Ratgeber

Ein eigenes Auto in Berlin – ja oder nein?

Two attractive young girlfriends wearing sunglasses talking and laughing together while driving in a car through the city on a sunny day
Ein eigenes Auto in der Großstadt. Das ist ein Thema, an dem sich die Geister scheiden. Während die einen Berliner ihr Fahrzeug niemals freiwillig hergeben würden, sind die anderen starke Verfechter des Minimalismus. Und dann ist da noch eine Vielzahl an Personen, die unentschlossen ist – und von beiden Seiten beeinflusst wird. Das kann es schwierig machen, im individuellen Fall die bestmögliche Entscheidung zu treffen. Es lohnt sich daher, das Thema einmal detailliert zu betrachten; und zwar aus einer neutralen Perspektive.

Was für das eigene Auto in Berlin spricht

Viele Jugendliche können ihren 18. Geburtstag kaum abwarten. Endlich volljährig. Endlich Auto fahren. Am besten sogar ein eigenes Auto. Also beginnen sie schon früh mit dem Sparen auf den Führerschein und das erste eigene Fahrzeug – selbst, wenn dieses eher in schlechtem als rechtem Zustand ist. Vor allem auf dem Land verspricht ein eigenes Auto ein großes Plus für die persönliche Freiheit und Mobilität. In Städten wie Berlin ist das jedoch anders. Schließlich ist das öffentliche Verkehrsnetz in der Hauptstadt gut ausgebaut und so kannst du quasi problemlos jederzeit an jeden Ort kommen, ohne dabei viel Geld bezahlen oder lange warten zu müssen.

In Berlin spielt das eigene Auto daher eine weniger wichtige Rolle. Das beweisen auch die Zahlen: Immer weniger junge Deutsche machen ihren Führerschein. Besonders hoch ist der Anteil in Großstädten wie Berlin. Das hat mehrere Gründe, unter anderem: Je besser das öffentliche Verkehrsnetz ausgebaut wird, desto eher wollen junge Leute beim Führerschein und Auto sparen. Neues Smartphone statt eigenes Auto? Eine Frage, die durchaus viele Berliner mit „Ja“ beantworten würden.

Das bedeutet aber nicht, dass ein eigenes Fahrzeug nicht auch Vorteile mit sich bringt, sogar – oder gerade – in einer Stadt wie Berlin. Denn ein Auto ist weit mehr als nur ein Statussymbol. Es kann, je nach individueller Situation, einen konkreten Nutzen bringen. Genau darauf kommt es also ein: Die Lösung zu finden, die in deiner individuellen Situation am besten ist. Besonders profitieren kannst du demnach von einem eigenen Auto, wenn du jedes Jahr weite Strecken zurücklegst. Einige Musterrechnungen nennen dafür konkrete Werte, beispielsweise ab 14.000 Kilometern pro Jahr würde sich das eigene Fahrzeug lohnen. So pauschal lässt sich das jedoch nicht sagen. Denn die Antwort auf die Frage, ob sich ein Auto für dich wirklich lohnt oder nicht, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel:

  • Anschaffungspreis des Fahrzeugs
  • Laufende Kosten wie Versicherungen
  • Verbrauch und jährliche Fahrleistung
  • Mögliche Alternativen und deren Kosten

Vor allem, wenn es um die Alternativen geht, machen diese in Berlin dem eigenen Auto durchaus Konkurrenz. Doch dazu später mehr. Du musst also im individuellen Fall berechnen, ob sich die Investition in einen PKW für dich lohnen würde und unter welchen Voraussetzungen. Und neben den finanziellen Aspekten könnten noch weitere Vorteile für deine Entscheidung ausschlaggebend sein – selbst, wenn du unterm Strich vielleicht etwas tiefer in den Geldbeutel greifen musst. Dazu gehören:

  • Du bist unabhängig von Fahrplänen, Buchungsfristen & Co.
  • Das Auto steht quasi vor der Haustüre und ist daher jederzeit verfügbar.
  • Dadurch kannst du Spontanität walten lassen – beispielsweise für einen Tagesausflug außerhalb (!) von Berlin.
  • Das Fahren im eigenen Auto ist hygienischer als jenes in den „Öffis“ oder mit Alternativen wie geliehenen Fahrzeugen. Bevorzugt in der Grippesaison ist das für viele Menschen ein Argument.
  • In der Nacht fühlen sich vor allem, aber nicht nur, Frauen im eigenen Auto sicherer als in der Öffentlichkeit.
  • Dank „Park & Ride“ gibt es heutzutage viele Möglichkeiten, um die Vorzüge des eigenen Autos mit jenen der öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin zu kombinieren.

Wer viel zu ungewöhnlichen Zeiten unterwegs ist, beispielsweise aufgrund von Schichtarbeit, kommt mit dem Auto oft schneller ans Ziel; und kann so manchen Stau umfahren.

Schneller ans Ziel kommst du mit dem eigenen Fahrzeug meist auch, wenn du eine Destination außerhalb der Innenstadt ansteuerst, beispielsweise im Umland von Berlin lebst oder arbeitest, wo das öffentliche Verkehrsnetz weniger gut ausgebaut ist.

Wenn du häufig mit (viel) Gepäck unterwegs bist, ist die Autofahrt angenehmer.

Selbiges gilt für Familien mit mehreren Kindern, denn das Reisen ist dann, vor allem bei längeren Strecken, im Auto angenehmer, wenn die Kinder beispielsweise schlafen können.

Und auch Haustiere kannst oder darfst du nicht überall mitnehmen. Das eigene Auto bietet dir deshalb mit Hund & Co mehr Flexibilität.

Das eigene Auto ist bequem, denn du musst dich nicht im Winter bei Minusgraden zur Bushaltestelle kämpfen oder die ganze Fahrt in der überfüllten Bahn stehen – um nur zwei von vielen Beispielen zu nennen. Es ist daher ein Stück „Luxus“ im Alltag.

Für viele Menschen ist das Auto auch schlichtweg ein Hobby, auf das sie nicht verzichten wollen; sei es das Fahren selbst, das Sammeln von Oldtimern, das Herumschrauben, das Umbauen zum Camper oder eine andere Form von „Beschäftigung“ mit dem Auto.

Von Spaß über Komfort bis hin zu Flexibilität gibt es also viele gute Gründe, um als Berliner beziehungsweise Berlinerin ein eigenes Auto zu besitzen. Es ist daher wichtig, dass du dich eben nicht von außen beeinflussen lässt, sondern dich selbst fragst, ob du gerne ein Fahrzeug kaufen würdest und weshalb. Auch handelt es sich bei vielen Menschen einfach um Gewohnheit, sprich wer ein Auto hat, gibt dieses nicht freiwillig wieder her.

Ein weiterer guter Grund, um dir ein Auto zu kaufen, ist schlichtweg jener, dass dies heutzutage simpler denn je möglich ist. Denn mittlerweile kannst du einen Autokredit einfach online aufnehmen und mit der richtigen Strategie findest du dabei erstaunlich günstige Konditionen. So kann sich heutzutage fast jeder ein Auto leisten, der früher davon vielleicht nur geträumt hat. Trotzdem ist natürlich wichtig, dass du den Kredit problemlos tilgen kannst. Kosten, die du einberechnen musst!

Unterm Strich lohnt sich die Investition daher vor allem für jene Personen, die Berlin häufig verlassen oder aus anderen Gründen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie weiteren Alternativen eben nicht „optimal“ unterwegs sind – und die das eigene Auto dementsprechend häufig nutzen. Sinnvoll ist deshalb eine Grundsatzentscheidung anstelle einer Kombination verschiedener Fortbewegungsmittel, wie ein eigenes Auto und eine VBB-Umweltkarte, denn dann würdest du doppelt bezahlen.

…und was dagegen

Es gibt also gute Gründe für das eigene Auto, aber auch ebenso gute Gründe, um auf ein eigenes Auto zu verzichten. Denn dieses bringt eben nicht nur Vor-, sondern auch einige Nachteile mit sich. Die Kosten stehen dabei im Vordergrund. Denn ein Auto bedeutet hohe Anschaffungs- und laufende Kosten. Viele Menschen entscheiden sich daher bewusst gegen das eigene Fahrzeug, um Geld zu sparen. Zudem ist nicht jeder bereit, Schulden durch einen Kredit aufzunehmen – oder nicht jeder kann sich einen solchen leisten.

Ein weiteres Thema, das viele Berlinerinnen und Berliner beschäftigt, ist die Parkplatzsuche. Vor allem, wer zentrumsnah wohnt, hat meist nicht die Möglichkeit, vor der Haustür einen Parkplatz oder sogar eine Garage anzumieten. Die Parkplatzsuche kann dann zum schwierigen Unterfangen werden, das viel Zeit und Nerven kostet. Ist dein Auto hinterher weiter von deiner Wohnung entfernt als die Haltstelle von Bus oder Bahn, ist fraglich, inwiefern es noch einen Vorteil darstellt. Auch hier gilt aber, dass die Antwort stark von deiner individuellen Situation abhängt.

Hinzu kommt eine weitere Problematik in Berlin, die in vielen anderen (vor allem ländlichen) Gegenden weniger besteht: Kriminalität. Denn die Hauptstadt hat die höchste Diebstahlrate in Deutschland und auch weitere Vorfälle wie Vandalismus sind leider keine Seltenheit. Wer also keine Garage hat, in der das Auto sicher geparkt werden kann, braucht eine ausreichende Versicherung – und die wiederum kostet Geld.

Ein eigener PKW kann aber nicht nur Geld, sondern auch Nerven kosten. Denn nicht nur die Parkplatzsuche kann in der Hauptstadt lästig werden, sondern ebenfalls das Fahren selbst. Stau gehört nämlich auf den Berliner Straßen zur Tagesordnung, vor allem in den Stoßzeiten, wenn also die meisten Menschen von oder zur Arbeit fahren. Dementsprechend kann es passieren, dass du trotzdem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schneller am Ziel bist – oder zumindest entspannter. Ob diese Nachteile für dich zum Tragen kommen und inwiefern, ist erneut höchst individuell.

Vorteile, wenn du auf ein eigenes Auto verzichtest

Es müssen aber nicht unbedingt die Nachteile sein, die gegen ein eigenes Auto sprechen. Ebenso kannst du von zahlreichen Vorteilen profitieren, wenn du auf dieses verzichtest – trotz all der guten Argumente für ein eigenes Fahrzeug. Häufig steht bei den Hauptstädtern nämlich weniger die Vernunft im Vordergrund ihrer Entscheidung als eine tiefere Überzeugung. Es gibt schließlich drei „Lifestyles“, die häufig mit dem freiwilligen Verzicht auf eigenes Auto einhergehen:

1.Günstig(er) leben

Möglichst wenig Geld auszugeben, ist bei manchen Menschen ein Muss – bei vielen Berlinern und Berlinerinnen aber eine freiwillige Entscheidung. Denn die finanzielle Unabhängigkeit liegt im Trend und daher versuchen vor allem junge Leute, möglichst viel Geld auf die Seite zu legen, um wiederum möglichst früh in Rente gehen oder zumindest „downshiften“ zu können. Es sind bekanntlich vor allem die jungen Generationen Y und Z, die mittlerweile weniger Wert auf Materielles und mehr auf Immaterielles legen. Sie wollen also lieber mehr Freizeit haben als mehr Geld. Und das Geld, welches sie haben, wollen sie lieber für Erlebnisse oder Reisen ausgeben als für ein Auto. Es sind demnach die Kosten eines eigenen Fahrzeugs, die oftmals abschreckend wirken. Hinzu kommt die steigende Anzahl an Alternativen, die trotzdem viele Vorzüge des eigenen PKW wie Flexibilität bieten. Es handelt sich daher um einen Trend, der anhalten könnte; vor allem unter jungen Leuten.

2. Minimalistisch(er) leben

Einige von ihnen gehen sogar noch weiter. Sie wollen nicht nur günstig, sondern minimalistisch leben. Das kann bis hin zu einem Leben aus dem Koffer reichen, quasi ohne festen Wohnsitz und auch ohne eigenes Auto. Das minimalistische Leben ist nur in den seltensten Fällen eine Entscheidung aus Zwang, weil die Finanzen nicht reichen. Schließlich gibt es Unterstützungsgelder wie Wohngeld & Co sowie die Möglichkeit zu günstigen Unterkünften wie einem WG-Zimmer. Vor allem Berlin gilt hinsichtlich der Lebenshaltungskosten im Vergleich zu anderen Großstädten noch als bezahlbar. Minimalistisch zu leben, ist daher eher eine Befreiung von äußeren Zwängen – sozusagen die extreme Ausprägung des ersten, günstigen „Lifestyles“. Der Minimalismus dient dabei oft als stiller Protest gegen die Gesellschaft, ihre Entwicklung und ihre Werte. Die betreffenden Personen wollen sich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist im Leben. Ein Auto spielt dabei in der Regel keine Rolle. Gerade Berlin als Schmelztiegel für Aussteiger, Kreative, Querdenker & Co zieht viele Menschen an, die minimalistisch leben. Tendenz steigend.

3. Nachhaltig(er) leben

Auch die Nachhaltigkeit spielt für viele Berliner eine immer wichtigere Rolle. Ein Trend, der sich ebenfalls deutschlandweit und vor allem in den jüngeren Generationen beobachten lässt. Die Menschen achten also mehr auf einen umwelt- und klimafreundlichen Lebensstil. Das reicht von kleinen Maßnahmen wie Energiesparlampen oder dem Einkauf regionaler Lebensmittel bis hin zu größeren Entscheidungen wie dem Verzicht auf ein eigenes Auto. Schließlich gehören PKWs zu den größten Klimasündern überhaupt. Das gilt für Sportwagen über SUVs bis hin zu Elektroautos. Es fehlt also, zumindest derzeit, an Möglichkeiten, um mit einem eigenen Fahrzeug nachhaltig unterwegs zu sein. Dementsprechend erfreuen sich Alternativen steigender Beliebtheit, beispielsweise das Fahrrad oder der E-Scooter.

Mögliche Alternativen, die es (nur) in Berlin gibt

Dass es an solchen Alternativen in Berlin nicht mangelt, verstärkt den Trend weg vom eigenen Auto. Denn in der Hauptstadt gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um auch ohne eigenen PKW mobil zu sein – und dadurch von den Vorteilen wie Ersparnissen, Nachhaltigkeit oder Flexibilität zu profitieren. Tatsächlich braucht also heutzutage niemand mehr zwingend ein eigenes Auto vor der Haustüre, um von A nach B zu kommen.

Die öffentlichen Verkehrsmittel spielen diesbezüglich auch in Berlin nach wie vor eine tragende Rolle. Die Busse und Bahnen bringen dich also an fast jeden Ort in der Stadt und im näheren Umkreis, und das ohne Stau, lästige Parkplatzsuche & Co. Stattdessen kannst du entspannt aus dem Fenster sehen, ein Nickerchen machen, ein Buch lesen oder dir eine andere sinnvolle Beschäftigung suchen. Möchtest du weiter entfernte Ziele ansteuern, kannst du auf den Fernverkehr umsteigen, sei es per Zug, Flugzeug oder relativ neu auch via Fernbus. Gerade Berlin verfügt nämlich über zahlreiche Busverbindungen in andere deutsche Städte und das auch noch zu einem erstaunlich geringen Preis.

Weiterhin gibt es eine große Auswahl an individuellen Transportmitteln, die dir maximale Flexibilität bieten, um an die Destination zu gelangen. Das Carsharing ist hierbei ein vielversprechendes Konzept für die Zukunft, das sich bereits jetzt in Berlin einer hohen Akzeptanz erfreut. Denn so kannst du zahlreiche Vorteile eines (eigenen) Autos genießen, ohne die Fixkosten tragen zu müssen. Du bezahlst quasi nur, was du wirklich nutzt. Wer jedoch tausende von Kilometern pro Jahr per Carsharing zurücklegt, zahlt unter Umständen drauf. Wichtig ist daher, richtig zu kalkulieren, wenn du dich für diese Alternative interessierst. Ähnliches ist beim klassischen Mietwagen der Fall. Mitfahrgelegenheiten sind an dieser Stelle ebenfalls zu erwähnen, aber eher eine Alternative für Ausnahmesituationen als für alltägliche Fahrten. Umweltfreundlicher als der eigene PKW sind diese Optionen außerdem nur geringfügig.

Diesbezüglich gibt es stattdessen andere Möglichkeiten, um dich nachhaltig sowie günstig fortzubewegen. Gerade in Berlin, dem Dreh- und Angelpunkt innovativer Startups, mangelt es diesbezüglich nicht an Ideen: Bürgerbusse, Ruf-Taxis sowie E-Bikes, Fahrräder, E-Scooter, E-Roller oder sogar Lastenräder zum Ausleihen sind Konzepte, die in Berlin bereits ausgetestet wurden – und mitunter große Erfolge erzielt haben. Zudem setzen immer mehr Berlinerinnen und Berliner auf eigene Alternativen wie eben das E-Bike oder ein handelsübliches Fahrrad, um sich in der Stadt fortzubewegen.

Ein Ausblick in die Mobilität der Zukunft

Experten sind sich sicher, dass solche Alternativen in Zukunft weiter an Beliebtheit gewinnen werden und das eigene Auto in Großstädten wie Berlin daher eher zur Ausnahme wird als zur Regel. Dennoch lässt sich auch eine Gegenbewegung beobachten, sprich eine steigende Anzahl an Großstädtern, die sich wieder bewusst für den eigenen PKW entscheidet, weil die Alternativen (noch) nicht überzeugen. Diesbezüglich gibt es also noch großes Entwicklungspotenzial. An Ideen und Startups mangelt es jedoch nicht und daher sind in den kommenden Jahren zahlreiche Innovationen im Bereich der Mobilität zu erwarten.

Gerade in Berlin werden solche innovativen Konzepte gerne ausprobiert und eine gewisse Offenheit gegenüber neuen Mobilitätskonzepten lohnt sich für jedermann. Schließlich ist deine Entscheidung für oder gegen das eigene Auto nicht endgültig, sondern du kannst dieses jederzeit kaufen oder verkaufen, wenn sich die Situation geändert hat. Am Ball bleiben und immer wieder neu entscheiden, welche für dich die beste Entscheidung ist – so lautet daher die Devise. Eine autofreie Stadt scheint zwar noch in ferner Zukunft zu liegen, doch dieses selbsterklärte Ziel von Berlin könnte eines Tages durchaus realistisch sein. Zumindest aber würden alle davon profitieren, wenn weniger Autos auf den Straßen unterwegs wären; die Umwelt, die anderen Verkehrsteilnehmer, du selbst.

Es ist daher eine gute Empfehlung für jeden Hauptstädter, die Option, auf ein eigenes Auto zu verzichten, in Erwägung zu ziehen. Schließlich bringt sie zahlreiche Vorteile mit sich, wie du nun weißt. Dennoch sollte dieser Verzicht keine allzu großen Einschnitte bei deiner Lebensqualität bedeuten, weil du fortan vielleicht eine Stunde länger zum Arbeitsplatz pendeln musst oder aus ähnlichen Gründen. Dann kann die Entscheidung für das eigene Auto nach wie vor besser sein.

Allerdings kommt es in diesem Fall darauf an, das „richtige“ Auto für die Großstadt zu wählen, nämlich ein möglichst kleines. Dann passt es in jede Parklücke und du bist zugleich umwelt- sowie klimafreundlicher unterwegs. Zudem sparst du dir viel Geld, sprich einen solchen Kleinwagen kann (fast) jeder bezahlen beziehungsweise finanzieren.

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