Start-up eMio

Elektrisches Gefühl!

Elektrisches Gefühl!
Die roten E-Roller der Firma emio sieht man in der Stadt jetzt hoffentlich öfter.
EUREF-Campus - Für diesen Roller lacht die Sonne vom Himmel. Genau rechtzeitig zum gefühlten Sommeranfang schickt das Start-up eMio die deutschlandweit erste Elektroroller-Flotte im Sharing-Betrieb auf die Straße. Macht Spaß, spart Nerven und schont Umwelt und Geldbeutel.

Insgesamt 150 Elektroroller will eMio noch in diesem Sommer innerhalb des S-Bahnringes an den Kunden bringen. Die ersten Geräte düsen bereits – ganz CO2- und Lärm-frei – über die Straßen der Hauptstadt. Das Ganze funktioniert – wie man das vom Carsharing kennt – über ein sogenanntes free-floating Sharing-Konzept, das innerhalb des S-Bahnringes stationsunabhängige Kurzzeitmieten erlaubt. Abgerechnet wird dabei je nach Wunsch je Minute (19 Cent) oder je Kilometer (59 Cent). So kann man sich schon vor dem Losrollern ein ungefähres Bild von den Kosten des Zweiradausflugs machen.

Für die Sicherheit ist auch gesorgt: in jedem Roller befinden sich zwei Helme in unterschiedlichen Größen sowie Hygienehauben. Wer sich für das Rollersharing anmelden möchte, muss außerdem Personalausweis und Führerschein (Klasse B) vorgezeigen (im eMio-Büro oder via Skype). Die Freischaltung eines Rollers erfolgt dann bequem per App.

Mut zum Zweirad

Ausgedacht haben sich das Ganze die drei eMio-Gründer Alexander Meiritz, Valerian Seither und Hauke Feldvoss. „Im letzten Sommer wollten wir von einem Berliner Park zu einer anderen Location wechseln. Die Öffentlichen fuhren gerade nicht und auf Carsharing hatten wir irgendwie keine Lust – schließlich war bestes Roller-Wetter“, erinnert sich Valerian. Die Idee zum Roller-Sharing war geboren.

Dass die eMio-Flitzer nun schon so schnell an den Start gehen, ist nicht zuletzt der IBB Beteiligungsgesellschaft zu verdanken, die innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung stellt. „Die Idee von eMio füllt in der stark wachsenden Sharing Economy die Lücke zwischen Auto und Fahrrad. Dabei setzt das Unternehmen auf die Verbreitung eines nachhaltigen Fortbewegungsmittels, das ohne Emissionen Berlin den Eintritt in die Mobilität von morgen bereitet“, erklärt Stephan Schulze das Investment.

Und die Pläne? Setzt sich eMio in Berlin durch, möchte man möglichst bald in weitere deutsche Städte und nach Südeuropa expandieren. Dorther kommt übrigens auch der Name: „Wir wollten passend zum Roller italienische Assoziationen wecken“, so Valerian.

Alle weiteren Infos gibt es hier.

eMio - Elektroroller-Sharing, Torgauer Straße 12, 10829 Berlin
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