Interview

Laura la Risa – Leben für den Flamenco

Laura la Risa unterrichtet in ihrem Tanzstudio a compás alle Altersstufen im Flamenco, von Kindern bis Senioren.
Laura la Risa unterrichtet in ihrem Tanzstudio a compás alle Altersstufen im Flamenco, von Kindern bis Senioren.
Laura la Risa hat sich ganz dem Flamenco verschrieben. Am Südstern betreibt sie ein Studio mit Café, wo sie Jung und Alt für das Tanzen begeistert. Wir haben mit la Risa gesprochen.  

Sie sind halb Sardin, halb Spanierin, Frau la Risa. Haben Sie deshalb den Flamenco im Blut?

L.l.R.: „Ich bin aufgewachsen mit Musik und Kunst, mit Tanz und der Verschiedenheit der Kulturen Europas. Das sind meine Wurzeln, mein Blut, wenn Sie so wollen. Ich würde heute sagen: Ich lebe Flamenco; mit meiner Arbeit, meinen Auftritten und vor allem meinem Studio „a compás“ hier an der Hasenheide.“

Sie haben in den Höfen am Südstern eine richtige Oase der Lebensfreude geschaffen. Seit 2005 gibt es hinter der begrünten Terrasse des „a compás“ Tanzkurse in professionellen Tanzsälen, ein Café mit viel bespielter Bühne…

L.l.R.: „Ja, hier schlägt das Herz des Flamenco in der Stadt. Wir bieten Kurse für Klein und Groß, meine jüngste Schülerin ist drei, die älteste 75 Jahre alt. Wir arbeiten stets an neuen Inszenierungen und planen für den Karneval der Kulturen. Außerdem trifft sich hier „La Vasca Flamenca“, der Verein zur Förderung der Flamenco-Kultur in Berlin.“

Ihr Verein macht intensive Kinder- und Jugendarbeit. Ein Ziel ist es, unterschiedliche Kulturen und Milieus zusammenzubringen. Woher kommt das Interesse an den jungen Menschen?

L.l.R.: „Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist für mich sehr wichtig. Ich bin nicht nur ausgebildete Flamenco- und Ballett-Tänzerin, sondern auch Pädagogin. Ich habe drei eigene Kinder, und gut 200 Kids flitzen hier pro Woche durch meine Räume. Wir sehen scheinbar im „a compás“ die Welt etwas… andalusischer! Das heißt, wenn Discoabend ist, kommen alle: Kleinkinder, Oma und Opa, alle Generationen feiern zusammen.“

Es gibt in Ihrer Schule auch Kurse für Salsa, Tango, Ballett, Orientalischen Tanz und vieles mehr. Aber der Flamenco hat immer eine Sonderstellung. Was macht diesen Tanz so speziell?

L.l.R.: „Beim Flamenco bewegt sich der Tänzer zur Musik und erzeugt gleichzeitig selber den Klang, den Rhythmus. Das braucht Gefühl und fördert logisches Denken – und reizt übrigens auch die Jungs, die sonst nicht viel für Tanz übrig haben.“

Kann man denn im „a compás“- Studio einfach mal vorbeikommen?

L.l.R.: „Selbstverständlich, gerne! Probestunden für die Tanzkurse sind kostenlos, man kann jederzeit einsteigen. Aber auch sonst ist bei uns immer etwas los, es gibt Konzerte, Shows und Workshops. Das aktuelle Programm finden Sie im Internet. Schauen Sie mal rein.“


Quelle: kompakt

Laura la Risa a compas Studio & Location, Hasenheide 54, 10967 Berlin

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