
Badeschiff (Treptow)
Hier schwimmst du praktisch mitten in der Spree – denn das Badeschiff liegt am Ufer vor Anker und fungiert als schwimmendes Freibad auf dem Fluss. Gut zwei Meter beträgt die Wassertiefe, also nichts für Nichtschwimmer und Kinder. Normalerweise wird es an heißen Sommertagen recht eng – dennoch lohnt sich ein Ausflug in die Location mit Strandatmosphäre, die mehr sein will als ein Schwimmbad. Rein kommst du mit einem Online-Zeitfenster-Ticket für 8 Euro, das zwei Stunden gilt, oder mit einer Reservierung via Urban Sports Club. Du kannst natürlich auch mehrere Online-Tickets hintereinander buchen, wenn du länger bleiben willst. Abends und an den Wochenenden gibt es manchmal Veranstaltungen am Badeschiff, schau einfach auf Instagram nach. Auf jeden Fall lohnt sich der Badespaß vor toller Stadtkulisse rund um die Uhr – und die hauseigene Bar stillt deinen Durst.

Sommerbad Olympiastadion (Charlottenburg)
Hier im Westend kommen echte Wassersportler*innen wieder ab dem 29. Mai 2026 auf ihre Kosten. Im 50-Meter-Becken und auf den beiden Sprunganlagen kann man so richtig Gas geben und zeigen, was in einem steckt. Die Kulisse beeindruckt architektonisch und erinnert an die olympische Vergangenheit des Bades. Übermäßig trubelig geht es auf den Bahnen normalerweise nicht zu und ein schattiges Plätzchen unter Bäumen findet sich draußen eigentlich immer. Ein bisschen was für die Kleinen gibt es auch: nämlich zwei Nichtschwimmerbecken mit Kinderrutsche. Derzeit kostet eine Tageskarte 6,50 Euro. Zum Verschließen des Umkleideschranks brauchst du ein Vorhängeschloss, das du auch an der Kasse erwerben kannst. Tickets solltest du vorab online für ein bestimmtes Zeitfenster buchen. Achtung: Ab 14 Jahren muss man an der Kasse einen Lichtbildausweis vorzeigen.

Sommerbad Humboldthain (Wedding)
Wer den Humboldthain in Gesundbrunnen als schöne Spazierstrecke schätzt, wird sich auch im Sommerbad Humboldthain wohlfühlen. Von jeder Menge Grün eingerahmt, kommen hier vor allem Familien auf ihre Kosten: Das 50-Meter-Becken bietet sowohl Schwimmer*innen als auch Nichtschwimmer*innen genug Platz zum Bahnenziehen und Planschen. Ein Highlight für Groß und Klein ist die lange Rutsche. Hinter dem Zaun gibt es eine Liegewiese zum Relaxen. Wenn der kleine Hunger kommt, versorgt dich der ungewöhnliche Imbiss Tropez, eine herrlich kitschige Mischung aus Kunstraum und Kiosk, mit gutem Kaffee und besonderen Snacks. Das Sommerbad Humboldthain gehört wie das Bad am Olympiastadion zu den Berliner Bäder-Betrieben. Es gelten die gleichen Regeln: Tickets gibt es zeitgebunden online und ab 14 Jahren benötigst du für den Einlass einen Lichtbildausweis. Das Sommerbad ist ab dem 3. Juni 2026 geöffnet. Die Tageskarte kostet dann 7 Euro.

Sommerbad Mariendorf (Tempelhof)
Das Sommerbad Mariendorf ist ab dem 1. Juni 2026 vor allen Dingen wieder ein heißer Tipp für Familien. Denn hier geht es in erster Linie um die Kinder. Das Nichtschwimmerbecken mit dem erfrischenden Wasserpilz und einer Rutsche ist sehr groß. Hier können die Kleinen sich austoben und eine ordentliche Wasserschlacht veranstalten. Um das Becken herum gibt es genug Auswahl an Liegewiesen. Außerdem bietet das Bad einen Spielplatz, einen Buddelkasten, eine Tischtennisanlage, Fußballtore, ein Volleyballnetz. Und man kann auch Trampolinspringen. Falls die Erwachsenen doch mal selbst Bewegung brauchen, steht ein 50 Meter langes Schwimmbecken bereit, um ein paar Bahnen zu ziehen. Ein Imbiss versorgt alle zum Badespaß mit den Klassikern – von Pommes bis zum Eis. Eintritt kostet wie in allen Bädern der Berliner Bäder-Betriebe 6,50 Euro und ermäßigt 3,80 Euro. Einziges Manko: Kurz nach den Sommerferien endet der Spaß bis zum nächsten Jahr.

Maaya/ Haubentaucher (Friedrichshain)
Eine Alternative zum klassischen Freibad ist der Pool auf dem RAW-Partygelände. Im Sommer bietet Streetart mit Industriecharme die perfekte Kulisse für den urbanen Urlaub. Der einstige Open-Air-Club Haubentaucher ist nun Teil von Maaya und mit African Vibes erfüllt. Ansonsten bleibt auf einer Fläche von 4.500 Quadratmetern alles wie gehabt: Du kannst es dir auf den Sonnenliegen gemütlich machen, chillen, dich an der Bar mit Cocktails oder Snacks versorgen und Beachvolleyball spielen. Tagsüber zum Pool-Day von 12 bis 17 Uhr beschallt meist eine DJane das Sonnendeck, am Abend finden zahlreiche Events statt. Wegen der Veranstaltungen gibt es keine festen Öffnungszeiten, checke am besten vorher die Webseite oder Instagram.
Du möchtest lieber in der Natur baden? Dann klick dich in unsere Top-10-Listen mit Naturbadestellen in Berlin und Badeseen in Brandenburg!





