Nicht-Sake-Produkte sollen bis zum Ende diesen Jahres zusätzlich über www.japanese-spirits.com vertrieben werden, so Fritzsch.
 

Sake live: Schulungen, Tastings und Events

 
Ein weiterer wichtiger Baustein von „Tokuri“ sind Verkostungen und Events für Privat– und Businesskunden: „Für Gruppen à 10 Personen bieten wir Sake-Tastings in wechselnden Locations an. Es werden fünf Sake angeboten, jeweils gepaired mit einem japanischen Kaiseki-Fünfgangmenü“, erklärt der Geschäftsführer. Ein zweistündiges Event dieser Art kostet rund 70 Euro pro Person. Produktschulungen für das gastronomische Servicepersonal und Bartender-Workshops rund um Sake-Cocktails runden das Angebot ab.
 
Dieser Artikel wurde uns vom nomyblog zur Verfügung gestellt.

Foto Galerie

Tokuri, Kantstraße 2, 10623 Berlin
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