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Die besten neuen Clubs

Die besten neuen Clubs
Jana Reiche, 28, und Oliver Lucas, 41, gehören zu den Betreibern des Cube im früheren Vollgutlager der Kindl-Brauerei im Rollbergkiez.
Einfach mal abfeiern - hier kommen die besten, noch jungen Clubs der Stadt.

Gretchen

Hinter dem neuen Club in Kreuzberg verbergen sich die Macher einer echten Berliner Institution, des „Icon“. In der Obentrautstraße, unweit des Mehringdamm, sollte es weniger Anwohnerbeschwerden geben als in Prenzlauer Berg. Das Gretchen hat sich in den ehemaligen preußischen Stallungen bestens eingerichtet und bietet reichlich Platz zum Tanzen. Auf dem Programm stehen sowohl Clubnächte als auch Konzerte. Am Wochenende liegt der Schwerpunkt im Gretchen auf elektronischer Musik, unter der Woche spielen Bands verschiedenster Couleur, von Indie bis Latin.


Flamingo

Es sind erfahrene Club-Macher, die sich des ehemaligen „Ruderclub Mitte“ angenommen haben. Zuvor waren sie in angesagten Läden wie dem Rio oder der King Size Bar tätig. Nun ist der Club in Mitte an der Reihe. Unter den S-Bahn-Bögen am Hackeschen Markt wurde eine Atmosphäre geschaffen, die dank Neon-Glitzer-Elementen und der passenden Einrichtung an die 1970er und 80er erinnert. Im Flamingo lässt es sich zu abwechslungsreichem Electro prima tanzen. Wer einfach nur einen Cocktail schlürfen will, kann es sich im Lounge-Bereich auf kuscheligen Sitzmöbeln bequem machen.


Loftus Hall

Die Loftus Hall war ursprünglich als Ausweichquartier des Kreuzberger Clubs „Kleine Reise“ geplant. Inzwischen existieren beide Örtlichkeiten parallel. Der neue Club in Neukölln versprüht mit seiner Holztäfelung echten Eckkneipen-Charme – wie auf einer Reise in die Vergangenenheit. Musikalisch ist die Loftus Hall jedoch durchaus in der Moderne verankert. House, Disco oder Techno beschallen die Tanzfläche. Immer wieder finden besondere Veranstaltungen wie das irische Pub Quiz statt.


KTV

Der neue Club der „Tausend“-Macher Mario Grünenfelder und Till Harter soll an die glorreichen Jahre der Clubszene von Mitte anknüpfen: die 1990er. Das „KTV“ setzt sich bewusst vom eher schicken anderen Projekt der Betreiber ab. Im Keller herrscht dank des mächtigen Soundsystems Partystimmung pur und auch im Erdgeschoss kann unter einer großen Diskokugel getanzt werden. Drinks gibt es an der Champagner Bar nebenan. Zukünftig soll noch ein weiteres Stockwerk für die Gäste öffnen. Das „KTV“ ist nicht schwer zu finden: Es liegt direkt gegenüber dem neuen BND-Hauptquartier.


Prince Charles

Über den Hinterhof des Aufbau-Verlagsgebäudes gelangt man in den Club am Moritzplatz in Kreuzberg. Die schicke Bar ist direkt in ein ehemaliges Schwimmbecken eingebettet, denn in den Räumlichkeiten wurde früher gebadet. Die Tanzfläche des Prince Charles wird von einem erstklassigen Soundsystem beschallt. Der Club in Kreuzberg macht jedoch nicht nur musikalisch von sich reden: Neben den Partys und Konzerten mit elektronischer Musik, Hip Hop oder Indie finden ganz im Stil des Hauses auch literarische Veranstaltungen wie Lesungen und Präsentationen statt.

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