Kiez-Serie

Darum ist der Dürerkiez am schönsten

Darum ist der Dürerkiez am schönsten
Die unter Denkmalschutz stehende Nathanael-Kirche am Grazer Platz.
Straßennamen, die an Künstler erinnern und Bewohner, die künstlerisch tätig sind: Der Dürerkiez in Schöneberg, dank der vielen kleinen Geschäfte auch liebevoll „kleiner Friedenauer Kudamm“ genannt, ist ruhig und beschaulich. Acht Gründe, weshalb uns dieses Viertel verzaubert hat.

1. … weil das Herzstück des Viertels der namensgebende Dürerplatz ist. Hat man diesen überquert, kommt man rechter Hand in die Cranachstraße. Deren näheres Umfeld kann man als den eigentlichen Dürerkiez bezeichnen – eine kleine Einkaufsstraße mit einem von buntem Treiben geprägten Flair und vielen alten und historischen Häusern, die die Straßen säumen.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von AwesomeBerlin (@awesomeberlin) am Aug 30, 2018 um 12:00 PDT

2. … weil viele Straßen im Dürerkiez nach bekannten Malern benannt wurden. Albrecht Dürer, Lukas Cranach, Peter Paul Rubens, Rembrandt… Ja, der Dürerkiez ist nicht umsonst als Maler- und Künstlerviertel bekannt.

3. … weil im frohSINN in der Cranachstraße sehr leckere, regionale aber auch internationale Speisen zubereitet werden. Das gemütliche Restaurant, dessen Name an eines von Cranachs Werken angelehnt ist, hat eine große, sonnige Terrasse, auf der sich im Sommer Tapas und Bier genießen lassen. Am Wochenende gibt’s zudem herrlich frohsinniges Frühstück. Gegenüber des Lokals befindet sich auch ein Spielplatz, auf dem die Kleinen toben und kicken können.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von St.R👒 🙋🏽🌸🌏 (@ms.pipapo) am Jun 10, 2018 um 5:40 PDT

4. … weil Georg Obel und sein Eisenwarenladen einfach alles haben. Ob Schrauben mit dazu passender Mutter, Batterien für die Küchenuhr oder antikes Porzellan, das einen in die Vergangenheit zurück versetzt – viele Dinge des alltäglichen Lebens hält Georg Obel bereit, die dir auch die Fahrt in den nächsten Baumarkt ersparen.

5. … weil Kaffeeliebhaber dem kleinen, ziemlich feinen Café Lotte Jakob unbedingt einen Besuch abstatten sollten. Neben verschiedene Kaffeespezialitäten bekommst du hier Kuchen wie bei Muttern, beispielsweise köstlichen Haselnusskuchen oder Aprikosenstreusel. Lieber nichts Süßes? Bei Lotte Jakob bekommst du auch selbstgemachte Suppen, Quiche und Kleinigkeiten zum Frühstück.

6. … weil du hier leckeres, selbstgemachtes Eis von der Eisfee bekommst. So bezaubernd wie der Name sind hier auch die Eissorten, die von Blaubeer-Vanille bis Berliner Bär reichen und wie in Italien mit dem Eisspatel in die Waffel gestrichen werden. Kein Wunder, dass man bei der Eisfee am Dürerplatz nur auf strahlende Gesichter trifft.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von EISFEE BERLIN (@eisfeeberlin) am Sep 25, 2018 um 2:30 PDT

7. … weil der Dürerkiez auch ein familienfreundlicher Kiez ist. Auf dem großen Grazer Platz, der hinter der Nathanel-Kirche liegt, befindet sich ein Spielplatz, eine Skateboard-Anlage und ein Bolzplatz. Viel Platz zum Austoben also. Im Frühjahr zeigt sich die Grünanlage außerdem in einer leuchtend-rosafarbenen Pracht, denn dann blüht hier die japanische Blütenkirsche.

8. … weil Rosa Luxemburg, Symbolfigur für Freiheit und Gleichheit und eine der einflussreichsten Frauen in der europäischen Geschichte, in der Cranachstraße 58 lebte. Zwischen 1902 und 1911 widmete sie sich hier in einer Wohnung im dritten Stock ihrer Arbeit und nutzte die Ruhe in dieser Gegend zum Schreiben.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Lucio Ruffa (@lucioruffa) am Aug 12, 2017 um 5:46 PDT

8. … weil du das vielleicht beste Schawarma der Stadt bei Sairan in der Cranachstraße bekommst. Dazu gibt es frischen Granatapfel-Petersiliensalat, cremigen Hummus und andere fabelhafte, orientalische Spezialitäten.

 

Weitere Artikel zum Thema Wohnen + Leben

Ausbildung + Karriere | Wohnen + Leben

Top 10: Tipps für Erstis in Berlin

Groß, anonym und manchmal ganz schön anstrengend! Berlin ist zwar keine klassische Studentenstadt, dennoch sind […]