Tanz nach der Schule

Den Kopf frei bekommen

Hip-Hop-Formation im Rahmen des Tanzworkshops "Tanz nach der Schule".
Hip-Hop-Formation im Rahmen des Tanzworkshops "Tanz nach der Schule".
Thurgauer Straße - Jedes Jahr ist er aufs Neue gefragt: Der Tanzworkshop "Tanz nach der Schule" im Kinder- und Jugendzentrum Fuchsbau in Reinickendorf. Dieser lädt Jungen und Mädchen ab dem Grundschulalter dazu ein, es dem Motto des Kurses gleichzutun und sich nach einem langen Schultag beim Tanzen zu erholen.

Der Workshop blickt auf eine lange Tradition zurück. Mit Unterstützung des Bezirksamts hatte Tanzlehrer Horst Ossig bereits 1986 im Fuchsbau in der Thurgauer Straße 66 den „Tanz nach der Schule“ ins Leben gerufen.

Es geht um die Vermittlung von Fähigkeiten und natürlich auch um Gesundheit – denn Tanzen hält fit! Manche seiner Schützlinge sind schon dem Schulalter entwachsen und mittlerweile im Tanzen so gut, dass sich für sie sogar professionelle Perspektiven öffnen könnten. Auch die 21-jährige Tanzschülerin Sara Franza ist nach über 11 Jahren immer noch mit Herzblut dabei. „Ich habe in der Zeit unglaublich viel gelernt. Das Tanzen ist für mich eine tolle Abwechslung zum Alltag und ich kann so richtig abschalten!“ Sie schätzt vor allem das flexible Angebot, das von lateinamerikanischen Tänzen wie Samba und Cha Cha Cha bis hin zu Dicofox oder Hip-Hop für jeden Geschmack etwas bereithält. Auch altersgemäße Sing- und Tanzspiele sind dabei.

Zudem ist Gründer und Tanzschullehrer Horst Rossig immer für die kleinen und großen Belange seiner Schützlinge da – auch so etwas ist ihr wichtig, meint Sara. Gleichzeitig genießt sie beim Tanzen die Bewunderung der Kleinen, die sich bei den Großen schon mal was abschauen. Hier lernen die Grundschüler vor allem erstmal eins: „Den Rhythmus zu verstehen, um später im Takt tanzen zu können.“

Zwei mal im Jahr gibt’s ein Tanzfest

Mittlerweile gibt es „Tanz nach der Schule“ auch in Spandau und Neukölln. Zwei Mal im Jahr treffen sich die Mitglieder im Rahmen eines Tanzfestes, bei denen sie das Gelernte präsentieren. Die Choreografien, Formationen und Paartänze werden in Kostümen gezeigt, die Horst Ossig organisiert. Auch kleine Preise oder Tanzkostüme gibt es auf den Festen zu gewinnen.

Die Veranstaltungsreihe, die übrigens von den Jugendämtern Berlins unterstützt wird, startet nach den Winterferien wieder in die neue Saison. Dann können alle Interessierten zum Schnuppern in die Räumlichkeiten des Fuchsbaus kommen. Auch Sara Franza hofft auf noch mehr Zuwachs. „Es macht so viel Spaß hier. Ich wünsche mir, dass noch mehr kommen!“ Sie sollen die gleiche Freude am Tanzen entwickeln, wie sie Sara spürt. Nur wüssten bisher zu wenige davon, meint die 21-jährige.

Das wird sich hoffentlich bald ändern. Die Kurse finden jeweils dienstags und freitags zwischen 15.30 Uhr und 18.30 Uhr statt. Darüber hinaus sind auch die Eltern herzlich willkommen, die bei Kaffee und Kuchen und vielleicht auch einem Plausch ihren Sprösslingen zusehen können.

 

In Neukölln finden die Kurse immer immer samstags von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr statt

Kurse vereinbarst du unter der (030) 86 10 88 0

Fuchsbau - Kinder- und Jugendclub, Thurgauer Straße 66, 13407 Berlin

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