B-Jugend gewinnt Finale gegen VfB Stuttgart

Geht doch: Hertha BSC ist Meister

Vom Aufstieg in die erste Mannschaft träumen sicher auch die frisch gebackenen B-Junioren-Meister.
Vom Aufstieg in die erste Mannschaft träumen sicher auch die frisch gebackenen B-Junioren-Meister.
Die B-Junioren der Hertha haben geschafft, wovon die Profis derzeit nur träumen können: sie sind Deutscher Fußball-Meister. In der Nachwuchsarbeit bekommen die Berliner bundesweit den Respekt, der der Herrenmannschaft in dieser Saison abhandengekommen ist. Warum, wurde am Samstag deutlich: die Jugendspieler haben einen Torwart, der die entscheidenden Bälle hält und Feldspieler, die Tore schießen.

Mitte der zweiten Hälfte hielt Hertha-Keeper Marius Gersbeck zum fünften Mal gegen VfB-Stürmer Timo Werner und der Glaube bei den Schwaben schwand sichtlich. Und dann dauerte es nicht mehr lange, bis die B-Junioren der Berliner es geschafft hatten: mit dem 2:0 (1:0)-Finalsieg über den VfB Stuttgart am Samstag vor 1320 Zuschauern im Stadion am Wurfplatz waren sie Deutscher Meister.

Vom Anpfiff weg wirkten zunächst die Stuttgarter deutlich selbstbewusster und sicherer. Die Hertha-Spieler waren sichtlich nervös, und der VfB hatte die Führung mehrmals auf dem Fuß. Timo Werner (24 Tore in der abgelaufenen Saison) scheiterte bereits in der ersten Viertelstunde zweimal an Gersbeck und verzog obendrein zweimal.

Treffsicher nach Anlaufschwierigkeiten

Erst nach 20 Minuten kam Hertha besser ins Spiel. Die erste Chance hatte Hany Mukhtar nach 32 Minuten, VfB-Torwart Kenan Mujezinovic parierte den Ball zur Ecke. Drei Minuten später landete der Ball dann doch im Netz: es war wieder Mukhtar, der das Leder aus der eigenen Hälfte trug und zu Junior Ebot-Etchi passte, dessen Schuss Herthas Stürmer Faton Ademi im zweiten Versuch über die Linie drückte. Ein 1:0, das den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf stellte.

In der zweiten Halbzeit setzte sich das Privatduell zwischen Gersbeck und Werner fort. Mit Gersbeck als eindeutigem Sieger. Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit. Herthas Florian Kohls legte den Ball schön in den Laufweg des eingewechselten Vincent Rabiega und der überlupfte Mujezinovic eiskalt zum 2:0-Endstand.

Die Herthaner jubelten ausgelassen. Berlins Co-Trainer Pal Dardai versuchte sich nach dem Triumph als Erster an einer Analyse: „Natürlich ist es schade für Stuttgart, aber wir haben es uns über die gesamte Saison verdient, haben deutlich mehr Punkte gesammelt als der VfB.“ Zur herausragenden Leistung von Marius Gersbeck ergänzte er: „Wir haben eine tolle Torwartarbeit und dadurch hat man einen Mann wie ihn heute im Tor. Er hat uns im Spiel gehalten.“ Seine Paraden waren es, die den Glauben der Stuttgarter nach 80 Minuten zermürbt hatten.


Quelle: Der Tagesspiegel

Olympiapark Amateurstadion, Hanns-Braun-Straße, Friesenhaus 2, 14053 Berlin

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