Friedrichshain
Interview

RUWE räumt auf

Straßenreinigung, Grünflächenpflege, Winterdienst: Für solche Arbeiten sind Spezialfahrzeuge nötig. Beim Unternehmen RUWE GmbH in Friedrichshain kann man sie mieten. Klaus Dieter Tschäpe, der Geschäftsführer der RUWE GmbH, gibt im Interview Asukunft über das Unternehmen.

RUWE besitzt einen ansehnlichen Fuhrpark von 606 Fahrzeugen, die im Winterdienst, der Straßenreinigung, der Grünflächenpflege, der Gebäudereinigung und dem Hausmeisterdienst eingesetzt werden. Und Sie werben damit, technisch immer auf dem neusten Stand zu sein. Wie schaffen Sie das?

K. D. T.: „Nun, einfach ist das sicher nicht. Jeder, der einmal ein Auto gekauft hat, weiß, um welche Investition es geht. Fahrzeuge sind teuer und Spezialfahrzeuge erst recht. Aber solche Investitionen sind wichtig. Wir versuchen ältere Fahrzeuge auszumustern, da ihr Energieverbrauch einfach nicht mehr vertretbar ist. Unsere Kunden stellen uns – besonders im Bereich Grünflächenpflege – vor immer größere Anforderungen, denen wir natürlich auch gerecht werden müssen.“

Was für Technik wird in diesem Bereich eingesetzt?

K. D. T.: „Das ist eine Frage, die man kaum knapp beantworten kann. Die Technik fängt in kleinen Details an und hört bei dem Einsatz von großer Spezialtechnik auf. Wir haben eine ganze Reihe Ausleger für unsere Unimogs, um Straßenränder zu mähen und Aufsitz-Mähgeräte zur Bearbeitung von Großflächen, Parks und Gärten. Wir haben Großgeräte zum Fräsen von Böden, um z. B. Großflächen neu anzulegen oder zu düngen. Wir können auch großflächig vertikutieren, da fehlt in vielen Firmen – im Bereich Grünflächenpflege – das Know-how. Unsere Technik nutzen wir sowohl für kleinere als auch größere Aufträge.“

Das klingt nach sehr viel Zusatzgerät und Spezialfahrzeugen. Was muss man noch beachten?

K. D. T.: „Das Gewicht eines Fahrzeuges, das im Gartenbau und der Grünflächenpflege eingesetzt wird. Einige unserer Ladogs – das sind Spezialfahrzeuge – sind mit breiteren Ballonreifen ausgestattet, damit ihr Gewicht besser verteilt wird und sie so den Boden schonen. Das bis zu drei Tonnen schwere Fahrzeug, kann auf dem weichen Erdreich Schäden anrichten – vom Rasen ganz zu schweigen! Solche Schäden sind für den Kunden natürlich indiskutabel.“

Sie erwähnten anfangs, dass Sie auf die Umwelt achten?

K. D. T.: „Ja, nicht nur bezüglich der Modernisierung unserer Fahrzeuge. Wir versuchen, auch mit unserem Equipment auf dem neuesten Stand zu sein. Seit einiger Zeit nutzen wir zum Beispiel die Technik Amazone, um Laub aufzunehmen. Das auf dem Boden liegende Laub wird durch das Schneckengewinde aufgenommen und in einen Auffangbehälter befördert. Diese mechanische Technik ist sehr viel schonender als die Laubsauger, die noch vielfach verwendet werden. Durch die “Amazonen“ werden Insekten und Kleinstlebewesen kaum aufgenommen oder in ihrem Lebensraum gestört.“

Vielen Dank für das Interview und die guten Einblicke in Ihre Arbeit.

RUWE GmbH, Warschauer Str. 38, 10243 Berlin

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