Uhlandstraße for all – Mit dieser Forderung geht der Verein Ku’Damm international in den Wettbewerb „Mittendrin Berlin!“. „Wir wollen den multikulturellen Kiez rund um die Uhlandstraße für junges und altes, behindertes und nicht-behindertes, deutsch- und fremdsprachiges Publikum gleichermaßen zugänglich und attraktiv machen“, erklärt Vorstandvorsitzender Dilhan Görgün den Ansatz des Projektes.
Durch internationale Netzwerke und Synergien solle eine ganze Straße barrierefrei gestaltet werden. „Gastronomen und Läden beteiligen sich mit ebenso viel Begeisterung an dem nachhaltigen Projekt wie Unternehmen, soziale Einrichtungen und Blinden- oder Hörgeschädigten-Vereine“, berichtet Görgün. Die Idee der „Uhlandstraße for all“ werde sich, so hofft er, zu einem Pilotprojekt „mit Ausstrahlungskraft in andere Straßen, Bezirke und Städte“ entwickeln.
Offen für Kinderwagen, Rollator und Blindenhund
Derzeit befände man sich noch in der Entwicklungsphase. „Momentan sammeln wir die Ideen für das Projekt“, so der türkischstämmige Unternehmer Görgün. Die Vorschläge reichen von Rampen in den Geschäften bis zum Elchtest für Kinderwagen. Die wirkungsvollsten Maßnahmen auf dem Weg zu einer toleranten und barrierefreien Uhlandstraße werden im kommenden Sommer im Rahmen eines Aktionswochenendes präsentiert. Dabei soll auch ein Anzug zum Einsatz kommen, der jüngere Anwohner ihren körperliche Zustand im Alter von 70 Jahren spüren lässt.
Auf der Suche nach Unterstützern und Förderern stoße man bei der Ausarbeitung des Konzeptes „Uhlandstraße for all“ auch in der Politik auf viele offene Türen, so Görgün. Der Sitz des multikulturellen Unternehmer-Vereins Ku’Damm international befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Uhlandstraße. Doch nicht nur deshalb liegt dem Vorstandsvorsitzenden und Firmengründer der Kiez am Herzen. „Die barrierefreie Gestaltung der Uhlandstraße dürfte vor allem aufgrund ihrer zentralen Lage und der Aufgeschlossenheit und Vielschichtigkeit der Anwohner große Aussicht auf Erfolg und einen gewissen Vorbildcharakter für anderen Stadtteile haben“, so Görgün.
mehr Infomationen zum Wettbewerb „Mittendrin Berlin!“ unter www.mittendrin-berlin.de