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Darum ist es im Boxhagener Kiez am schönsten

Darum ist es im Boxhagener Kiez am schönsten
Die bunte Hauswand in der Kreutziger Straße fasst den Kiez rund um den Boxi treffend zusammen: bunt, skurril und auf keinen Fall langweilig.
Exzessive Partys, grölende Touristen und genervte Anwohner. Daran denken wohl die meisten Berliner, wenn sie "Simon-Dach-Straße" hören. Hier haben wir zehn Gründe, die beweisen, dass der Kiez zwischen Warschauer Straße und Ostkreuz auch ganz anders kann.

1. … weil hier so viele verschiedene Kulturen aufeinander treffen. Von der vietnamesischen Nachbarin über den türkischen Cafébesitzer bis zu den englischen Touristen; jeder hat seine Geschichte zu erzählen. Immerzu lernt man neue Leute und Kulturen kennen, so wird es nie langweilig.

2. … weil man frei ist. Der Boxhagener Kiez ist nicht nur Zuhause von Menschen verschiedenster Nationen, sondern auch verschiedenster Lebensweisen. Egal ob Familie, Ur-Berliner, Punk oder Hippie; jeder ist willkommen und kann hier seine Lebensvorstellungen verwirklichen. Hier kannst du offen deine Meinung sagen und deiner Leidenschaft nachgehen.

3. … weil der ganze Kiez ein einziges Kunstwerk ist. Es bleibt kein Platz für graue Flecken. Überall kleben bunte Plakate und Graffitis verzieren die Wohnhäuser.

Abschnitt einer Hausfasse, auf der sich bunte Plakate, Sticker und Graffitis befinden.

Die Fassade des Kinos Intimes sieht jeden Tag anders aus; täglich kommen neue Sticker, Plakate und Graffitis hinzu.

4. … weil überall Musik läuft, ob in den Kneipen, auf dem RAW-Gelände oder von den Straßenmusikern.

5. … weil man sonntags auf dem Flohmarkt am Boxi zwischen alten Mänteln, Untertassen und 70er Jahre Schallplatten immer fündig wird. Außerdem gibt es dort am Samstag seit über 120 Jahren einen Wochenmarkt.

6. … weil du beim Schlendern durch die Straßen von verschiedensten Gerüchen gelockt wirst. Sei es der Döner von Avci oder der Duft von frisch gebackenem Teig aus dem Waffeleisen; aber am einladensten ist wohl der süße Geruch von Nuts & Co., der einem schon aus 20 Metern Entfernung das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

 

7. … weil man den Kiez hass-liebt. Zugegeben: Manchmal kann es schon nerven, wenn man sich mit Ellenbogen durch die Touristen- und Hipstermassen drängeln muss oder zwischen Dönerresten und zerbrochenen Schnapsflaschen auf die M13 wartet. Aber irgendwie gibt dieses Dreckige dem Kiez seinen Charakter und irgendwo ist es wieder hipp.

8. … weil du an jeder Ecke frühstücken kannst und das zu fairen Preisen und mit einer tollen Atmosphäre, wie im Café Intimes. Abends bieten sich viele internationale Restaurants an, wie das Papa No, Lion Burger und das Ristorante Vira oder du wählst zwischen einer der vielen Bars und Kneipen.

9. … weil es in jedem Haus süße Boutiquen und Kram-Läden gibt. Im Antike Warehouse  lohnt es sich immer, nach Antiquitäten zu stöbern, Big Brobot ist die beste Anlaufstelle für Last-Minute Geschenke und die schönsten Vintage-Klamotten bekommst du bei Fluffy.

Im Anike Warehouse findet man viele Shabby Chic Möbel.

 

10. … weil man in den Seitenstraßen gut vor dem Touristentrubel fliehen kann. In der grünen Knorr-Promenade oder der Kreutziger Straße mit den früher besetzten Häusern vergisst man den ganzen Hype um die Simon-Dach-Straße ganz schnell.

Darum ist es im Boxhagener Kiez am schönsten, Simon-Dach-Str. 39, 10245 Berlin

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