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App-gefahren! 10 Apps, die Berlinern wirklich helfen

App-gefahren! 10 Apps, die Berlinern wirklich helfen
Ob du nun einen leckeren Imbiss, einen Coworking Space oder Parkplatz suchst: von diesen Diensten können sich andere Städte eine Scheibe app-schneiden!
Berlin - Ob du dringend den nächsten Späti, eine Toilette oder einen Platz zum Arbeiten suchst: Dein Smartphone hilft dir ganz bestimmt. Jedenfalls wenn du die richtige App installiert hast. Wir haben außergewöhnlich praktische Helferlein aus der Hauptstadt für dich zusammengestellt. App, app, hurra!

Die vegane App

Obwohl Berlin seit Kurzem die offizielle Hauptstadt der Vegetarier ist, finden Freunde der komplett tierleidfreien Kost oft nur Döner- und Currywurstbuden für den schnellen Imbiss zwischendurch. Es sei denn, man hat den Berlin Vegan Guide installiert. In der App sind vom Restaurant über den Bäcker bis zum Supermarkt viele vegane Shoppingmöglichkeiten inklusive Adresse, Öffnungszeiten und Zusatzinfos vermerkt. Verantwortlich für die Anwendung ist das freie Netzwerk „Berlin Vegan“, das auch das vegane Sommerfest organisiert.

Die Pinkel-App

Wer kennt ihn nicht, diesen Moment, in dem man mal ganz dringend muss, aber zu weit von der eigenen Keramik entfernt ist? Dann muss manchmal der nächste Busch herhalten – wofür man im US-Bundesstaat Louisianna sogar im Gefängnis landen kann. Da liegt es nahe, dass dort Airpnp ihren Siegeszug begann. Eine App, die für die User zugängliche Toiletten findet. Wie beim Vorbild „Airbnb“ können Nutzer den (kostenpflichtigen) Klogang in anderer Leute Wohnung sogar bewerten. Irre ist allerdings, dass US-Anbieter bis zu fünf Dollar für das Geschäft abzwacken. In Berlin gibt es bisher leider nur zwei registrierte Anlaufstellen, eins davon ist umsonst. Also mitmachen, alle miteinander – für freies Pinkeln in der Hauptstadt!

Die Späti-App

In Kreuzberg, Friedrichshain oder Mitte stolpern wir von einem Spätverkauf in den nächsten. Aber was, wenn du gerade auf der Party in Weißensee oder Zehlendorf hockst und ganz dringend Nachschub in Sachen Nikotin oder Snacks brauchst? Oder wenn du irgendwo im Nirgendwo auf der Suche nach dem nächsten „Fußpils“ bist? Dann steht dir diese Durst App mit ihrem Spätifinder zur Seite. Besonders praktisch: Auf der Homepage gibt es Wallpapers mit Cocktails wie dem „Ghetto Libre“, die sich allein mit dem Angebot des Spätverkaufs mixen lassen. Hier der internationale Trailer zur App:
 

Die Rolli-App

Egal ob du mit dem Rollstuhl, einem Kinderwagen oder dem Rollator unterwegs bist: manchmal weiß man gern im Voraus, ob das Restaurant, das Theater oder der nächste U-Bahnhof für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet sind. Die App wheelmap.org macht’s möglich.

Die Co-Working App

Eigentlich müsstest du dich zuhause an die Arbeit machen, aber aus unerfindlichen Gründen kommt immer die Wäsche, der Abwasch oder die Suche nach irgenetwas Süßem dazwischen? Zeit für die Flucht nach vorn und ein bisschen Produktivität. Im ehemaligen King Kong Klub, der jetzt gesundes Café und Coworking Space in einem ist, geht das per Ankündigung über die App von Unicorn.Berlin. Dort kannst du dich nämlich stunden- oder tagesweise an einem Arbeitsplatz oder in den Meetingraum einmieten. Netzwerken und ein regionales Bio-Speiseangebot sind inklusive.

Die Pop-up App

Du möchtest deine ausgelebte Kreativität für kurze Zeit zur Schau stellen? Oder nicht verpassen, wenn andere einen exklusiven Verkauf starten? Dann ist die App von Go-PopUp was für dich. Die zeigt dir, welche Pop-ups es gerade oder in nächster Zeit in Berlin gibt – egal ob Bar, Kunstausstellung oder Restaurant. Pop-up Betreiber können außerdem andere Berliner über ihre temporären Stores auf dem Laufenden halten.

Die grüne App

Wenn man in Berlin vor lauter Häusern die Stadt nicht mehr sieht, wird es Zeit für ein bisschen Grün. Immerhin geht hier Frischeluftschnappen prima, wenn man es erstmal in einen der Stadtparks geschafft hat. Die mobile Anwendung parcview.de zeigt dir nicht nur den Weg zum nächsten großen oder kleinen Grün, sondern hält auch Geschichten zu bewachsenen Plätzen bereit, die zur Berliner Kulturlandschaft gehören. Von Altglienickes Landschaftspark bis zur Weißen Stadt in Reinickendorf ist ganz Berlin vertreten.

Die Parkplatz-App

Das mit den Parkplätzen ist in Hauptstädten so eine Sache. Da macht Berlin keine Ausnahme. Die App parku versucht dieses Problem zu lösen. Dort kannst du online verfügbare Parkplätze suchen, nach Preis und Lage sortieren, online bezahlen und sogar im Voraus reservieren. Auch auf mit einer Schranke gesicherte Parkplätze kommst du mit der App. Vermittelt werden allerdings nur kostenpflichtige Stellplätze.

Die Berghain App

Es gibt einen Haufen Berliner, die aus Prinzip nicht (mehr) ins Berghain gehen. Meist weil sie keine Lust aufs (teilweise erfolglose) Anstehen haben. Ob Is There A Line At Berghain daran etwas ändern kann? Dort kann nämlich jeder, der über die aktuelle Länge der Schlange vor dem gehypten Club Bescheid weiß, diese Info mit der Welt teilen. So weiß jeder Nutzer, ob er gerade anstehen muss oder nicht. Wer sich das ausgedacht hat, haben wir in diesem Artikel erzählt.

Die kiezigsten Apps

Je nachdem, wo du dich so herumtreibst, gibt es vielleicht sogar eine App für die Gegend vor deiner Tür. Mit Berlin Südwest wandelst du zum Beispiel in Dahlem auf den Spuren von Nobelpreisträgern – und es werden weitere Spaziergänge durch dieses „Preußische Oxford“ freigeschaltet. Außerdem zeigt dir der KiezExplorer die schönsten Seiten von Neukölln, mit Karla dabei gibt es eine eigene Anwendung für Karlshorst und ein App-Audiowalk erklärt Straßennamen im Afrikanischen Viertel. Viel lernen kannst du auch mit der App für den Gedenkort Rummelsburger Bucht oder mit dem mobilen Rundgang an Orten der Köpenicker Blutwoche.

App-gefahren! 10 Apps, die Berlinern wirklich helfen, Dircksenstraße, Berlin
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