Schöneberg goes Frankreich

Brasserie Colette
Die Brasserie Colette bereichert seit genau zehn Jahren die Berliner Gastroszene. Und nun setzt sie noch eins obendrauf: Hier gibt es ab sofort ein Menü, das allen schmeckt. Was unmöglich erscheint, hat einfach System. Die Karte bietet eine Auswahl an Vorspeisen, Zwischengängen, Hauptspeisen und Desserts. Jeder Gast wählt frei nach seinen Vorlieben und bekommt das Menü für 99 Euro. Grafisch ist das Ganze so aufbereitet, dass man sofort sieht, was vegetarisch, vegan, mit Fisch oder mit Fleisch ist. So viele Worte vorab, kommen wir nun zum Wesentlichen: Es ist phantastisch. Aber das war es eigentlich auch in den letzten zehn Jahren schon. Das liegt nicht nur am peniblen Chef Tim Raue, sondern auch an Küchenchef Dominik Obermeier, der viel Liebe und Sorgfalt in die Kreationen auf den Tellern steckt. Das fast cremige Rindertatar wird auf einer Kale-Waffel serviert und mit Kaviar gekrönt, die Casolette de Bretagne zeigt, wie deftig Feines sein kann, der Pulpo wird klassisch gegrillt und erhält durch eine Kalbskopfjus einen aromatischen Sidekick und die Crème brûlée überzeugt als Klassiker sowieso. Und das alles zusammen ist nur eine Version des perfekten Menüs.
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La Cocotte
Das La Cocotte ist eine Institution im Schöneberger Akazienkiez. Das liegt natürlich am Essen, das sich an der Pariser Küche orientiert, am charmanten Service und an dem gemütlichen Raum, der nicht auf angesagte Styles setzt, sondern auf Eleganz und Zurückhaltung. Manche Gäste kommen, weil sie eine romantische Zeit zu zweit genießen möchten, andere können ohne das Bœuf bourguignon keinen Monat überleben, andere möchten einen Moment vergessen, dass sie in Berlin sind und nach Frankreich fliehen. Alle werden im La Cocotte glücklich. Auf der Karte finden sich typische Speisen wie Soupe à l’oignon, Crevettes flambées, Escargots, Mousse au chocolat und Crème brûlée, aber auch Sanglier à la corse und Lotte aux légumes oubliés. Herrlich. Wer nun nach einer Übersetzung sucht, sollte wirklich öfter mal französisch Essen gehen, zum Beispiel im La Cocotte.
Französischer Genuss in Mitte

Entrecôte
Ein Franzose alter Schule: Die große Halle erinnert an die legendären Brasserien in Paris, in denen man das Leben der Metropole spürt und sich trotzdem in Ruhe den französischen Spezialitäten auf dem Teller widmen kann. Das namensgebende Entrecôte mit Kartoffelgratin oder Pommes allumettes reicht eigentlich schon, um uns davon zu überzeugen, wie gut die Küche hier in Mitte ist. Natürlich werden auch andere Klassiker aufgetischt, denen niemand widerstehen kann: provenzalische Fischsuppe, gratinierter Ziegenkäse, Caesar Salat, Steak Tatar, Lammkarree und je nach Saison Austern und Meeresfrüchte. Dazu gibt es eine Wochenkarte mit jahreszeitlichen Highlights. Das Schöne ist, trotz seiner Lage im Touriviertel ist das Restaurant vor allem eine genussvolle Oase für (urlaubsreife) Berliner*innen.
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Ganymed Brasserie
Lust auf Lunch an der Côte d’Azur und Dinner in Paris? Das kannst du auch in Berlin haben und zwar jeden Tag. Zwischen Regierungsviertel und Friedrichstraße bietet die Ganymed Brasserie alles, was Frankreichs Küche zu bieten hat. So verführt dich hier die südfranzösische Kulinarik und auch die rustikalen Spezialitäten, die eher aus dem Landesinneren stammen, kannst du in bester Qualität genießen. Die Küche verbindet traditionelle Rezepte mit frischen Zutaten und Hausgemachtes mit typischen Aromen. Hochwertige Produkte und feinste Kochtechniken sind der Garant für den Hochgenuss. Dazu beeindruckt Berlins größte Außenterrasse direkt an der Spree und das charmante Interior im Lokal lässt dich den Alltag sofort vergessen. Urlaub gefällig? Geh einfach in die Ganymed Brasserie.
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Kochkunst aus Frankreich in Kreuzberg

Mastan
Schon als Berliner Neuzugang hat sich das Mastan 2023 schnell einen Platz in der Top-Liga erobert. Seither hält es sich da. Küchenchef Yann Mastantuono offeriert feine Bistronomie in unserer Hauptstadt. Er hat das Kochen von der Pike auf gelernt und verbindet seither gekonnt große Kreativität mit klassischen Techniken der französischen Küche. Bevor er sich nach Berlin aufmachte, war er Küchenchef im Aux Lyonnais von Alain Ducasse – eine hervorragende Basis für seine Meisterschaft in der Bistro-Küche. Nun gibt es im Mastan einfache Gerichte, die auf den Punkt gebracht sind. Die regionalen Produkte, die Mastantuono verwendet, geben den französischen Rezepten eine besondere Note. Da der Küchenchef auch ein Faible für hervorragende Weine hat, findest du im liebevoll gestalteten Restaurant eine tolle Auswahl von Bio-Weinen und Naturweinen. Die Theke dient der Wiederbelebung der alten „Le Zinc“-Tradition: Zu einem guten Glas Wein serviert Mastantuono schlichte Spezialitäten wie Wurst und Käse. Der gebürtige Marseillais widmet übrigens der Bouillabaisse jeden Mittwoch einen eigenen Abend: mit ausgewählten Edel-Fischen und Miesmuscheln. Das Menü mit drei Gängen und einem Glas Wein kostet 80 Euro.
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Französische Sterneküche in Tiergarten

Irma la Douce
Lange Genussnächte mit Champagner und Sterneküche – dafür ist das Irma la Douce auf der Potsdamer Straße bekannt. Aber seit Francesco Contiero das Zepter in der Küche übernommen hat, steuert er auch noch ganz viel italienisches Herz und Leichtigkeit bei. Die französische Küche ist hier entsprechend keine abgehobene Haute Cuisine, sondern es gibt Lieblingsspeisen auf Sterne-Niveau. So bekommst du feines Risotto mit Waldpilz, crunchig gepopptem Reis und Single Malt, Steinbutt mit Fondant Kartoffeln, Fenchel und Safran-Emulsion, aber auch Gillardeau Austern, Entrecôte und die legendäre Bouillabaisse, über die die ganze Stadt spricht. Dazu genießt du die lässige Atmosphäre, die durch schlichtes Interior und warme Lichtstimmung hinter dunkelgrünen Vorhängen jeden Abend besonders macht. Wochentags genießt du ein recht günstiges, aber nicht weniger leckeres Lunch-Angebot. Ach ja, und Champagner gibt es natürlich in zahlreichen Sorten von hervorragenden Winzern.
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Französisch essen in Charlottenburg

Lamazère Brasserie
Régis Lamazère ist ein fantastischer Gastgeber! Als Sohn eines Pariser Spitzenkochs und einer Berlinerin wuchs er quasi in einer Brasserie auf und weiß, wie man Gäste verwöhnt: Das Essen ist französisch – klar! – modern interpretiert und lässt sich klassisch als 3-Gänge-Menü ab 60 Euro kombinieren. Das ist kein Muss, man kann die wechselnden Gerichte der Tageskarte auch einzeln genießen. Die Zutaten sind immer vom Feinsten, egal ob Wildfang aus dem Mittelmeer, bestes Rindfleisch oder frisches Gemüse. Das verspiegelte Restaurant mit seinen roten Bänken ist auch perfekt für einen Business-Lunch oder für Menschen, die einfach nur ein gutes Glas Wein zur Käseplatte zu schätzen wissen.
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Joynes Kitchen
Während die Einrichtung durch das Weniger-ist-mehr-Prinzip punktet und auf Parkettboden, Holztische und Jugendstilleuchten setzt, gilt in der Küche das Gegenteil: So viel Geschmack auf einem Teller kann sich nur ein Neuseeländer erlauben, der sich als Franzose neu erfunden hat. Seine Leidenschaft für die französische Hausmannskost hat Anthony Joynes im Londoner The Square entdeckt und in Berlin seine Kenntnisse dann am Herd von Règis Lamazère am Stuttgarter Platz und als Souschef im VAU verfeinert. Aus seiner Heimat ist Joynes aber wohl eher handfestes Essen gewohnt, deshalb findet man bei ihm kein Chichi, sondern deftige Speisen mit feinen Nuancen – klingt paradox, ist aber ein Geschmackserlebnis, das man einfach selbst testen muss.
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Le Petit Royal
Angetreten war man hier in Charlottenburg, um die royale Familie wachsen zu lassen und ein fischreiches Pendant zum Fleisch-Liebhaber-Tempel, dem Grill Royal in Mitte, zu bieten. Keine Sorge, das Le Petit Royal hat sich in Sachen Fleisch und Gemüse ebenso stark aufgestellt. So gibt es neben frischem Fisch, Austern und Meeresfrüchten auch Steak frites und Co auf der Karte. Das gemütliche Restaurant gehört eindeutig in die Kategorie „man gönnt sich ja sonst nix“, aber wenn man sich darauf einlässt, ist der hemmungslose Genuss von den Entrées bis zum Dessert garantiert ein Gewinn, egal was man investiert hat.
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Französisches Flair in Wilmersdorf

La Marinière
Weinbar, Bistro, Feinkostladen: So richtig treffend sind die gängigen Kategorien nicht, weil vor allem die Persönlichkeiten, die hinter dem Konzept stehen, das La Marinière ausmachen. Weinliebhaberin Anaïs Arlot und Hobbykoch Johannes Emmerich eröffneten das kleine, gemütliche Restaurant Ende 2020. Mittlerweile sind die beiden Profis – im besten Sinne. Die Karte ist durchaus anspruchsvoll, definiert sich aber bescheiden als französische Bistro-Küche. Die verschiedenen Gerichte haben meist einen tollen Twist wie der Skrei, der serviert wird mit Perlgraupenrisotto, Schwarzkohl und einer Sauce Vin Jaune, die bretonische Vanille verfeinert. Oder Ziegenkäse brûlée mit roter Bete, Himbeeren und Haselnuss. Oder Coq au Cidre vom französischen Schwarzfederhuhn mit Pommes Boulangères, Karotten und Zwiebeln. Das Angebot wechselt, da die Zutaten marktfrisch und saisonal sind. Du kannst Kombinationen bestellen, Vorspeise mit Hauptgang (41 Euro), Hauptgang mit Käse oder Dessert (35 Euro) bis hin zum kompletten 4-Gang-Menü (56 Euro). Einige Speisen erfordern einen kleinen Aufschlag, der sich immer lohnt.
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