Mitte
Geschäftsführer stellt Antrag

Droht dem "Babylon" die Insolvenz?

Droht dem
Ob insolvent oder nicht: Im Babylon hängt allgemein der Haussegen schief. Timothy Grossman, einer der Betreiber, reagierte mit einer fragwürdigen "Kunstaktion" auf den Boykottaufruf der eigenen Mitarbeiter gegen das Kino, ausgesprochen aufgrund eines Tarifstreits. Er selbst ließ das Plakat aufhängen und die Davidsterne auf die Türen malen.
Scheunenviertel - Einer der beiden Geschäftsführer des Kinos "Babylon" hat Insolvenzantrag gestellt - wegen angeblich drohender Zahlungsunfähigkeit.

Tobias Hackel, einer der beiden Geschäftsführer des Kinos Babylon, hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das bestätigte Hackel am Dienstag dem Tagesspiegel: „Am Mittwoch den 11.11.2015 ist mein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Neue Babylon Berlin GmbH beim Amtsgericht Charlottenburg wegen Zahlungsunfähigkeit, eingegangen“, teilt er mit. Er sei dazu verpflichtet, weil sich die Verbindlichkeiten auf mehr als 150.000 Euro belaufen sollen. Dies wollte Hackels Kompagnon als Geschäftsführer und 51-prozentiger Gesellschafter des Babylons, Timothy Grossman, nicht bestätigen. „Der Insolvenzantrag wird derzeit von meinen Anwälten geprüft“, teilte er mit.

Das Babylon wird seit Jahren subventioniert, der Berliner Kulturverwaltung sei der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens bekannt, sagte ein Sprecher.

Lies mehr:

Babylon Mitte, Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin

Telefon 030 2425969
Fax 24727800

Webseite öffnen


Kasse täglich ab 17:00 Uhr und ab 30 Minuten vor der ersten Vorstellung

Babylon Mitte

Das Babylon in Mitte: Hier gibt's die Filme abseits des Mainstreams.

Weitere Artikel zum Thema Film

Film

Eiszeit für Kinofreunde

Nach über 35 Jahren muss das Eiszeit, eines der letzten unabhängigen Kinos in Kreuzberg, schließen. […]
Film | Kultur + Events

Diese Serien erwarten dich im April

Eine heiß begehrte Fortsetzung, ein Ausflug in den Weltraum und Daniel Brühl als Psychologe im […]