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Top 5: Thermen in Berlin

Top 5: Thermen in Berlin
Therme: Das richtige an einem feuchtkalten Herbsttag oder an eisigen Wintertagen.
Für Thermen muss man nicht zwangsweise nach Brandenburg fahren, auch Berlin hat einige Thermalbäder im Repertoire. Manche sind mitten in der Stadt, andere liegen am See, manche bieten Unterwasser-Musik an, wieder andere verfügen über großzügige Gärten zum Entspannen.

Therme bzw. Thermalbad: Diese Begriffe hört man immer wieder, wenn Menschen von Wellness-Tempeln reden. Oft wird aber alles miteinander vermischt. Daher kurz eine Definition: Der Ursprung des Ganzen ist, wenn man so will, die Thermalquelle – natürliches, sehr mineralstoffreiches Grundwasser, das an seiner Quelle mindestens 20 Grad warm ist, teilweise sogar richtig heiß, wenn etwa ein Vulkan in der Nähe ist. Ein Thermalbad nutzt diese Quellen, denen oft eine heilende Wirkung zugesprochen werden. Dann ist da aber noch der Begriff der Therme – den gibt es schon seit den alten Römern und der bezeichnete damals lediglich eine Badeanstalt, besonderes Quellwasser musste hier nicht zum Einsatz kommen. Aber: Wir sprechen hier von Bädern, die Thermalwasser und/oder Solewasser anbieten. Sole wiederum hat einen hohen Salzgehalt, mindestens zehn Gramm pro Liter, und soll ebenfalls sehr gesund sein. Und: Thermalwasser ist oft gleichzeitig auch Solewasser. Verstanden? Los geht’s.

Thermen am Europa-Center (Westend)

Hoch oben, über den Dächern des ältesten Einkaufszentrums der Stadt, liegt diese Therme. Sie wurde ursprünglich gebaut, um für den Gebäudekomplex im Brandfall einen Löschteich zu haben. Auf der 500 Quadratmeter großen begrünten Dachterrasse können die Besucher entspannen, mehrere Saunen und ein Tauchbecken nutzen und, das Herz des Ganzen, im Thermal-Sole-Pool schwimmen. Hier gibt es zweimal stündlich heiße Thermen-Aufgüsse. Für Frauen gibt es seit neuestem einen separaten Bereich. Ein Restaurant gibt es selbstverständlich auch: Der Gast kann von der wechselnden Wochenkarte wählen, morgens gibt es Frühstück und nachmittags Kuchen. Die Eintrittspreise sind vergleichsweise günstig: Die Standard-Tageskarte für Sauna- und Badebereich kostet 21,50 Euro, inklusive Bademäntel, Handtücher, Badeschlappen und Shampoo 35 Euro. Wer ab 20 bzw. sonntags ab 18 Uhr kommt, zahlt 17,50 Euro. Eine Stunde Thermal-Sole-Schwimmen gibt es für 6,50 Euro. Und wer noch mehr Wellness möchte: Im Day Spa gibt es zahlreiche Beauty-Treatments, die man separat buchen kann.
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Tranxx ­– Schwebebad und Massagewelt (Schöneberg)

Wie der Name schon sagt: Beim Tranxx handelt es sich um keine klassische Therme, sondern um ein Schwebe- bzw. Floating-Bad. Statt in einem großen Becken zu treiben, baden die Gäste in einem speziellen Floating-Pool. In dem kuschelig warmen, hochkonzentrierten Sole-Wasser soll das Gefühl eines Schwebezustandes entstehen. Möglich macht es der Salzgehalt von 25 Prozent, der denselben Effekt wie das Tote Meer bietet: auf dem Wasser schweben, ohne unterzugehen. Zudem soll das Salzwasser die Muskeln entspannen und der Stress am Ende ganz weit weg sein. Noch ein Plus: Dank der kleinen Privat-Pools kann der Gast hier ganz in Ruhe allein oder zu zweit vor sich hinschweben, ohne dabei aufpassen zu müssen, nicht an fremde Menschen zu stoßen. Sanfte Musik und angenehmes Licht sorgen für das i-Tüpfelchen an Entspannung. Das Ganze hat aber auch seinen Preis: Ab 49 Euro darf man für eine Stunde in den Floating-Pool steigen. Und wer noch eine Schippe drauflegen will, kann nach seinem Floating-Erlebnis – eine Stunde wird empfohlen – eine Massage buchen.
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Ein Beitrag geteilt von tranxx Schwebebad Berlin (@tranxx_berlin) am Feb 11, 2019 um 8:17 PST

Liquidrom (Kreuzberg)

Das Liquidrom liegt gleich neben dem Tempodrom am Anhalter Bahnhof und setzt auf ein modernes, leicht asiatisch angehauchtes Design. Im Zentrum dieses urbanen Wellnesstempels steht die abgedunkelte Kuppelhalle mit ihrem warmen Sole-Pool mit schummrig-entspannter Beleuchtung. Menschen treiben hier mit oder ohne Schwimmnudel durch das Wasser und hören unter Wasser entspannende Musik. Im Herbst stehen Vibration Therapy und Balearen-Sound auf dem Programm. Langsame Lichteffekte, die sich auf dem Wasser spiegeln, tragen außerdem zum Wohlbefinden bei. Ein weiteres warmes Salzbecken (den Onsenpool) gibt es draußen im Innenhof. Hier kann man auf den Liegen und mit Blick in den Himmel und auf Bambus auch nach der Sauna den dampfend heißen Körper abkühlen. Saunen gibt es gleich mehrere, dazu ein Dampfbad, eine Bar und Massagen, die extra gebucht werden können. Kosten für zwei Stunden in der Therme sind 17,50 Euro, mit Sauna 20 Euro. Eine Tageskarte gibt es für 27,50 Euro bzw. 30 Euro.
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Thermen am Pichelssee (Spandau)

Den Besuch dieses Thermalbads kann man entspannt mit einem Spaziergang am Pichelssee starten. Hier beginnt auch der westliche Havelwanderweg nach Kladow. Die Thermen in Spandau existieren seit über 40 Jahren. Wichtig auch hier: das Thermalbecken, in diesem Fall mit kuscheligen 39 °C und Unterwassermassagen. Dazu können die Gäste in vier verschiedenen Saunen und einem Dampfbad schwitzen, sich im Tauchbecken oder im Schwimmbad abkühlen und im Ruheraum entspannen. Durch ihre Lage mitten im Grünen ist das Thermalbad Spandau eine echte kleine Oase. Wichtig: Die Therme wird komplett textilfrei genutzt. Montags von 10 bis 14 Uhr öffnet die Anlage nur für Frauen. Direkt angeschlossen ist das Kurbad Am Pichelssee – hier werden medizinische Massagen, Sportphysiotherapie und vieles mehr für Privatbehandlungen und Kassenverschreibungen angeboten. Die Tageskarte für die Thermen am Pichelssee kostet 22,50 Euro, für eine Stunde zahlt man 8 Euro, für drei Stunden 18 Euro. Kinder bis 14 Jahre zahlen nur 5 Euro. Zudem gibt es verschiedene Thementage und Sonderermäßigungen.
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Ein Beitrag geteilt von Schrottie (@derschrottie) am Jun 2, 2018 um 3:30 PDT

Thermen an der Heerstrasse (Westend)

Die Thermen an der Heerstraße sind ein echter Klassiker in Berlin und wurden in den 60er Jahren erbaut. Auf Wellness-Schnickschnack wird hier verzichtet, der Gast bekommt das Wesentliche geboten. Die Thermalbecken haben hier 19, 30 und 42 °C, es gibt Unterwasserstrahler, die den Körper ordentlich durchmassieren und in Verbindung mit der Wärme des Wassers Verkrampfungen und Verspannungen lösen können. Die Becken bieten einen Blick in den Garten, dort kann der Besucher an sonnigen Tagen am Swimmingpool liegen oder – Sommer wie Winter – auch schwimmen. Im Innenbereich gibt es einen großzügigen und lichtdurchfluteten Ruheraum, wo der Gast an kühlen Tagen zumindest die Aussicht auf den Garten hat. Im Restaurant oder im Grillsalon kann sich der Besucher etwas Deftiges wie Schnitzel oder Brathering bestellen. Die Einzelkarte für Thermen sowie drei Trockensaunen und Gartenpool kostet 21,50 Euro, wer nur drei Stunden bleibt, zahlt 17,50 bzw. 18,50 Euro am Wochenende und an Feiertagen. Studenten und Schüler ab 16 Jahren bezahlen 16,50 Euro.
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