Berlin, Brandenburg, Mitte
Verdacht auf Kokain-Konsum

Ermittlungen gegen Glööckler eingestellt

Friedrichstraße - Seit einigen Wochen wurde gegen Modezar Harald Glööckler wegen des Verdachts auf Drogenbesitz und Kokainkonsum ermittelt. Mangels Beweisen hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren nun eingestellt.

Die Bildzeitung hatte Anfang Juli von den Ermittlungen gegen Glööckler berichtet. Dem Blatt zufolge haben Schauspieler, Fotografen, Ärzte, Anwälte und ein Promi-Friseur auf einer ominösen Liste von Dealern gestanden. Einer der prominenten Abnehmer der libanesischen Drogenhändler soll auch Modezar Harald Glööckler gewesen sein.

Dieser Vorwurf steht nun nicht mehr im Raum. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen Glööcker eingestellt. Der Designer kündigte rechtliche Schritte gegen die Bildzeitung an. „Es kann nicht sein, dass die größte Zeitung Deutschlands meint, Recht sprechen zu können und Personen öffentlich an den Pranger stellt und vorverurteilt, die gar nichts gemacht haben! Mit einem so schwerwiegenden Verdacht auf der Titelseite eine derartige Medienlawine ins Rollen zu bringen, ist nicht nur fahrlässig, sondern kann ganz gezielt und auf einen Schlag Existenzen vernichten. So etwas darf in einem Rechtsstaat wie dem unseren einfach nicht passieren. Der angebliche Kokain-Skandal ist in Wirklichkeit ein Medien-Skandal“, so Harald Glööckler in einer aktuellen Pressemitteilung.

Bereits bei der Pressekonferent am 1. Juli hatte der Modezar die Vorwürfe weit von sich gewiesen: „Ich habe in meinem Leben weder Koks berührt, noch Kokain konsumiert, noch Kokain gekauft, noch Kokain verkauft“, lautete die Stellungnahme von Glööckler zum publik gewordenen Vorwurf.

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Ermittlungen gegen Glööckler eingestellt, Friedrichstraße 88, 10117 Berlin

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