Mit mehrmonatiger Verspätung ist die Neuausschreibung des öffentlichen Fahrradverleihsystems abgeschlossen. Den Zuschlag bekam nach Auskunft der Stadtentwicklungsverwaltung der aus Leipzig stammende, weltweit aktive Anbieter Nextbike. Er wolle weit mehr als das geforderte Minimum von 1750 Rädern an 175 Stationen bieten, nämlich 5000 Räder und mehr als 700 Stationen.
Der auf der Homepage von Nextbike genannte Kurzzeittarif (1 Euro pro angefangene halbe Stunde) entspricht dem des bisher dominierenden Call-a-bike-Systems der Bahn, der Tagespreis (9 Euro) ist bei Nextbike günstiger.
Die Bahn wolle mit Call-a-bike „weiter in Berlin aktiv bleiben“, heißt es in der Mitteilung. Der Senat fördert das Verleihsystem seit Jahren mit je einer Million Euro.
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