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Top 10: Ostergottesdienste in Berlin

Top 10: Ostergottesdienste in Berlin
Nicht nur die Gedächtniskirche lädt an den Osterfeiertagen zu zahlreichen festlichen Gottesdiensten ein.
Du lässt dich nicht nur zu Weihnachten in der Kirche blicken, sondern legst auch an Ostern Wert auf einen schönen Gottesdienst? Wir stellen dir einige besondere Kirchen in Berlin und ihr Osterprogramm 2016 vor.

St. Peter und Paul auf Nikolskoe (Wannsee)

Die evangelische Kirche auf Nikolskoe gehört seit 1990 zum UNESCO Weltkulturerbe und zieht Touristen und Einheimische mit ihrer verwunschenen Lage an der Havel in den Bann. Vor allen als Heirats- und Taufkirche ist das beschauliche Bauwerk außerordentlich beliebt. Aber auch zu den regulären Gottesdiensten an den Festtagen sollten Besucher rechtzeitig anreisen – die Plätze werden dann oft knapp. Am Karfreitag findet um 15 Uhr ein Gottesdienst mit kleinem Kammerorchester statt und am Ostersonntag sind Gemeindemitglieder und Interessierte gleich zu zwei Andachten eingeladen: Um 6 Uhr beginnt der Tag mit einem Gottesdienst und festlicher Trompetenmusik und um 15 Uhr stehen die Türen der Kirche erneut für einen Festtagsgottesdienst offen. Wer es am Sonntag noch nicht schafft, hat am Montag noch eimal die Gelegenheit für den Gottesdienstbesuch, los geht es um 15 Uhr.
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Schlosskirche Buch (Pankow)

Der Barock-Sakralbau am Schlosspark wurde zwischen 1731 und 1736 errichtet und muss seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ohne ihre mächtige Kuppel auskommen. Auch die große Gruftanlage mit ihren 22 Särgen wurde bereits 1923 zugemauert. Innen und außen wurde dafür umfassend saniert, so dass sich der Sakralbau wieder sehen lassen kann. Ein elegantes Tor bietet den Gläubigen und Besuchern Einlass, Grabsteine aus dem 18. Jahrhundert sowie ein Glockenstuhl sind Zeugen historischer Friedhofskultur. Die Schönheit dieser Kirche und ihre lange Geschichte machen sie zum bedeutendsten historischen Bauwerk von Buch. auf dem Osterprogramm stehen der Gottesdienst am Karfreitag um 10 Uhr, Osterfeuer und Osterfrühstück am Sonntag um 6 Uhr und ein Festgottesdienst mit Kinderchor (27. März um 10 Uhr).
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Heilig-Kreuz-Kirche (Kreuzberg)

Auch in der Kreuzberger Evangelischen Kirchengemeinde Heilig-Kreuz-Passion wird an den Osterfeiertagen ein besinnliches Programm angeboten. In der zwischen 1885 und 1888 erbauten Heilig-Kreuz-Kirche, deren Räume auch für Lesungen und Theateraufführungen genutzt werden, begeht man den Karfreitag um 15 Uhr mit einem Gottesdienst zur Sterbestunde Jesu; am Ostersonntag um 10 Uhr schließt sich der große Familiengottesdienst an. Wer etwas früher auf den Beinen ist, kann in der ebenfalls zur Gemeinde gehörenden Passionskirche bereits um 6.30 Uhr die Osternacht feiern.
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Berliner Dom (Mitte)

Einen Höhepunkt der Osterfeiertage stellt der Besuch im Berliner Dom dar. Mit seiner beeindruckenden Fassade und der Kuppel ist er eines der Wahrzeichen der Stadt. Auch in seinem Inneren hat der um 1750 errichtete und 1822 von Karl Friedrich Schinkel neu gestaltete Bau viel zu bieten. Ob die Sauer-Orgel (die größte im Original erhaltene Orgel aus der Spätromantik), die intime Tauf- und Traukirche oder die Hohenzollerngruft – der Dom präsentiert sich prächtig. Am Karfreitag beginnt der Tag mit einem Gottesdienst um 10 Uhr, es folgt um 15 Uhr eine Andacht zur Sterbestunde Jesu und um 20.30 Uhr lädt die Taize-Gruppe des Doms zu einem Gebet am Kreuz. Am Samstag wird um 22 Uhr mit Abendmahl und Erwachsenentaufen die Osternacht begangen und der Ostersonntag gebührend eingeläutet. Um 10 Uhr findet an diesem Tag ein Festgottesdienst statt, es folgt der Abendgottesdienst um 18 Uhr. Den Ostermontag begeht man ebenfalls mit zwei Feiern: dem Kantatengottesdienst um 10 Uhr und dem Abendgottesdienst um 18 Uhr.
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Alte Pfarrkirche Pankow (Pankow)

Die Geschichte der Alten Pfarrkirche Pankow reicht fast 800 Jahre zurück und die Zeit hat ihre Spuren an diesem beeindruckenden Bauwerk hinterlassen. Ein eigener Förderverein bemüht sich um Sicherung und Restaurierung der alten Bausubstanz – mit Erfolg. Ein Besuch in der Alten Pfarrkirche begeistert nicht nur Kirchenhistoriker. Auch Architektur-Interessierte können hier viel entdecken. Am Osterwochenende kann man neben dem Karfreitags-, Ostersonntags- und Ostermontagsgottesdienst jeweils um 10 Uhr auch am Sonntagmorgen um 5 Uhr das große Osterfeuer im Bürgerpark besuchen. Außerdem findet am Nachmittag des Karfreitags um 15 Uhr eine Andacht zur Sterbestunde Jesu statt.
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St. Nikolai Kirche (Spandau)

Mitten in Spandau ragen die Türme der Nikolaikirche in den Himmel. In dem über 600 Jahre alten Gebäude ließ sich 1539 Kurfürst Joachim der II. das heilige Abendmahl nach lutherischer Lehre reichen. Seitdem gilt die Kirche als Ausgangspunkt der Reformation in Berlin-Brandenburg. Erst 1996 konnten mit dem Einbau einer neuen Orgel die Aufbauarbeiten nach dem Zweiten Weltkrieg abgeschlossen werden. Nun strahlt die Kirche in neuem Glanz. Am Karfreitag findet um 10 Uhr ein Abendmahlsgottesdienst statt und um 15 Uhr erklingen „Musik und Wort zur Sterbestunde“. Am Ostersonntag wird um 6, 10 und 11 Uhr gleich drei Mal zu verschiedenen Messen geladen. Das Programmhighlight: Ein Kindermusical zur Passionsgeschichte am 25. März um 11 Uhr.
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St. Hedwigs-Kathedrale (Mitte)

Mit ihren knapp 240 Jahren ist die Kathedrale im Herzen der Stadt die älteste katholische Kirche Berlins, die nach der Reformation errichtet wurde. Seit der Gründung des Bistums 1930 ist sie Bischofskirche. Vier Glocken, eine gewaltige Orgel und die von Kardinal Meisner ins Leben gerufene Schatzkammer, die viele wertvolle Objekte wie Wappenschilde und Bischofstäbe  der Öffentlichkeit zugänglich macht, zeichnen die Kathedrale aus. Auch zu Ostern wird in ihren Mauern ein festliches Programm geboten. Am Ostersonntag und Ostermontag wird vier bzw. zwei Mal täglich die Heilige Messe gelesen (um 8, 10, 12 und 18 Uhr sowie am Montag um 8 und 18 Uhr), die Feier der Osternacht am Karsamstag um 21 Uhr und eine liturgische Vesper am Sonntag um 16.30 Uhr bieten jedem die Möglichkeit, einen passenden Zeitpunkt für den Besuch des Festtagsgottesdienstes abzupassen.
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St. Matthias (Schöneberg)

Die Katholische Kirchengemeinde St. Matthias in Schöneberg wurde im Jahr 1868 gegründet. Durch den stetigen Zuzug neuer Mitglieder wuchs die Gemeinde schnell aus zwei in der Potsdamer Straße errichteten Kirchenbauten heraus und 1892 wurde ein großes Grundstück auf dem Winterfeldtplatz erworben. Hier konnte eine der wenigen freistehenden katholischen Kirchen Berlins entstehen. Eine der größten Kirchenorgeln Berlins, 22 prächtige Glasfenster oder auch das Galenportal können besichtigt werden. Am Karfreitag um 15 Uhr findet eine Liturgie statt und am Abend vor dem Ostersonntag wird um 21 Uhr die Heilige Osternacht begangen. Um 9.30 Uhr am Sonntagmorgen können auch die Kleinsten bei einer Familienmesse mit Taufe dabei sein, bevor um 11 Uhr ein Lateinisches Hochamt mit Chor und Orchester gefeiert wird. Um 18.30 und 19 Uhr folgen eine Ostervesper und die Abendmesse.
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Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (Charlottenburg)

Der 1895 eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche war kein langer Frieden beschieden. 1943 wurde das Gebäude bei einem Bombenangriff zerstört. Doch gerade als Mahnmal gegen Krieg und Gewalt entwickelte sich das beschädigte Gebäudeensemble rasch zu einem Wahrzeichen West-Berlins. Die Gedenkhalle im alten Turm, die lichte Gemeindekapelle oder die Kirchenfenster sind nur einige der sehenswerten Höhepunkte. Am Karfreitag wird um 10 Uhr ein feierlicher Abendmahlsgottesdienst angeboten und um 15 Uhr findet man sich zu „Musik und Wort zur Todesstunde Jesu“ zusammen. Am Samstag vor Ostern erklingt um 18 Uhr bei freiem Eintritt das symphonische Gemeindesingen, bevor der Ostersonntag um 6 Uhr morgens mit einer Auferstehungsfeier und anschließendem Osterfrühstück beginnt. Danach kann man entweder den regulären Abendmahlsgottesdienst um 10 oder um 18 Uhr besuchen. Außerdem steht um 13 Uhr eine Orgelführung auf dem Programm.
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Schlosskirchengemeinde (Köpenick)

Die Evangelisch-reformierte Gemeinde nutzt eines der schönsten Kirchengebäude der Stadt, die ab 1683 errichtete Schlosskirche auf der Schlossinsel.  Der erste protestantische Zentralbau mit Kuppel auf märkischem Bodenbesticht bis heute durch viele Schmuckelemente, allegorische Figuren, einen lichtdurchfluteten Innenraum mit großen Leuchtern sowie einer prächtigen Orgel. Das Osterwochenende beginnt am 25. März mit einem Gottesdienst um 10 Uhr. Es filgen „Wort und Musik“ am Ostersonntag um 17 Uhr und ein plattdeutscher Gottesdienst am Ostermontag um 10 Uhr.
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St. Hedwigs-Kathedrale, Monbijoupark , 10117 Berlin

Telefon 030 2034810

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