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Drei Berliner machen das Kochen einfacher

Drei Berliner machen das Kochen einfacher
Rezepte von Lieblings-Food-Blogger nachkochen und gemeinsam mit Freunden genießen - die neue App mealy macht es möglich. Zur Foto-Galerie
Schöneberg - Wie oft steht man im Supermarkt und überlegt, was man abends kochen könnte. Aus Gewohnheit greift man immer wieder zu Nudeln und Gemüse. Zu Hause angekommen fällt einem ein, dass man doch das Rezept nachkochen wollte, das man vor zwei Tagen auf einem Foodblog entdeckt hatte. Zu spät. Der Einkauf ist erledigt und es gibt mal wieder nur Nudeln mit Mozzarella und Tomaten. Die drei Berliner Gründer, Tim Strehlow, Jenny Boldt und Florian Feigenbutz möchten diesem Gewohnheitskochen ein Ende setzen und mit ihrer Rezepte-App mealy dazu animieren, den Kochhorizont zu erweitern.

Ihr kommt ja nicht alle ursprünglich aus Berlin. Wie habt ihr euch kennengelernt?

Wir haben uns während unseres Studiums an der TU Berlin kennengelernt. Tim und Flo haben Informatik studiert und Jenny Wirtschaftsingenieurwesen.
 
Wie und wann wurde die Idee für die mealy-App geboren?
 
Wir alle drei kochen unglaublich gerne und probieren immer wieder neue Rezepte aus. Ganz besonders gut haben uns dabei die Rezeptideen der Food-Blogger gefallen, da diese immer etwas Besonderes haben. Diese Rezepte sind aber auf die vielen Food-Blogs verteilt, was die Rezeptsuche sehr aufwendig macht. Auch von unterwegs ist es nur schwer möglich, auf die tollen Rezepte der Blogger zuzugreifen. Genau das wollten wir ändern und haben uns entschlossen, mealy zu entwickeln. So können wir die Blogger unterstützen und unseren App-Usern eine hochwertige Rezept-Inspiration bieten.
 
Seht ihr einen Unterschied in der Berliner Food-Blogger-Szene im Gegensatz zu anderen Städten? 
 
In Berlin gibt es auf jeden Fall sehr viele Food-Blogger und man kennt sich auch untereinander. In anderen, kleineren Städten fehlt so ein Netzwerk häufig. Außerdem denken wir schon, dass die Food-Trends in Berlin sehr viel schneller aufgegriffen werden, als in anderen deutschen Städten. 
 
Wo geht ihr denn für eure Kochaktivitäten gerne einkaufen? Habt ihr gute Geheimtipps?
 
Da ich (Jenny) in Schöneberg wohne, schwöre ich auf einen Bioladen im Kiez: die Bio-Insel. Die haben viele leckere, regionale Produkte und sind einfach super nett. Aber auch der Winterfeldtmarkt ist am Wochenende immer eine gute Adresse.
 
Tim: Die Arminius-Markthalle in Moabit, mit vielen tollen Ständen, sei es für Käse, Fleisch oder Obst und Gemüse 
 
Flo: Ich habe seit diesem Jahr einen eigenen Acker von www.meine-ernte.de, wo ich bereits jede Menge Obst und Gemüse selber ernten konnte – und mit den selbstgeernteten Zutaten schmeckt jedes Gericht natürlich am besten!
 
Ihr arbeitet derzeit im Roof-Up Co-Working Space in Schöneberg. Das ist ja nicht gerade die typische Gründergegend. Warum habt ihr euch dafür entschieden?
 
Das Roof UP hat uns vom Konzept sehr gut gefallen und ist wesentlich günstiger als andere Co-Working Spaces. Aber natürlich auch die Dachterrasse und der kulinarisch sehr vielfältige Akazienkiez direkt vor der Tür waren weitere Pluspunkte. 
 
Der Gründeralltag kann ja oftmals sehr stressig sein. Kommt ihr da regelmäßig zum Mittagessen? Wenn ja, wo geht ihr da gerne hin?
 
Manchmal reicht die Zeit natürlich nur für ein schnelles Sandwich oder einen mitgebrachten Nudelsalat auf der Terrasse. Wenn es die Zeit zulässt, gehen wir auch gerne in der Akazienstraße für das Mittagessen, denn hier gibt ein sehr großes kulinarisches Angebot. Wir essen alle zum Beispiel sehr gerne die Kumpir im Schlaraffenland – aber auch direkt nebenan beim Nepalesen gibt es  tolle preiswerte Mittagsgerichte. Auch immer eine gute Adresse für mittags und auch abends ist das Gottlob. 
 
Was kocht ihr denn gerne, wenn ihr Besuch habt? Habt ihr vielleicht ein Lieblingsrezept in eurer App?
 
Wenn wir Besuch haben, kochen wir gerne etwas aufwendiger und da dürfen es auch gerne mehrere Gänge sein. Ein einziges Lieblingsrezept aus unserer App auszuwählen, fällt uns allen sehr schwer, da alle Rezepte wirklich lecker sind. Aber wir haben schon unterschiedliche Rezepte ausprobiert und lieben gelernt: Tim hat letzte Woche bspw. das Rauchgulasch von KochZEREMONI ausprobiert und ist total begeistert – seitdem gehört das Rezept auf jeden Fall zu seinen Lieblingsrezepten. Flo ist ein großer Fan der grünen Pita von Sugarmama & a quick one, mit Halloumi, Avocado, Mangold und Pistazien. Jenny liebt es Pasta selber zu machen und da gehören natürlich die Gorgonzola-Ravioli mit Kiwi-Pfirsich-Chutney von Mimis Foodblog zu ihren Favoriten.
 
Danke euch für das schöne Gespräch! 

Foto Galerie


Quelle: Fraeuleinchen

Roof up, Akazienstraße 3, 10823 Berlin
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