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QIEZ-Tipp des Tages: A Tale of Love and Darkness

QIEZ-Tipp des Tages: A Tale of Love and Darkness
"A Tale of Love and Darkness" lief auch bei den Filmfestspielen in Cannes. Hier sind Natalie Portman und Schauspielkollege Gilad Kahana bei der Premiere zu sehen.
City West - Das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg stand diesmal lange auf der Kippe, bis das Auswärtige Amt eine Notförderung zusagte. Umso schöner, was für ein Programm die Macher wieder zusammengestellt haben. Heute läuft im Filmkunst 66 die Deutschland-Premiere von "A Tale of Love and Darkness" - unter der Regie von Natalie Portman. Und der große Gönner kommt auch ...

Es ist Portmans dritte Regiearbeit – viel bekannter ist die gebürtige Israelin als Schauspielerin. Doch die Verfilmung der Kindheitserinnerungen des großen israelischen Schriftstellers Amos Oz war ein Herzensprojekt von ihr. A Tale of Love and Darkness wurde auf Hebräisch gedreht. Oz wurde 1939 in Jerusalem geboren; seine Kindheit spielte sich also noch unter der britischen Besatzung Palästinas ab. Danach erlebte er die Staatsgründung Israels und die anschließenden Wirren als Schuljunge mit.

In A Tale of Love and Darkness (deutsch: Eine Geschichte von Liebe und Finsternis) führt Portman nicht nur Regie, sondern übernimmt auch die Rolle von Oz‘ Mutter Fania, die ihrem Sohn immer Geschichten erzählt, aber mehr und mehr depressiv wird. Zu den weiteren Schauspielern zählen Makram Khoury, Shira Haas, Amir Tessler und Neta Riskin. Bei der Deutschland-Premiere heute Abend ist auch eine Ansprache von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier geplant, der sich für die weitere Förderung des Jüdischen Filmfestivals eingesetzt hat. Ehrengast ist außerdem Amos Oz‘ Tochter, die Historikerin Fania Oz-Salzberger.

Beginn ist um 20 Uhr im Filmkunst 66 in der Bleibtreustraße. Das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg läuft noch bis zum 19. Juni an 14 Orten in Berlin und Brandenburg. Weitere Infos bekommst du auf der Webseite des Festivals.

Filmkunst 66, Bleibtreustraße 12, 10623 Berlin

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