Biesdorf, Marzahn
Initiative "Energie bewegt Bildung"

Neuer Energiespielplatz in Marzahn

Neuer Energiespielplatz in Marzahn
Arthur, Schüler der Klingenberg-Oberschule in Marzahn, zerschneidet zur Eröffnung des neuen Energiespielplatzes das rote Band. Zur Foto-Galerie
Die Schulleiterin Sibylle Frick der Klingenberg-Schule eröffnete im Beisein von Bezirksbürgermeister Stefan Komoß die neuen Spielgeräte, die Spaß an Bewegung vermitteln und gleichzeitig den Umgang mit Energie schulen sollen.

Gegen 13:30 Uhr durfte Arthur aus der Klasse 7a das rote Band durchschneiden, das zwischen zwei neuen Klettergerüsten auf dem Schulhof der Klingenberg-Oberschule hing. Symbolisch gab er damit den modernen Energiespielplatz frei. Schulleiterin Frick begleitete den Akt erfreut mit den Worten: „Wir können mit Recht stolz sein, die Geräte nach fast zwei Jahren Planung präsentieren zu können.“

Energie bewegt Bildung

Im Februar 2011 stieß der Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf Stefan Komoß auf die Bildungsinitiative „Energie bewegt Bildung“ vom Energiekonzern RWE. Gemeinsam mit Lehrern, Eltern und Schülern entwickelte er ein Konzept, wie Fördergelder des Projekts für die Klingenberg-Schule genutzt werden können. Da es schon lange das Ziel war, den Schulhof zu verschönern, wurde ein Energiespielplatz geplant.

15.000 Euro flossen in die neuen Spielgeräte, die Bewegung und den Umgang mit Energie schulen. Die Firma „Kompan“, Hersteller für Spielplatzgeräte aus Flensburg, entwickelte insgesamt drei Geräte für den Schulhof. Unter anderem gibt es ein Klettergerüst mit Schaltvorrichtungen und Lampen. Die Idee dahinter ist, dass 30 Sekunden lang verschiedene Farben aufleuchten, und diese schnellstmöglich durch das Drücken der Knöpfe ausgeschaltet werden. Orientierung und Schnelligkeit entscheiden hierbei über Erfolg und Misserfolg im Wettkampf mit den anderen Schülern.

Einmalig in Berlin

Auch zwei andere Geräte vereinen Elektronik und Bewegung. Rund um einen Monitor ist ein Rad montiert, das gedreht werden kann. Auf dem Bildschirm erscheint die Geschwindigkeit bzw. muss im „Ping-Pong Spiel“ das Rad mit den Füßen so bewegt werden, das der virtuelle Ball auf dem Monitor jeweils an die vorgegebene Seite des rund vier Meter breiten Reifens prallt. Beim zweiten Gerät kann Memory gespielt werden. Um das Spielgerät mit Strom aufzuladen, ist es notwendig, mit Sprüngen auf die Fußablagen für Elektrizität zu sorgen.

Komoß freut sich für die Schüler: „Es passt gut zur Schule, die den passenden Namensgeber (die Schule ist benannt nach dem deutschen Ingenieur Georg Klingenberg; Anm. der Redaktion) hat und einen Schwerpunkt auf naturwissenschaftliche Fächer legt. Der Energiespielplatz ist in dieser Form einmalig in Berlin.“ Komoß lobte weiterhin die gute Zusammenarbeit zwischen Schule, RWE und Bezirksamt.

Mehr Informationen unter: Klingenberg-Schule


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Klingenberg-Schule, Alberichstr. 24, 12683 Berlin

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