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Familienidyll in Teltow: ein Landhaus ohne Vorstadt-Klischee

Familienidyll in Teltow: ein Landhaus ohne Vorstadt-Klischee
So ein Haus im Grünen, das hat schon was!
Ein energieeffizientes Eigenheim mit Veranda und Garten, selbst geplant von der resoluten Hausherrin – das gibt es im Berliner Umland. Die Experten von Houzz, dem weltweit führenden Online-Plattform fürs Wohnen, Bauen und Einrichten, haben sich das mal angesehen ...

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Beim Stichwort „Vorstadt“ rattern nicht selten klischeebehaftete Bilder durch den Kopf: unpersönliche Reihenhäuser im Standard-Format, gepflasterte Einfahrt und geordnete, von Buchsbaumhecken eingefasste, Vorgärten. Dass es auch anders geht, zeigen Mignon und Eddi Fuchs. Sie haben vor den Toren Berlins ihr eigenes Haus gebaut. Offen und hell, mit niedrigem Energieverbrauch und genug Platz für die ganze Familie.

Auf einen Blick
Hier wohnen:
Mignon Fuchs (43) mit ihrem Partner Eddi und ihren Söhnen Thies (9) und Phileas (7)
Auf: 200 Quadratmetern
In: Teltow bei Berlin

Vielleicht hätten Mignon Fuchs und ihr Partner Eddi auf den Stress des Hausbaus verzichtet – hätten sie nur das richtige Objekt gefunden. „Aber es gab nichts, was uns gefallen hat“, erzählt Mignon Fuchs, Coach bei Mpowerment (einem Anbieter von Führungskräfte-Coachings) und zweifache Mutter. „Uns war vor allem wichtig, dass das Haus im Sommer schön kühl ist. Da kommt man um einen Massivbau nicht herum.“ Allerdings gab es in der Umgebung kaum Firmen, die ihre Vorstellungen so als Ganzes umgesetzt hätten. „Und der Umbau eines bestehenden Hauses, so dass es energetisch auch sinnvoll ist, wäre viel teurer gewesen als selbst zu bauen.“


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Das Paar hat das Haus deshalb selbst entworfen und dabei viel Inspiration auf Houzz gefunden. Oben zu sehen sind Skizzen, die Mignon Fuchs gezeichnet hat. Neben der Passivhaus-Bauweise war ihr und Eddi Fuchs vor allem eins wichtig: „Wir wollten einen Ort, an dem die Familie zusammenkommt.“

Heute ist daher die große Wohnküche das Herz des Hauses. Über dem massiven Esstisch ist der Raum zum Obergeschoss hin geöffnet, was ihn hell und weit macht.


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Die Küchenzeile, am Kopfende der langen Tafel gelegen, ist durch eine freistehende Kochinsel vom Essbereich getrennt. Die Kücheninsel mit Fronten des Modells Faktum von Ikea, wurde durch massive, beschichtete Holzplatten eingefasst. Das vergrößert nicht nur die Arbeitsfläche, sondern hellt die Küche insgesamt auf. Die Wandschränke montierte der Tischler ihres Vertrauens lückenlos bis unter die Decke. Durch Anpassungen wie diese schaffte es das Paar, mit Möbeln aus dem unteren Preissegment eine sehr individuelle und stilvolle Lösung zu finden. Küche: Faktum, Ikea

 

Die teuren Komponenten des Hauses bleiben ohnehin unsichtbar. Neben der Haustechnik, die ein Passivhaus benötigt, war es das Aussehen selbst, das hohe Kosten verursachte. „Wenn ich eine Erfahrung weitergeben möchte, dann diese: Je einfacher es aussieht, desto teurer ist es. Wir wollten eigentlich nur simple, kubische Räume mit weißen Wänden“, sagt Fuchs. Damit stellten sie ihre Planer, Glaß Architekten und Händler Bauplanung, vor die komplizierte Aufgabe, Dachrinnen, Sicherungskästen und Leitungen zu verstecken…

Gleich angeschlossen an die Wohnküche ist das halboffene Wohnzimmer mit den zwei einladenden Ikea-Sofas und den Sprossenfenstern zum Garten. „Es ist gar nicht so einfach, dunkle Fensterrahmen zu bekommen. Die sind in Deutschland nicht gängig“, sagt Fuchs.

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