Schon vor rund drei Jahren kam Poutine als Trendfood in Berlin an. Wenn du den kanadischen Pommes-Klassiker mit Käse und Bratensauce bis jetzt noch nie probiert hast, kannst du’s jetzt in einer ganz neuen hippen Anlaufstelle tun: der Pommesmanufaktur Frittenwerk. Die hat Anfang März an der Friedrichstraße, Ecke Mohrenstraße eröffnet, schon die 19. Filiale deutschlandweit, und bietet dir jede Menge kreative Pommes-Kreationen.

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Du wählst aus, ob du die normalen, handgeschnittenen Hausfritten magst, Süßkartoffeln oder die Knoblauchvariante und dann geht’s ans Topping: Ob Classic Quebec Poutine mit Bratensauce und Mozzarella, im Montreal-Style mit Champignonsauce oder Pink Persia mit Hummus und Falafel – die Auswahl, auch in vegan und vegetarisch, ist beachtlich, also nix für Entscheidungsproblematiker.

 

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Wir haben uns für Chicken Shawarma Poutine entschieden, mit gut würzigem Hähnchenfilet, Tomaten-Avocado-Gurken-Salat, Paprika-Chili-Dip und Zitronen-Aioli (für 8,30 Euro), die uns glatt mal kurz gedanklich irgendwo an einen Strand gebeamt und glücklich gemacht hat, und für die Bolofritten mit leicht scharfer, veganer Bolognese (für 7,20 Euro), ebenfalls sehr lecker, gerade mit Knoblauchfritten als Grundlage. Was du wissen solltest: Die Pommes matschen darunter richtig schön ein. Wenn du deine Fritten lieber knusprig magst, bestellst du vielleicht doch eher die ganz klassische Variante (für 3,50 Euro). Richtig gut fanden wir den Alabama White BBQ-Dip mit seiner cremig-würzigen Note – die Saucen entstehen nach eigenem Hausrezept. Wenn dir der Sinn eher nach etwas Gesundem steht: Auf der Karte findest du auch Bowls wie die Avocado-Chicken-Bowl oder die vegane Rainbow Bowl (ab 9 Euro).

Leider kannst du das Stylo-Interior mit viel Holz und Moos an den Wänden nur beim Abholen deiner Fritten kurz genießen, drinnen essen ist ja leider nicht. Dafür soll es aber bald eine Terrasse mit 67 Sitzplätzen geben.

Und ganz wichtig noch an dieser Stelle: Fast Food-Konsum muss nicht zwangsweise zu Plastik-Müllbergen führen. Im Frittenwerk kommt zumindest alles in 100 Prozent biologisch abbaubaren Verpackungen daher – vom Holzbesteck bis zum Pommes-Schiffchen-Karton.

Filiale No. 20 steht übrigens auch schon in den Startlöchern: Sie eröffnet in wenigen Wochen im Foodcourt der Mall of Berlin.

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