• Samstag, 29. März 2014
  • von K. Wagner, K. Döhring

Top-Listen

Die besten Clubs in Friedrichshain

  • Berghain Berlin
    Das weltberühmte Berghain mit dem üblichen Anblick: eine gefühlt kilometerlange Schlage. Foto: dapd - ©Steffi Loos

Tanzen gehen kann man in Berlin in jedem Bezirk. Die Club-Dichte ist jedoch in Friedrichshain wohl am höchsten. Allein an der Ausgehmeile Revaler Straße, auch "Techno-Strich" genannt, reihen sich mindestens zehn wummernde Schuppen aneinander. Und auch das weltberühmte Berghain steht gleich in der Nähe, an der Grenze zu Kreuzberg. Wer hier feiern geht, braucht keine glattpolierte Tanzfläche oder Spiegel an den Wänden. Er gibt sich auch mit bröckelndem Putz und durchgesessenen Sofas zufrieden.

Suicide Circus

Wer am Wochenende mal früh raus und an der Warschauer Straße umsteigen muss, hört im Sommer, wie die Party im Suicide Circus immer weiter geht. Dann schallt der Minimal Techno oft noch bis mittags zur Brücke herüber. Dieser Laden ist von der Lage her der erste Club auf dem Techno-Strich - und damit auch oft die erste Adresse für Touri-Gruppen, die sich amüsieren wollen. Aber auch bei den BerlinerInnen ist der Suicide Circus weiterhin beliebt, vor allem mit der großen Open-Air-Fläche im Sommer. Von Mittwoch bis Sonntag zur Afterhour steigen hier die Techno-Partys - zu besonderen Anlässen auch mal drei Tage durchgängig.
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Cassiopeia

Auf dem RAW Gelände trohnen so einige Clubs, denen das Feiervolk am Wochenende die Bude einrennt. Das Cassiopeia wird vor allem jeden ersten Freitag im Monat von Hobbyrockern und 80ies Fans erschüttert. College Rock heißt die Partyreihe, die Anfang des Monats zahlreiche Partylöwen hinter dem Ofen hervorlockt. Auf zwei Etagen gibt es zwei Dancefloors. Das Berliner Kultgetränk "Pfeffi" geht nirgends so oft über den Tisch wie hier. Tagsüber kann hier außerdem geklettert und im Sommer der Abend mit einem Film im Freiluftkino gestartet werden.
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Astra Kulturhaus

Das Astra Berlin ist den meisten nur als Konzerthaus bekannt. Doch mindestens einmal im Monat, samstags oder sonntags, finden Freunde der trashigen Popmusik auf dem riesigen Dancefloor Anschluss an das Partyvolk. Die legendäre "Party Party Hits Hits"-Reihe gibt allen Wochenendjunkies einen Grund nach Friedrichshain zu kommen oder dort zu bleiben. Lässige Barfrauen und -männer unterstreichen das rockige Flair des Konzert- und Kulturhauses Astra. "Party Party Hits Hits" ist natürlich nicht die einzige Veranstaltungsreihe, die das Kulturhaus zu bieten hat. Wer aber die doppelte Dröhnung Party und die Zwillingsdosis Hits braucht, kann hier sicher sein, sie zu bekommen!
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Bar zum schmutzigen Hobby

Berliner Persönlichkeiten zeigen ihren Kiez

Barbie Breakout zeigt, wo es rougher zugeht

Mitte
Dragqueens, Popmusik und Discokitsch dürfen in dieser Gaybar erwartet werden. Nicht nur Homosexuelle, sondern alle Feierwütigen sind herzlich willkommen, zwischen Promifotos und Sexbildchen über die Strenge zu schlagen. Die musikalische Bandbreite reicht von Britney Spears über FloRida bis hin zu Abba und entlockt sogar dem spießigsten Tanzmuffel ein paar geile Moves! Mittwochs ab 21 Uhr trommelt Nina Queer alle Klatschtanten und Promikenner für das Glamourquiz zusammen. Etliche Fragen rund ums Thema High Society werden da von der Berliner Nighlife-Queen in das erwartungsvolle Publikum geworfen. Samstags und sonntags können ab 18 Uhr Cocktails geschlürft werden. Richtig wild wird es dann ab 22 Uhr. Dann kann man schon mal auf berühmte Gäste wie Wolfgang Joop, Wilson Gonzalez Ochsenknecht oder Eva Padberg treffen. Der Eintritt ist immer frei!
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Rosis

Das Rosis gehört aufgrund seiner Lage in der Revaler Straße auch noch zum Techno-Strich, allerdings herrscht hier schon eine andere Stimmung als unter den aufgeladenen Techno-Fans. Das Musik-Programm reicht von Indie über Electro und House bis hin zu Drum and Bass, Reggae oder Dancehall, meist auf zwei Tanzflächen. Und auch das Publikum ist entsprechend durchmischt. Im Außenbereich gibt es zusätzlich zur Tanzfläche noch eine Tischtennisplatte, einen Kicker-Tisch und der nächtliche Hunger kann mit einem Happen vom Grill gestillt werden. So entsteht hier oft eine gemütliche Gartenparty-Atmosphäre, mit Speis und Trank, lustigem Gespräch und reichlich Tanz.
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Süß war gestern

Auch in der Wühlischstraße geht es etwas gelassener zu. Das "Süß war gestern" ist gleichzeitig Bar und Club. Hier herrscht meist eine nachbarschaftliche Kiez-Atmosphäre mit buntem Publikum. Da gibt es solche, die in High Heels oder Hemd auftauchen, aber auch welche, die noch den Kapuzenpulli vom Nachmittag anhaben. In den Räumen mit Sofas, Kicker und sogar Nintendo kommt dadurch fast eine Stimmung von Uni-Party oder Feier im Gemeinschaftsraum des Wohnheims auf. An allen Abenden und Nächten legen DJs auf - meist elektronisch. Besonders an den Wochenenden wird es hier sehr voll und der Flirt-Faktor steigt beachtlich.
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Salon zur Wilden Renate

Die Wilde Renate wohnt in Alt-Stralau in einer typischen Berliner Mietskaserne. In dem leerstehenden Haus erstreckt sich der Club über mehrere Etagen und den Hof. Im Erdgeschoss gibt es eine gemütliche Bar, die schon vor Partybeginn geöffnet ist. Über das Treppenhaus geht es dann "in die Wohnung" zu den Tanzflächen. Zur Straße hin befinden sich drei mit offenen Türen verbundene Zimmer. Wo früher die Herrschaften des Hauses wohnten, wird jetzt zu unterschiedlicher Musik getanzt, gequatscht und geflirtet. Eine weitere Bar befindet sich im "Berliner Zimmer", so werden die, damals als Empfangs- und Aufenthaltsraum genutzten, Zimmer mit großem Fenster zum Hof genannt. In den kleinen hinteren Kammern wohnte und arbeitete früher das Dienstpersonal, daran erinnert noch eine kleine Kochstelle im letzten Raum. Heute machen Renates Gäste hier Pausen vom Tanzen oder entdecken mit großen Augen eine Kammer voller Gymnastikbälle. Die DJs spielen übrigens das bekannte Gemisch elektronischer Musik und für Sommer-Open-Airs gibt es einen besonders schön gestalteten Hof.
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Berghain

Nicht nur einer der besten Clubs in Friedrichshain: Das Berghain wurde 2009 sogar vom britischen "DJMag" zum besten Club der Welt erklärt. Der legendäre Club ist nicht nur für seine tagelangen Partys und sexuelle Ausgelassenheit berühmt, sondern vor allem durch die exklusive Türpolitik des knallharten Chef-Türstehers Sven Marquardt. Wer in Suchmaschinen "Wie komme ich ins Berghain" eingibt, gelangt auf so einige Artikel – Garantie gibt es allerdings nie. Der Club, dessen Name sich von seiner Lage zwischen Kreuzberg und Friedrichshain ableitet, befindet sich in einem denkmalgeschützten ehemaligen Heizkraftwerk. Das heißt: hohe Decken, steinerne Säulen und Stahltreppen zwischendrin – eine Location, die für die Nutzung für Technopartys fast schon prädestiniert ist. Die dauern von Freitag bis Montag und wer es trotzdem nicht hineinschafft, kann sich vielleicht mal unter der Woche den Club bei einem Konzert von innen anschauen.
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Quelle: QIEZ
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