8. September

Das bewegt Berlin heute

Vor 24 Jahren wurde das Lenin-Denkmal demontiert, nur kehrt der Kopf zurück.
Vor 24 Jahren wurde das Lenin-Denkmal demontiert, nur kehrt der Kopf zurück.
Es kehrt wieder etwas Ruhe ein: bei der S-Bahn, vielleicht auch bald auf der Schönhauser Allee und am Schlachtensee. Nur Lenins Kopf hat lange genug im Wald geschlummert - die Tops und Flops des Tages.

Dit is jut:

  • Die Arbeit an Lenins Kopf im Köpenicker Forst ist in vollem Gange. Bis Donnerstag soll der 3,5 Tonnen schwere Granit-Kopf des einstigen Lenin-Denkmals ausgebuddelt sein, um einen neuen Platz im Museum der Zitadelle Spandau zu finden.

  • Die Probleme am Schlachtensee sind nicht nur tierischer Natur: Müll, lärmende Jugendliche und rasende Radfahrer – auch dafür muss nach Lösungen gesucht werden. Eine derzeit stattfindende Umfrage an den Grunewaldseen soll bei der Bewältigung helfen, ein Regelstatut für alle Besucher wird angestrebt. Heute am Dienstag findet übrigens auch wieder der Protest-Spaziergang der Hundefreunde statt. 

  • Die Schönhauser Allee soll eine Umgestaltung erfahren: ruhiger, grüner und sicherer soll sie werden. Los könnte es schon im kommenden Jahr gehen, dann will Baustadtrat Jens-Holger Kirchner Parkplätze entfernen lassen und Platz für Sitzgelegenheiten schaffen, oder die Flächen bepflanzen. Ein kleiner, aber guter Anfang! 

  • Sieben Wochen hat es gedauert, jetzt sind die Bauarbeiten bei der S-Bahn fast beendet. Nur auf der Linie S5 zwischen Strausberg Nord und Strausberg müssen die Fahrgäste noch bis zum 20. September mit Bussen statt mit Bahnen Vorlieb nehmen.

Dit is oll:

  • Heute streiken die Piloten der Lufthansa. Alle Flüge von Berlin werden aber planmäßig stattfinden. Über einen Ersatzflugplan sollen sich Berliner Passagiere informieren können, ob ihr Weiterflug von den Drehkreuzen München und Frankfurt auch angeboten wird.

  • In Berlin ist immer mehr Falschgeld im Umlauf. In der ersten Jahreshälfte seien 6.400 falsche Euro-Scheine im Wert von 300.000 Euro gefunden worden. Vor allem unter den 20- und 50-Euro-Scheinen soll es viele Blüten geben. Wem ein „falscher Fünfziger“ in die Hände fällt: die Bank zieht das „gute“ Stück ersatzlos ein. 
Zitadelle Spandau Museum für Stadtgeschichte, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin

Telefon 030 354944264
Fax 030 354944296

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Zieht jährlich auch als Open Air-Veranstaltungsort zahlreiche Besucher an: die Zitadelle Spandau

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