• Montag, 26. Januar 2015
  • von Jan-Peter Wulf

QIEZ-Blogger: nomyblog

Dreimal frisches Grünes in Berlin

  • Grüne Smoothies
    Foto: nomyblog - ©nomyblog

Nicht nur zum Jahresanfang wächst das spontane Bedürfnis nach Frischem, Rohem, Fruchtigem und Gemüsigem zum Essen und Trinken. Drei Tipps für Gesundes unterwegs in Berlin.

1. Das Daluma

Daluma. (c)nomyblog Daluma. (c)nomyblog
Daluma auf dem Weinbergsweg ist quasi umzingelt von Frühstückscafés, Eisdielen und Restaurants — und sticht mit seinem Angebot grün heraus: Grünkohl, die Palme des Nordens, gibt es hier nicht nur im Salat, sondern auch im Smoothie. Alle Säfte werden kalt gepresst und haben extravagante Kombinationen wie Matcha-Paranussmilch-Vanilleschote-Meersalz-Kokosblütenstaub. Es gibt Hauptgerichte, die man sich aus verschiedenen Basismixen (z.B. Linsen oder Reis) selbst zusammenstellt, Suppen, Frühstück und Kuchen. Auch zum Mitnehmen und geliefert wird ebenfalls. Ein sehr stylisches, "mittiges" Konzept, um mich herum wird über Trainieren im Soho House gesprochen und jemand erzählt auf Englisch, dass er gerade ein total großes Fotoshooting macht, es ist Modewoche. Gesessen wird auf einem treppenartigen Aufbau, es ist eng und zu laut für meinen Geschmack, es erinnert mich vom Hipnessgrad an Joe & The Juice, wobei man seine Gäste dort noch mit EDM-Beschallung malträtiert. Ich schraube meinen leckeren und pikanten "Run Forest" mit Fenchel, Stangensellerie, Apfel, Spinat, Gurken, Ingwer, Zitrone und Petersilie zu und trinke ihn unterwegs weiter.
Daluma, Weinbergsweg 3, 10119 Berlin


2. Funk You

Funk You. (c)nomyblog Funk You. (c)nomyblog
Der Mitarbeiter auf dem wieder mal überfüllten Breakfast Market neulich hat mir etwas leid getan: Dauereinsatz an der Hand-Orangenpresse, nur weil Menschen wie ich am Sonntagmorgen dringend etwas gegen den Samstagabend davor brauchen. Hoffentlich hat er keinen Tennisarm. Wenn doch, gibt es im Stammladen in Friedrichshain sicher auch für ihn das richtige Säftchen, um die Muskeln wieder fit zu machen: Bei Funk You gibt es "flüssiges Food" mit Grünen Smoothies in verschiedenen Ausfertigungen, klassischen Smoothies, Superfood-Smoothies mit Goji-Beeren oder Spirulina-Blaualgen. Wer "festes Food" möchte: Sandwiches, Salate, Reisgerichte und Suppen sowie Frühstück stehen auf der Karte.
Funk You, Gärtnerstraße 21, 10245 Berlin 


3. Liquid Garden

Liquid Garden. (c)nomyblog Liquid Garden. (c)nomyblog
Seit November 2014 gibt es diese Anlaufstelle für frisches Grünes im Prenzlauer Berg: Sechs Smoothies, hier heißen sie "Vitalstoffdrinks" stehen auf der Tafel des Liquid Garden, die jeweils aus rund einem Dutzend (!) Einzelkomponenten bestehen. So kommen in den "Brainjuicer" nicht nur Bananen, Ananas und Kiwi, sondern auch noch Zucchini, Mangold, Wirsing, getrocknete Mango, Minze, Goji-Beeren, Spirulina-Algen, Reis und Kokos-Milch. Alle Zutaten in Bio-Qualität, und die Becher sind zu 100% kompostierbar, ein grüner Pluspunkt. Die Produkte sind Hybride zwischen Food und Beverage, nach einem Glas hat man quasi eine komplette Mahlzeit intus. Ganz gemütlich eingerichtet ist der Laden auch. Schöner Zuwachs für die Stargarder Straße.
Liquid Garden, Stargarder Straße 72, 10437 Berlin

 

Nachtrag: Eigentlich sollten hier fünf Tipps stehen. Doch die Rawsome Factory, Produzent von Säften und Rohkost-Food mit Verkaufsstelle im Le Labo macht auf unbestimmte Zeit Pause, und der Saft-Shop Wild.Kräuter hat sein Ladengeschäft in Kreuzberg wieder geschlossen — online wird aber weiterverkauft. Bald einen eigenen Shop eröffnen wird hingegen LA Cold Press, ein Hersteller kaltgepresster Säfte, die man zurzeit u.a. in der Markthalle und im The Barn kaufen kann. 

Wer grüne Smoothies und Säfte nicht nur beim Ausgehen, sondern auch zu Hause genießen möchte, bereitet sie einfach selbst zu. Der ebenfalls in Berlin ansässige Smoothie-Blogger Stefan Ansahl hat eine Sammlung mit Smoothie-Rezepten sowie zahlreiche Zubereitungstipps zusammengetragen. Neben einem geeigneten Mixer werden für die Zubereitung nur noch frische Zutaten benötigt, zu denen vorrangig grünes Blattgemüse, Früchte und Wasser zählen. 


Dieser Artikel wurde uns zur Verfügung gestellt von nomyblog

DALUMA

Weinbergsweg 3
10119 Berlin

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Quelle: nomyblog
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