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Medien-Kunst-Event

Die Highlights der Transmediale

Die Highlights der Transmediale
Im Januar zieht die Transmediale wieder kultur- und medieninteressierte Besucher aus der ganzen Welt an.
Vom 29. Janaur bis zum 3. Februar stellt das Medien- und Technologie-Festival transmediale wieder ein umfangreiches Programm aus interkulturellen Performances, Filmvorführungen, Ausstellungen und natürlich Partys auf die Beine. Damit Sie in der Fülle von Angeboten nicht den Überblick verlieren, präsentiert Ihnen QIEZ einige der diesjährigen Programmhöhepunkte.

In diesem Jahr steht die transmediale, die sich in den vergangenen 25 Jahren zu einem Pflichttermin für Künstler, Medienwissenschaftler und Studenten entwickelt hat, unter dem Motto „Back When Pluto Was a Planet“ (BWPWAP) – ein Synonym für die rasanten Veränderungen und Innovationen in Wissenschaft, Technik und Gesellschaft. Wer sich eingehender über die nachhaltigen Auswirkungen des veränderten Pluto-Status informieren möchte, ist bei der Eröffnungsveranstaltung „Pluto y u no Planet?“ am 29. Januar um 19 Uhr im Auditorium des Hauses der Kulturen der Welt (HKW) genau richtig. Mit dabei ist auch der amerikanische Astronom Michael Brown, „The Guy Who Killed Pluto“.

Inhaltlich gliedert sich die transmediale 2013 in vier Themenstränge. Während im Bereich „Users“ dem veränderten Status und der Kulturgeschichte des Konsumenten nachgegangen wird, setzen sich die Veranstaltungen im Themenfeld „Networks“ mit den Formen und Einflüssen sozialer Netzwerke auseinander. Im Spezialgebiet „Paper“ geht es darüber hinaus um die Geschichte des Papiers sowie verschiedene Formen neuer Informationsträger und im Bereich „Desire“ können die Besucher sich dezidiert mit den Einflüssen von Sexualität und Pornografie auf die digitale Kultur auseinandersetzen.

Ein facettenreiches Festival-Programm

Jeder Themenschwerpunkt kann dabei mit besonderen Veranstaltungshighlights aufwarten. Bei der Diskussion „What Is the User“, die am 31. Januar um 15 Uhr ebenfalls im HKW stattfindet, treffen beispielsweise die Netzwerkaktivisten und -künstler Cornelia Sollfrank, Pär Thörn und Olia Lialina aufeinander und beim Spam, Porn and Bodily-Panel am 1. Februar um 11 Uhr im Theatersaal des HKW diskutieren der Schriftsteller Stewart Home und Medienwissenschaftler Finn Brunton mit Besuchern über 18 Jahren über den Einfluss von Spam auf den kulturellen Umgang mit und die Wahrnehmung von Pornografie. Auch die Gruppenperformance „Memoblast“ am 29. Januar um 17.30 Uhr oder der Filmabend „Imaginary Lives“, in dessen Rahmen der iranische Künstler Babak Afrassiabi am 3. Februar die Möglichkeiten filmischer Biografien untersucht, sind sicher einen Abstecher ins HKW wert.

Für Musik- und Partyliebhaber dürfte auch das Rahmenprogramm des CTM Festival for Adventurous Music and Related Arts (früher: club transmediale) interessant sein. Der Auftritt der Dubstep-Legende Sam Shackleton am Freitag um 24 Uhr im Berghain oder das Matmos-Konzert am 28. Januar im Hebbel am Ufer sind nur zwei der Höhepunkte.

Alle weiteren Infos finden Sie unter www.transmediale.de und unter www.ctm-festival.de

 

Lesen Sie mehr:

Die Highlights der Transmediale, John-Foster-Dulles-Allee, 10557 Berlin

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