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Top 10: Gay-Bars in Berlin

Top 10: Gay-Bars in Berlin
Ob wilde Partylaune oder gediegener Bar-Talk: Die besten Gay Bars der Stadt bieten für jeden das passende Ambiente.
Berlin ist berühmt-berüchtigt für sein queeres Nachtleben: Ob laut und zügellos, stylish und schick oder einfach nur gemütlich und rustikal – die Szene bietet quasi rund um die Uhr etwas Passendes. Welche Gay-Bar sich wirklich lohnt, haben wir für dich zusammengestellt.

Möbel Olfe (Kreuzberg)

Die unaufgeregte Trinkhalle, die sich selbst als Homo-Bar bezeichnet, liegt etwas versteckt hinter dem Kottbusser Tor und ist meistens rappelvoll und verraucht. Preistechnisch ziemlich moderat, stimmungsmäßig immer bombig. Dienstags treffen sich hier überwiegend Frauen, der Donnerstag ist vor allem bei den Männern beliebt. Trotzdem: Hier ist immer jeder willkommen. Sitzplätze gibt es kaum, die Wodka-Auswahl ist legendär und das hochprozentige polnische Bier fließt in Strömen. Das Bar-Personal ist eigentlich stets relaxt und gut drauf. Fazit: Verlässlich gute Bar mit cooler Musik und hohem Flirtfaktor.
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Große Freiheit 114 (Friedrichshain)

Gemütliche Kiez-Bar im Stil einer nordischen Hafenkneipe: Die Große Freiheit 114 ist nicht nur bei der Stammkundschaft aus der Nachbarschaft beliebt, denn hier geht es ziemlich locker, familiär und entspannt zu. Das Personal ist immer nett, aus der Jukebox kommt der passende Sound und im angrenzenden beruhigtem Gastraum (so heißt der dunkel ausgeleuchtete Raum im Behördendeutsch) bleibt keiner lange allein. Im Sommer auch mit kleinem Außenbereich und sporadischen Mottopartys.
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The Coven Bar (Mitte)

Sehr stylisch, sehr dunkel und männlich. Die kleine Bar im Industrial-Design liegt in der Nähe des Hackeschen Marktes und serviert Premium-Spirituosen und Cocktails auf hohem Niveau. Sowohl die charmanten Betreiber als auch die meisten Gäste – vom Hipster bis zum Daddy – tragen vornehmlich Bart. Das ist natürlich kein Muss, schließlich ist hier jeder willkommen  auch Frauen. Wer auf der Suche nach einer stilvollen Männer-Bar abseits der schwulen Trampelpfade ist, sollte die Coven Bar unbedingt auf dem Zettel haben. Am Wochenende legen meist DJs auf. Fazit: Lässige, entspannte Bar mit guter elektronischer Musik. Zum Reinhören gibt es einen eigenen Soundcloud-Kanal.
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Ein Beitrag geteilt von TheCoven Bar (@thecovenbar) am Dez 20, 2018 um 11:35 PST

Bar zum schmutzigen Hobby (Friedrichshain)

Ein Klassiker unter den Gay-Bars. Gegründet und geprägt wurde die Bar einst von Berlins berühmtester Drag Queen: Nina Queer. Heute betreibt die Bar zum schmutzigen Hobby zwar jemand anderes, doch viele Veranstaltungen, die Nina einst etabliert hat, finden bis heute noch regelmäßig statt – zum Beispiel das Public Viewing zum Dschungelcamp, Germany´s Next Topmodel oder zum Eurovison Song Contest und jeden Mittwoch treten Drag Queens auf. Ein Unikum im Berliner Nachtleben: laut, trashig, schrill und eigentlich immer feucht-fröhlich.
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Hafen (Schöneberg)

Eine Institution und der Fels in der Brandung im Schöneberger Schwulenkiez. Erst kürzlich war die Bar von der Schließung bedroht. Doch dank überwältigender Solidarität aus der Community wurde der Mietvertrag nochmals verlängert. Die Bar selbst ist ziemlich klein, in lauen Sommernächten bildet sich vor der Tür eine riesige Menschentraube zum Trinken, Quatschen und Flirten. Legendär ist die jährliche Party zum Koninginnedag, dem Geburtstag der holländischen Königin (im Ruhestand) am 30. April. Die Bar ist ideal für den Start in die Nacht oder für einen Absacker am frühen Morgen.
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Roses (Kreuzberg)

Wer noch nie im Roses war, hat das schwule Kreuzberger Nachtleben nicht wirklich kennengelernt. Das plüschige Bar-Urgestein ist mit kitschiger Deko nur so überfrachtet. Überall bunte, blinkende Lichter, Bilder und Flokatis. Ein wundersamer Ort mit buntem Publikum – schillernde Drag Queens, besoffene Kiez-Gewächse oder gut aussehende Hipster. Die Bar ist winzig, näher kommt man sich hier quasi automatisch. Laut, schrill und unkonventionell. Ideal für einen gepflegten Absturz nach dem Motto: Alles kann, nichts muss.
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Ein von @_stevenwalker_ geteilter Beitrag am

24. Jun 2017 um 14:32 Uhr

Ficken3000 (Neukölln)

Eine der wenigen schwulen Bars im Neuköllner Einzugsgebiet. Und der Name der Bar provoziert: Lange Zeit war der Schriftzug der Außenreklame ein beliebtes Fotomotiv, bis sie fast unkenntlich gemacht wurde – vermutlich aufgrund von Beschwerden. Auch wenn es im Untergeschoss ein dunkles Labyrinth für amouröse Abenteuer gibt, ist der Name nicht ausschließlich Programm. Die Bar mit Tanzfläche und Diskokugel könnte fast als kleiner Club durchgehen. Sowohl in der Woche als auch am Wochenende finden hier wechselnde Veranstaltungen statt: von der Elektro-Party für Neuköllner Hipster bis zum orientalischen Event mit arabischer Popmusik. Tipp: Dienstags ist Lohntütenball – das heißt 2 for 1 die ganze Nacht und immer brechend voll.
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Südblock (Kreuzberg)

Direkt am Kottbusser Tor liegt die gut besuchte queere Location, die irgendwo zwischen Café, Bar und Biergarten einzuordnen ist. Über dem großen Biergarten erheben sich die Hochhäuser des sozialen Wohnungsbaus. Hier spürt man die Kreuzberger Gegensätze noch hautnah. Tagsüber gibt es Frühstück, Lunch, Kuchen und kleine Gerichte. Nachts verwandelt sich der Ort je nach Veranstaltung in eine Party-, Konzert-, Theater- oder Filmbühne. Das Programm ist so bunt wie das Publikum von jung bis alt. Die Macher selbst sind sozial engagiert. So finden im Südblock regelmäßig auch Sozialberatungen, Podiumsdiskussionen und Soli-Veranstaltungen statt.
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Saint Jean Bar (Mitte)

Einige behaupten, dass hier die schönsten Männer verkehren würden. Wie auch immer, die stilvolle und minimalistisch eingerichtet Souterrain-Bar ist relativ klein  und vor allem am Wochenende sehr gut besucht – von Stammgästen und Touristen, die am Design-Holztresen ein kühles Bier oder klassische Cocktails und Longdrinks bestellen. Gut für Nichtraucher: Aufgrund zahlreicher Beschwerden, haben die französischen Betreiber entschieden, dass Rauchen nur noch freitags erlaubt ist. Regelmäßig legen zum sogenannten Gym Tonic wechselnde DJs auf.
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Ein Beitrag geteilt von BAR SAINT JEAN (@barsaintjean) am Jul 19, 2018 um 10:00 PDT

Heile Welt (Schöneberg)

Eine stilvolle Berliner Gay-Bar befindet sich direkt im schwulen Bermudadreieck rund um die Motzstraße. Der vordere Bereich, wo am Tresen professionell Cocktails gemixt werden, eignet sich perfekt zum Flirten. Im hinteren, chilligen und vor allem geräumigeren Lounge-Bereich stehen elegante Ledersofas – ideal für den Start in die Nacht auch mit einer größeren Gruppe von Freunden. Eher jüngeres Publikum, gute Musik, sehr guter Service und vor allem am Wochenende sehr voll!
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