1. Die richtige Ausstattung
Besonders wichtig beim Gassigehen im Dunkeln ist die richtige Ausstattung. Ein Leuchthalsband, ein LED-Geschirr oder eine kleine Leuchte am Geschirr macht deinen Hund auch bei schlechten Lichtverhältnissen besser sichtbar.
Qiez zu Google hinzufügenViele LED-Modelle lassen sich per USB oder Akku aufladen und brauchen keine Batterien. Gerade für regelmäßige Abendrunden kann das praktisch sein.
Alternativ oder zusätzlich kannst du auf reflektierende Halsbänder, Geschirre oder Westen setzen. Dabei kommt es auf die Größe der reflektierenden Fläche an. Ein Geschirr oder eine Weste ist oft besser sichtbar als ein schmaler Reflektor am Halsband.
Bei Hunden mit langem oder lockigem Fell kann ein Leuchthalsband allerdings teilweise verdeckt werden. Ein leuchtendes Geschirr oder eine Warnweste ist dann eine gute Alternative, weil die Lichtquelle besser sichtbar bleibt.
Berliner Tipp: Passende Ausstattung bekommst du auch in Berliner Hundeläden. Beim Kiezhund Hundeshop gibt es unter anderem Hundezubehör für den Alltag. Der Shop hat Standorte in Mitte, Friedrichshain und Moabit.
Auch bei DOGSTYLER Berlin in Zehlendorf findest du Leinen, Halsbänder und Geschirre sowie weiteres Hundezubehör. Passende Ausstattung bekommst du auch in Berliner Tierbedarfsmärkten, wie bei Fressnapf und DAS FUTTERHAUS. Je nach Filiale kann das Sortiment variieren.
2. Bleib auf beleuchteten Wegen
Nicht jeder Berliner Park ist nachts komplett beleuchtet. Für öffentliche Grünanlagen besteht grundsätzlich keine allgemeine Verpflichtung zur Beleuchtung.
Es gibt aber Parks mit beleuchteten Hauptwegen. Ein Beispiel ist der Park am Gleisdreieck: Dort werden Hauptwege und Plätze beleuchtet, während größere Bereiche des Parks bewusst dunkel bleiben.
Auch im Görlitzer Park wurden die bereits beleuchteten Wege durch zusätzliche Lichtpunkte ergänzt. Dazu gehören unter anderem die Hauptwege und der Zugang von der Falckensteinstraße.
Für deine Gassirunde bedeutet das: Wenn du abends durch einen Berliner Park möchtest, orientiere dich möglichst an beleuchteten Hauptwegen. Dunkle Abkürzungen durch Grünanlagen sind dagegen keine gute Idee, wenn du den Weg und deinen Hund schlecht überblicken kannst.
3. Hund an der Leine führen
In Berlin gilt grundsätzlich eine allgemeine Leinenpflicht. Dein Hund muss im gesamten Stadtgebiet an die Leine, ausgenommen sind ausgewiesene Hundeauslaufgebiete und Hundefreilaufflächen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Befreiung von der Leinenpflicht möglich.
Gerade im Dunkeln ist die Leine praktisch: Wenn plötzlich ein Fahrrad, ein anderer Hund oder ein Mensch aus einer schlecht einsehbaren Ecke kommt, kannst du schneller reagieren.
Die genauen Regeln und Voraussetzungen findest du auf der offiziellen Seite von Service Berlin: Leinenpflicht für Hunde in Berlin

4. Hundeauslaufgebiete kennen
Gerade im Dunkeln ist es sinnvoll, die Gegend und die Grenzen eines Hundeauslaufgebiets zu kennen, bevor du dort mit deinem Hund unterwegs bist.
Eine Übersicht mit Karten der einzelnen Hundeauslaufgebiete findest du bei den Berliner Forsten. Dort kannst du vorab prüfen, wo dein Hund frei laufen darf und wo die Grenzen des jeweiligen Gebiets liegen.
Beliebt ist zum Beispiel das Hundeauslaufgebiet im Grunewald. Auch hier gilt: Nicht jeder Bereich gehört automatisch zum Auslaufgebiet. Gekennzeichnete Naturschutzgebiete und andere ausgeschlossene Bereiche müssen weiterhin beachtet werden.
Gerade im Dunkeln lohnt sich deshalb ein Blick auf die Karte, bevor du eine neue Strecke ausprobierst.
5. Pass auf Berlins Radwegen auf
Auf Berlins Radwegen und gemeinsam genutzten Wegen kann es gerade im Dunkeln schnell unübersichtlich werden. Fahrräder sind oft leiser und schwerer zu erkennen.
In öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen dürfen Fahrräder grundsätzlich nur auf gekennzeichneten Wegen fahren. Auf manchen Hauptwegen sind sie erlaubt, dabei haben Fußgänger Vorrang.
Halte deinen Hund auf solchen Wegen möglichst nah bei dir und achte besonders an Kreuzungen und Übergängen auf den Radverkehr. Ein Leuchthalsband oder reflektierendes Geschirr macht deinen Hund zusätzlich besser sichtbar.
Auch beim Überqueren von Straßen solltest du besonders aufmerksam sein. Gerade bei Dunkelheit und schlechtem Wetter können andere Verkehrsteilnehmer euch schlechter erkennen.
6. Lieber eine Runde durch den Kiez
Für die letzte Gassirunde musst du nicht jedes Mal einen großen Berliner Park ansteuern. Gerade wenn es bereits dunkel ist, kann eine kürzere Runde durch deinen Kiez die angenehmere Wahl sein.
Orientiere dich dabei an gut beleuchteten Straßen und Wegen, die du bereits kennst. So weißt du, wo Kreuzungen, Baustellen oder unübersichtliche Stellen liegen und kannst deinen Hund besser im Blick behalten.
Wenn du trotzdem einen Park nutzen möchtest, informiere dich vorher über die Strecke und die Beleuchtung. Denn auch in Berliner Parks sind nicht alle Wege beleuchtet.
7. Taschenlampe einpacken
Nicht jeder Weg durch eine Berliner Grünanlage ist beleuchtet. Gerade auf dunkleren Abschnitten kann eine kleine Taschenlampe deshalb hilfreich sein. Sie hilft dir, Unebenheiten zu erkennen und nach dem Häufchen deines Hundes zu schauen.
Für längere Runden durch Berliner Parks oder Waldgebiete kann eine Stirnlampe praktisch sein. So hast du beide Hände für Leine und Hund frei. Für eine kurze Runde durch den Kiez reicht meist eine kleine LED-Taschenlampe.
Auch dein Handy solltest du dabeihaben. Wenn du eine neue Strecke ausprobierst, kannst du damit schnell die Route prüfen oder dich orientieren.
So wird die Berliner Gassirunde im Dunkeln entspannter
Ob durch den Kiez oder einen Berliner Park: Im Dunkeln lohnt es sich, auf beleuchtete und dir bekannte Wege sowie die passende Ausstattung zu achten. Mit Leine, Licht und etwas Vorbereitung kannst du die Gassirunde auch in der dunklen Jahreszeit entspannt angehen. So behältst du deinen Hund auch bei schlechten Sichtverhältnissen besser im Blick und bist unterwegs gut vorbereitet.






