Gastro-Tipp

Neu in Friedrichshain: Italien trifft Levante im MINA

MINA Ristorante
Direkt an der East Side Gallery liegt das Mina Ristorante mit besten Spreeblick. Der edle Gastraum, die sonnige Terrasse, die mediterrane Kulinarik und das kosmopolitische Flair machen das neue Restaurant zu einem beliebten Hotspot im Ostteil der Stadt. Wir waren vor Ort ...

Lage, Lage und nochmal Lage – die wichtigsten Kriterien für eine Top-Location erfüllt das neue MINA bereits. Das Restaurant befindet sich nämlich im Pier 61/64, dem neuen Wasserfrontgebäude schräg gegenüber vom Ostbahnhof, und bietet einen 1A-Spreeblick. Der Gastraum erstreckt sich entlang einer bodentiefen Fensterfront – nur zwei Meter über der Wasseroberfläche. Bei gutem Wetter sind die Fenster geöffnet und die gemütliche Terrasse am Flussufer lädt zusätzlich zum Verweilen ein. Urbane Idylle, wohin das Auge schaut: Die Weite des Himmels, die Bäume und die umliegenden Hochhäuser spiegeln sich im Wasser. Und noch ein Superlativ: Von hier aus genießt du vermutlich den schönsten Sonnenuntergang der Stadt. Einfach traumhaft!

Doch auch bei Regenwetter ist das MINA einen Besuch wert: Kaffeehaus-Stühle, gemütliche Sofas, große Marmortische, Kacheln an den Wänden, viele Pflanzen und ein schicker Terrazzo-Boden machen den Ort zu einer stilvollen Location. Der Gastraum ist in den Farben Grün, Weiß und Gold gehalten und vermittelt eine angenehme Eleganz, ohne dabei zu pompös zu wirken. Dank der offenen Küche kannst du dem kreativen Team über die Schulter schauen. Auffällig ist auch die Nudelmaschine, die zur Hauptgeschäftszeit stetig in Benutzung ist.

Da schmeckt das Meer: Spaghetti alle vongole im Mina Ristorante.

Die Küche im MINA ist italienisch-levantisch, was sich auch in der Biografie der Inhaber widerspiegelt. Mikhail Mnatsakanov kommt aus einer armenischen Gastronomenfamilie; sein Vater war ein berühmter Fernsehkoch in Russland und hat in St. Petersburg die ersten Restaurants gestartet. Vor einigen Jahren eröffneten Vater und Sohn das Restaurant Mine in Charlottenburg, welches mittlerweile zu den besten Edel-Italienern der Hauptstadt gehört. Auch MINA-Küchenchef Nicolas Lorieux kochte bereits im Mine in St. Petersburg und ist ein wichtiger Teil des MINA-Teams.

Doch nun zum Essen: Wir starten mit einem hauchdünnen knusprigen Brot, das von aufgeschäumtem Ziegenkäse begleitet wird – köstlich! Weiter geht’s mit dem Hummus, der mit zart-aromatischem Lammfleisch daherkommt (18 Euro) – eine wirklich sehr gelungene Kombi. Wir bestellen auch die fluffige, hausgemachte Focaccia und den Antipasti-Klassiker Vitello Tonnato (16 Euro). Beides überzeugt auf Anhieb, auch wenn unser Highlight die gebratenen Artischocken mit Parmesan (18 Euro) sind. Der leicht bittere Geschmack der Artischocke wird durch eine angenehme Zitrus-Note ergänzt und erhält dank Parmesan einen würzigen Umami-Kick.

Hummus next level: Das zart-aromatische Lammfleisch verleiht dem Orient-Klassiker eine besondere Note.

Wie bereits erwähnt: Die Pasta wird im MINA selbsthergestellt. Somit gönnen wir uns als Hauptgang gleich zwei Varianten: Die Maccheroncini werden in einer pikanten Tomatensauce mit zartem Krabbenfleisch serviert (39 Euro), während die Tortelli mit Burrata und schwarzem Trüffel (32 Euro) ein vollmundiges Gesamterlebnis bieten. Zum krönenden Abschluss trinken wir noch einen Limoncello und teilen uns eine Panna Cotta mit Erdbeeren, die haben ja schließlich auch Saison. Und beenden dann ein tolles Dinner mit einem nächtlichen Spaziergang entlang der Spree bis zur Oberbaumbrücke. Hier kannst du bei Live-Musik die Berliner Sommernacht ausklingen lassen, eine lange Friedrichshainer Partynacht starten oder ganz entspannt nach Hause fahren.

MINA Ristorante, Mühlenstraße 64, 10243 Berlin

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täglich von 12:00 bis 0:00 Uhr

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