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Top 10: Die besten Gay-Bars in Berlin

Top 10: Die besten Gay-Bars in Berlin
Ob wilde Partylaune oder gediegener Bar-Talk: die besten Gay Bars der Stadt bieten für jeden das passende Ambiente.
Die queere Hauptstadt-Szene ist weltbekannt und ständig in Bewegung. Einige Bars für Schwule, Lesben und andere Feierlaunige haben sich als feste Größe etablieren können: ob plüschig-trashig, hip oder einfach richtig gemütlich – unsere Favoriten...

Südblock (Kreuzberg)

Direkt am Kottbusser Tor liegt diese gut besuchte Queer-Location, die irgendwo zwischen Bar, Café und Club einzuordnen ist. Über dem großen Biergarten erheben sich die Hochhäuser des sozialen Wohnungsbaus. Hier spürt man die Kreuzberger Gegensätze noch hautnah. Tagsüber gibt es Frühstück, Lunch, Kuchen und kleine Gerichte. Nachts verwandelt sich der Ort je nach Veranstaltung in eine Party-, Konzert– oder Theaterbühne. Es gibt Karaoke-Abende oder Voguing-Nights. Das Programm ist so bunt wie das Publikum von jung bis alt. Die Macher selbst sind sozial engagiert. So finden im Südblock regelmäßig auch Hartz IV-Beratungen, Podiumsdiskussionen oder Soliveranstaltungen statt.
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Möbel Olfe (Kreuzberg)

Die unaufgeregte Trinkhalle ist meistens rammelvoll (vor allem donnerstags), verraucht und liegt etwas versteckt hinter dem Kottbusser Tor. Preistechnisch ziemlich moderat, stimmungsmäßig immer bombig. Dienstags findet man hier überwiegend Frauen, donnerstags eher schwule Männer mit Bärten. Sitzplätze gibt es kaum, die Wodka-Auswahl ist legendär und das Bier fließt in Strömen. Das Bar-Personal im Möbel Olfe ist eigentlich immer relaxt und gut drauf. Fazit: verlässlich gute Bar mit cooler Musik und hohem Flirtfaktor.
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The Coven Bar (Mitte)

Stylische, intime und in dunklen Tönen gehaltene Bar in der Nähe des Hackeschen Marktes. Das Interior-Design changiert zwischen elegant und industrial. Die beiden gut aussehenden Betreiber mit Rauschebart sind wirklich charmante Gastgeber und haben einen dieser seltenen Orte geschaffen: Eine stilvolle Gay-Bar mit Premium-Alkohol und klassischem Cocktail-Angebot vom Whisky Sour bis zum Moscow Mule. Sehr gut zusammengestellte Musik, die eher Electro-lastig ist: zum Reinhören und Einstimmen auf Soundcloud. Die coole, entspannte The Coven Bar ist definitiv immer einen Besuch wert!
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Kumpelnest 3000 (Tiergarten)

Ein Klassiker unter Berlins Absturzbars. In den 1980ern in den ehemaligen Räumen eines Puffs als Kunstwerk eröffnet, feiert hier seit jeher die bunt gemischte queere Subkultur. Karl Lagerfeld inszenierte im laufenden Betrieb sogar mal ein Shooting mit Claudia Schiffer und der transsexuellen Zazie de Paris. Das Ambiente: kitschig bis trashig mit einem Hauch Glamour. Im Kumpelnest 3000 ist es meistens rappelvoll und die Hemmschwelle niedrig. Ein verrückter Laden, in dem jeder willkommen ist – ob jung, ob alt, ob Freak oder Spießer.
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Hafen (Schöneberg)

Eine Institution und der Fels in der Brandung vom Schöneberger Gay-Kiez. Die Bar ist ziemlich klein, deshalb bildet sich im Sommer meistens eine riesige Menschentraube vor dem Hafen auf dem Bürgersteig. In den Wintermonaten finden unregelmäßig Veranstaltungen statt oder es legen DJs auf. Legendär ist die jährliche Party zum „Koninginnedag“, dem Geburtstag der holländischen Königin am 30. April. Ideal für den Start in die Nacht oder für einen Absacker zum Schluss.
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Roses (Kreuzberg)

Wer noch nie im Roses war, hat das schwule Kreuzberger Nachtleben nicht wirklich kennengelernt. Das plüschige Bar-Urgestein ist komplett mit kitschiger Deko überfrachtet. Überall bunte, blinkende Lichter, Bilder und Flokatis. Ein wundersamer Ort mit speziellem Publikum – schillernde Drag Queens, besoffene Kiez-Gewächse oder schöne Hipster. Die Bar ist winzig, näher kommt man sich hier also schon allein wegen der Enge. Laut, schrill und unkonventionell. Ideal für einen wilden Absturz.
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Ein von @_stevenwalker_ geteilter Beitrag am

24. Jun 2017 um 14:32 Uhr

 

Ficken3000 (Neukölln)

Eine der wenigen schwulen Bars im Neuköllner Einzugsgebiet. Der Name Ficken3000 provoziert: Lange Zeit war die Außen-Leuchtreklame ein beliebtes Fotomotiv, bis sie fast unkenntlich gemacht wurde – vermutlich aufgrund von Beschwerden. Auch wenn es im Untergeschoss ein dunkles Labyrinth für amouröse Abenteuer gibt, ist der Name doch nicht ausschließlich Programm. Die Bar mit Tanzfläche und Diskokugel könnte fast als kleiner Club durchgehen. Regelmäßig finden hier diverse Veranstaltungen statt: von Elektro-Partys für Neuköllner Hipster bis zum orientalischen Event mit arabischer Popmusik. Tipp: Dienstags ist Lohntütenball – 2 for 1 die ganze Nacht und daher immer brechend voll.
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Himmelreich (Friedrichshain)

Entspannte Café-Bar mit Vintage-Möbel und vielen Sitzgelegenheiten zum Abhängen. Das Himmelreich liegt direkt auf der Friedrichshainer Simon-Dach-Partymeile. Dementsprechend ist der Laden eigentlich immer gut besucht, vor allem am Wochenende. Das Publikum ist bunt gemischt. Bisweilen verirren sich auch unwissende Touristen hierher, die dann mitunter überrascht sind, in einer Homo-Bar gelandet zu sein. Mittwochs ist 2-4-1 Happy Hour.
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Saint Jean Bar (Mitte)

Einige behaupten, hier gäbe es die schönsten Männer Berlins. Die schicke Saint Jean Bar im Souterrain ist ziemlich klein, dunkel und vor allem am Wochenende sehr gut besucht – mit Stammgästen und Touristen, die am Design-Holztresen ein kühles Bier oder klassische Cocktails und Longdrinks bestellen. Gut für alle Nichtraucher: Aufgrund zahlreicher Beschwerden haben die französischen Betreiber entschieden, dass Rauchen nur noch freitags erlaubt ist.
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Heile Welt (Schöneberg)

Eine der stilvollsten Gay-Bars der Stadt befindet sich direkt im schwulen Bermudadreieck rund um die Motzstraße. Der enge vordere Bereich, wo am klassischen Bar-Tresen professionell Cocktails gemixt werden, eignet sich perfekt zum Flirten. Im hinteren, chilligen und vor allem geräumigeren Lounge-Bereich stehen schwere Ledersofas – ideal für den Start in die Nacht auch mit einer größeren Gruppe von Freunden. Eher jüngeres Publikum, gute Musik, sehr guter Service!
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Heile Welt Bar, Motzstraße 5, 10777 Berlin

Telefon 030 21917507


Täglich ab 20:00 Uhr

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