Freiwilliges Engagement

10 tolle Berliner Projekte, bei denen du mitmachen kannst

Junge Frau liest vor Publikum aus einem Tagebuch, mit Mikrofon
Der Verein Oh Yeah Berlin organisiert Veranstaltungen wie hier eine Tagebuch-Lesung. Ein großer Teil der Eintrittsgelder geht an vorher festgelegte Projekte, die sich für gute Zwecke einsetzen.
Berlin ist eine Stadt der Ideen und viele Menschen, die hier leben, wollen sich für eine gute Sache einsetzen. Deshalb gibt es eine Menge spannender Projekte, bei denen du einfach mitmachen kannst: ob gegen Rassismus, für die Umwelt oder bei der Feuerwehr. Zehn davon stellen wir dir vor.

Freiwillige Feuerwehr – da, wenn’s brennt

Rund 1.500 Ehrenamtliche engagieren sich bei der Freiwilligen Feuerwehr in Berlin. Dabei arbeiten sie eng mit der Berufsfeuerwehr zusammen, um Menschen in Not schnell und professionell helfen zu können. Obwohl sich das Einsatzspektrum in den letzten Jahren extrem verschoben hat, ist ein Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr so spannend wie wohl kaum ein anderes Ehrenamt: Du hilfst nicht nur, Brände zu löschen, sondern wirst zum Beispiel auch zu Unfällen oder Überschwemmungen gerufen. Wenn du mitmachen möchtest, meldest du dich einfach bei der für deinen Wohnort zuständigen Freiwilligen Feuerwehr. Die Wache in deiner Nähe findest du ganz leicht unter www.dein-einsatz.berlin.

Berliner Lesepaten – gemeinsam den Spaß am Lesen entdecken

Die Berliner Lesepaten sind das größte Berliner Ehrenamtsprojekt im Bildungsbereich: Jede Woche gehen mehr als 2.300 Lesepatinnen und Lesepaten in Berliner Schulen und Kitas, um Kinder und Jugendliche beim Lesen zu unterstützen. Dazu setzen sich die Lesepaten mit einzelnen Kindern oder in kleinen Gruppen zusammen und lassen sich Texte vorlesen oder lesen sie selbst vor. Das Ganze funktioniert natürlich altersgerecht – und ganz ohne Druck. Unter www.lesepaten.berlin stellen sich die Berliner Lesepaten ausführlich vor.

Oh Yeah – Veranstaltungen für den guten Zweck

Vielleicht hast du schon einmal von der Berliner Kurzfilmnacht Oh Yeah – It’s a shorty gehört? Oder vom Oh Yeah KiezBingo? Diese und viele andere Veranstaltungen organisiert regelmäßig das tolle Team von Oh Yeah Berlin, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Berlins Vielfalt zu unterstützen und möglichst vielen Menschen viele unbeschwerte Oh-Yeah-Momente zu ermöglichen. Ein Großteil der Eintrittsgelder, die Oh Yeah Berlin einnimmt, geht gemeinsam mit zusätzlichen Spenden jeweils an ein im Vorfeld sorgfältig ausgewähltes Projekt. Wie du mitmachen kannst und welche Veranstaltung du unbedingt einmal besuchen solltest, erfährst du unter www.oh-yeah.berlin.

 

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Ein Beitrag geteilt von Oh Yeah e.V. (@ohyeah.ev) am Feb 18, 2020 um 10:04 PST

Omas gegen Rechts – Engagement kennt kein Alter

Mit Lockenwicklern, Trockenhauben und Klatschzeitschriften haben die Omas gegen Rechts wenig am Hut. Stattdessen treffen sie sich regelmäßig, um sich gemeinsam gegen den Rechtsruck in unserer Gesellschaft und für demokratische Werte und gegenseitigen Respekt einzusetzen. Dabei steht der Verein nicht nur Omas offen – willkommen ist jeder, der sich gegen rechte Gewalt einsetzen will und auf einen regelmäßigen Austausch und gemeinsame Aktionen Lust hat. Wie auch du zur „Oma“ wirst, erfährst du unter www.omasgegenrechts.berlin.

Der Markt – psychische Erkrankungen sind kein Tabu

Noch immer haben psychisch erkrankte Menschen mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Damit sich das ändert, nutzt Der Markt jedes Jahr den Welttag der psychischen Gesundheit, um aufzuklären: Im Rahmen eines großen Events können sich Betroffene und Interessierte einen guten Überblick über verschiedene Angebote zur seelischen Gesundheit sowie über Bewältigungsstrategien und Hilfsmöglichkeiten bei psychischen Erkrankungen verschaffen. Mit dabei sind auch Kliniken, Krisendienste, Selbsthilfevereine, Stiftungen, Kampagnen, Sportangebote und mehr. Weitere Infos bekommst du unter www.der-markt.berlin.

Erste Sahne – für bezahlbaren Wohnraum

1.500 Euro Miete für 50 Quadratmeter: So oder so ähnlich klingen momentan viele Wohnungsanzeigen. Und das ist ein Problem, weil viele Berliner sich den Wohnraum in ihrer Stadt kaum noch leisten können. Um dem Mietenwahnsinn etwas entgegenzusetzen, wurde der noch recht junge Verein Erste Sahne ins Leben gerufen. Er hat ein Stiftungsmodell entwickelt und kämpft für bezahlbaren Wohnraum und den Erhalt kleiner Gewerbe. Oft ist Erste Sahne auch bei Demos und Kundgebungen zu finden, um sich in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen. Wie du hier mitmachen kannst, erfährst du unter www.erste-sahne.berlin.

 

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Ein Beitrag geteilt von ErsteSahne_eV (@erstesahne_ev) am Aug 27, 2019 um 10:19 PDT

Lesbisch*. Sichtbar. Berlin – Teilhabe statt Ausgrenzung

Eigentliche sollten lesbische Berlinerinnen in der Regenbogenhauptstadt selbstverständlich sein – und doch sind sie viel zu oft nicht sichtbar, weil sie zum Beispiel ihre sexuelle Identität bewusst verschweigen. Um für mehr Sichtbarkeit und Teilhabe von Lesben zu sorgen, wurde das Projekt Lesbisch*. Sichtbar. Berlin gegründet. Außerdem möchte sich die Initiative für eine stärkere Vernetzung von lesbischen Initiativen einsetzen und Allianzen schaffen, insbesondere mit den schwulen und trans* Communitys in der Stadt. Regelmäßige Updates zum Projekt findest du unter www.lesbisch-sichtbar.berlin.

Forward Thinking Berlin – Ideen für eine gute Zukunft

Was sollen wir tun in einer Welt, in der Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität zwar ganz nett sind, Macht und Profit aber an erster Stelle stehen? Forward Thinking Berlin findet: nicht zögern, sondern handeln und gute Ideen vorantreiben! Der Verein beschäftigt sich mit gesellschaftlichen und ökologischen Zukunftsfragen und besonders mit den Ideen und Projekten junger Menschen, die auf diese Fragen eine Antwort haben. Dabei begleitet Forward Thinking Berlin diese Projekte bei der Ideenfindung und -optimierung, vermittelt relevante Partner oder unterstützt bei der konkreten Umsetzung. Wie du die Zukunft mitgestalten kannst, erfährst du unter www.forwardthinking.berlin.

Flussbad Berlin – ein Badeparadies in der Innenstadt

Basel hat es, Zürich auch – und in Berlin soll es bald folgen: ein Flussbad. Im Spreekanal zwischen Schlossplatz und Bode-Museum plant der Verein Flussbad Berlin ein 835 Meter langes Schwimmbecken, in dem jeder nach Herzenslust planschen kann. Damit das Wasser sauber genug zum Schwimmen ist, sollen außerdem eine Biotoplandschaft und ein Schilfbecken für die natürliche Reinigung des Flusswassers sorgen. Ob Berlins Flussbad in der Innenstadt wie geplant bis 2025 Realität wird, hängt vom Gelingen der Reinigungsbemühungen ab. Bis es soweit ist, ist der Verein aber immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern – informiere dich unter www.flussbad.berlin.

 

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Ein Beitrag geteilt von Flussbad Berlin (@flussbadberlin) am Dez 10, 2019 um 7:46 PST

Tricking Berlin – die Sportart für Wagemutige

Falls du deine Freunde schon immer einmal mit deinen Fähigkeiten neidisch machen wolltest, ist Tricking genau das Richtige für dich. Die Trendsportart verbindet Bewegungen aus den Kampfkünsten mit akrobatischen Elementen – und ist mit Salti, Schrauben und Tritten ein echter Hingucker. Weil Tricking in Berlin noch nicht so bekannt ist, freut sich das Team von Tricking Berlin immer über neue Mitstreiter! Dabei musst du auch keine Angst haben, dir den Hals zu brechen: Das Training wird von erfahrenen Tricksern geleitet, außerdem sind die Hallen mit Trampolinen, Bodenläufern oder Turnboden ausgestattet. Zum unverbindlichen Training anmelden kannst du dich unter www.tricking.berlin.

Alle Projekte haben übrigens eins gemeinsam: Statt auf .de oder .com enden ihre Internetadressen auf dem Wort .berlin. So sehen Interessierte auf den ersten Blick, in welcher Stadt die Projekte zu Hause sind. Weitere Infos zu den .berlin-Internetadressen findest du unter www.dot.berlin. QIEZ und Dot.Berlin sind Kooperationspartner.

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